Gänse sind ausgeprägte Pflanzenfresser und verbringen viele Stunden mit Grasen. Sie nehmen große Mengen pflanzlicher Nahrung auf und können dabei auch Gartenpflanzen, Stauden oder junge Gehölze anfressen. Die Sicherheit von Pflanzen spielt daher eine besonders wichtige Rolle.
Schnellhilfe
Hat dein Gans eine Pflanze gefressen?
Suche zuerst nach der Pflanze. Wichtig sind danach der genaue Pflanzenteil, die aufgenommene Menge, der Zeitpunkt, mögliche Symptome und das Gewicht des Tieres.
Kein Erbrechen auslösen und keine Hausmittel geben, solange dies nicht tierärztlich empfohlen wurde.
Weiteren Zugang zur Pflanze verhindern.
Pflanzenreste sichern oder ein Foto der Pflanze machen.
Pflanzenteil, ungefähre Menge, Zeitpunkt, Symptome und Tiergewicht notieren.
Dringlichkeit prüfen und bei Unsicherheit Tierarzt oder tierärztlichen Notdienst kontaktieren.
Praxis
Gans und Gartenpflanzen sicher einordnen
Diese Tierseite hilft dir, Gartenpflanzen nach Dringlichkeit, Pflanzenteil und Datenlage einzuschätzen. Für akute Situationen zählt zuerst die Handlungsempfehlung. Für die Gartenplanung sind vor allem kritische Pflanzenteile und Zugangsschutz wichtig.
Nach einer möglichen Aufnahme
Die Einstufung hilft bei der ersten Orientierung, ersetzt aber keine Einschätzung des Einzelfalls. Entscheidend können Menge, Pflanzenteil, verdorbene Reste, Pflanzenschutzmittel, Alter, Gewicht und Vorerkrankungen des Tieres sein.
Bei direkter Kontakt-Empfehlung nicht erst auf Symptome warten.
Keine Milch, Öle, Salz oder Hausmittel geben.
Bei starker Unruhe, Atemproblemen, Krämpfen oder schneller Verschlechterung sofort den tierärztlichen Notdienst kontaktieren.
Garten und Auslauf planen
Gänse beweiden Flächen intensiv und fressen auch junge Gehölze. Sorge für ausreichend geeignetes Grünfutter und trenne problematische Pflanzen klar vom Auslauf.
Kritische Pflanzen und Pflanzenteile außerhalb des Zugangs halten.
Schnittgut, Fallobst, welke Blätter und Kompost regelmäßig entfernen.
Neue Pflanzen vor dem Einsetzen in erreichbare Bereiche prüfen.
Als Futter oder Leckerli
Die Liste zeigt, welche Pflanzen und Pflanzenteile für Gans eher geeignet, eingeschränkt oder kritisch sind. Sie ist kein Futterplan und ersetzt keine individuelle Rationsberatung.
Nur ausdrücklich geeignete Pflanzenteile anbieten.
Neue Futtermittel langsam und in kleinen Mengen einführen.
Bei unklarer Datenlage nicht testweise verfüttern.
Gans
Pflanzen suchen und vergleichen
Die Karten beginnen mit der praktischen Entscheidung. Symptome, Begründung und Datenlage lassen sich bei Bedarf aufklappen.
So liest du die Angaben: Status beschreibt die grundsätzliche Eignung, Dringlichkeit die empfohlene Reaktion nach einer möglichen Aufnahme und Datenlage die Sicherheit der Einstufung. Eine niedrige Evidenz ist nicht dasselbe wie ein niedriges Risiko.
Gans
Kritisch / nicht füttern
Diese Pflanzen oder Pflanzenteile sollten nicht verfüttert werden. Je nach Tierart ist auch ein Zugangsschutz im Garten sinnvoll.
Nach Aufnahme umgehend Tierarzt oder tierärztlichen Notdienst kontaktieren, auch wenn noch keine Beschwerden sichtbar sind.
Symptome, Einordnung und Datenlage
Mögliche Symptome: Erbrechen, Blut im Urin, Schwäche, beschleunigte Herzfrequenz, Heinz-Körper-Anämie
Besonders relevant: Alle Pflanzenteile enthalten das Giftstoff N-propyl disulfide, Gänse sind empfindlich gegenüber hämolytischer Anämie durch Allium-Verbindungen
Zwiebeln (Allium cepa) sind für Gänse giftig aufgrund von N-propyl disulfide, das zu hämolytischer Anämie führt. Alle Pflanzenteile sind gefährlich. Keine sicheren Teile bekannt. Bei...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datendirekte tiermedizinische Quelle1 Quelleneintraggeprüft 2026-06-02
Besonders relevant: Zugang zu unreifen Früchten oder anderen Pflanzenteilen, Verzehr großer Mengen
Unreife Früchte und andere Pflanzenteile enthalten Alkaloide (wie Solanin) und sind giftig. Nur vollständig reife Früchte sind in sehr geringen Mengen als Leckerbissen geeignet. Da Gänse...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datengeprüft 2026-06-01
Geeignet: Keine eindeutig geeigneten Teile genannt
Kritisch: Alle Pflanzenteile, insbesondere rohe Blätter und Samen
Das Tier beobachten. Bei Erbrechen, Durchfall, Atemproblemen, neurologischen Auffälligkeiten oder anderen Symptomen tierärztlichen Rat einholen.
Symptome, Einordnung und Datenlage
Mögliche Symptome: Magen-Darm-Beschwerden, Nierenprobleme (bei großen Mengen)
Besonders relevant: Verzehr großer Mengen, roher Verzehr
Keine direkte artspezifische Quelle fuer Gaense gefunden. Diese Einstufung ist eine vorsichtige Ableitung aus dem Profil fuer Enten und den bekannten pflanzenteilbezogenen Risiken.
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datengeprüft 2026-06-01
Das Tier beobachten. Bei Erbrechen, Durchfall, Atemproblemen, neurologischen Auffälligkeiten oder anderen Symptomen tierärztlichen Rat einholen.
Symptome, Einordnung und Datenlage
Mögliche Symptome: Erbrechen, Durchfall, Leberbelastung bei chronischer Aufnahme
Besonders relevant: Langfristiger Verzehr großer Mengen, Verzehr älterer, behaarter Blätter
Junge Blätter und Blüten von Borretsch sind für Gänse in geringen Mengen verträglich, enthalten jedoch pyrrolizidinalkaloide, die bei übermäßigem Verzehr lebertoxisch wirken können. Ältere...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datendirekte tiermedizinische Quelle1 Quelleneintraggeprüft 2026-06-01
Geeignet: Keine eindeutig geeigneten Teile genannt
Kritisch: Alle Pflanzenteile
Das Tier beobachten. Bei Erbrechen, Durchfall, Atemproblemen, neurologischen Auffälligkeiten oder anderen Symptomen tierärztlichen Rat einholen.
Symptome, Einordnung und Datenlage
Mögliche Symptome: Anämie, Schwäche, Lethargie, blasse Schleimhäute, Gelbsucht, dunkler Urin
Besonders relevant: Große Mengen, regelmäßiger Verzehr
Keine direkte artspezifische Quelle fuer Gaense gefunden. Diese Einstufung ist eine vorsichtige Ableitung aus dem Profil fuer Enten und den bekannten pflanzenteilbezogenen Risiken.
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datengeprüft 2026-06-01
Das Tier in den nächsten Stunden beobachten. Bei ungewöhnlichem Verhalten oder Beschwerden tierärztlichen Rat einholen.
Symptome, Einordnung und Datenlage
Mögliche Symptome: Magen-Darm-Beschwerden
Besonders relevant: Holzige Teile schwer verdaulich
Keine direkte artspezifische Quelle für Gänse gefunden. Diese Einstufung ist eine vorsichtige Ableitung aus dem Profil für Enten und den bekannten pflanzenteilbezogenen Risiken.
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datengeprüft 2026-06-01
Besonders relevant: Rohverzehr, Verzehr großer Mengen
Die essbaren Teile (Samen, junge Hülsen, Triebspitzen) sind für Gänse nach dem Kochen geeignet, jedoch enthalten reife Hülsenschalen und Wurzeln lectinartige Verbindungen, die...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datendirekte tiermedizinische Quelle1 Quelleneintraggeprüft 2026-06-01
Besonders relevant: Hohe Dosen, Konzentrierte Extrakte
Salbei enthält Thujon, das in hohen Dosen toxisch wirken kann. Blätter, junge Triebe und Blüten können in kleinen Mengen als Leckerli gefüttert werden, konzentrierte ätherische Öle sollten...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datengeprüft 2026-06-02
Besonders relevant: Schimmelbefall der Kerne, Überfütterung
Erdnusskerne können Gelegenheitsfutter sein, aber Schimmelbildung birgt Aflatoxin-Risiko. Laub und Schale sind nicht empfohlen. Allergische Reaktionen möglich. Nur geschälte...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datendirekte tiermedizinische Quelle1 Quelleneintraggeprüft 2026-06-01
Geeignet: Keine eindeutig geeigneten Teile genannt
Kritisch: Blätter, Junge Triebe
Das Tier in den nächsten Stunden beobachten. Bei ungewöhnlichem Verhalten oder Beschwerden tierärztlichen Rat einholen.
Symptome, Einordnung und Datenlage
Mögliche Symptome: Erbrechen, Durchfall
Besonders relevant: Übermäßiger Verzehr
Estragon enthält essentielle Öle und Estragol, die bei Gänsen bei übermäßigem Verzehr Magen-Darm-Beschwerden verursachen können. Obwohl es in haushaltsüblichen Mengen für Menschen...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datendirekte tiermedizinische Quelle1 Quelleneintraggeprüft 2026-06-01
Besonders relevant: Rohverzehr von Samen oder Hülsen, Unzureichendes Kochen
['Gänse können gekochte Hülsen, Samen und Blüten der Feuerbohne in kleinen Mengen vertragen. Rohes Material enthält das Lektin Phasin, das gastrointestinale Reizungen verursacht. Beim...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datendirekte tiermedizinische Quelle1 Quelleneintraggeprüft 2026-06-01
Gartenbohne enthält das Lectin Phasin, das bei Rohverzehr gastrointestinale Reizungen verursacht. Gänse können gekochte Hülsen und Samen in Maßen vertragen, rohe Teile sind giftig. Keine...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datengeprüft 2026-06-01
Besonders relevant: Geringe Toxikologie-Daten für Gänse, Pflanze enthält bekanntermaßen für Säugetiere giftige Verbindungen
Keine artspezifischen Quellen für Gänse gefunden. Pflanze enthält ätherische Öle, Tannine und Saponine, die bei vielen Säugetieren Magen-Darm-Reizungen verursachen. Vorsichtiger Ansatz...
unzureichendübertragene oder allgemeine Datengeprüft 2026-06-01
Besonders relevant: Hoher Oxalsäuregehalt kann Nieren belasten, Saponine können Reizungen verursachen
Blätter, junge Triebe und Blütenstände von Guter Heinrich können für Gänse in kleinen Mengen als ergänzendes Futter geeignet sein, jedoch enthalten sie Saponine und Oxalsäure, die bei...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datengeprüft 2026-06-01
Besonders relevant: Roher Konsum, Verzehr von Blättern, Stängeln oder Wurzeln
Reife, gekochte Holunderbeeren und Blüten können Gelegentlich in kleinen Mengen gefüttert werden. Rohe Beeren, Blätter, Stängel und Wurzeln enthalten sambunigrin und sind giftig. Bei...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datendirekte tiermedizinische Quelle1 Quelleneintraggeprüft 2026-06-01
Besonders relevant: Verzehr von Blättern, Stängeln oder Kernen, Verzehr von welkem Pflanzenmaterial
Obwohl das Fruchtfleisch der Aprikose in Maßen als Leckerbissen für Gänse sicher sein kann, enthalten Blätter, Stängel und Kerne zyanogene Glykoside, die giftig sind. Gänse, die Zugang zu...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datendirekte tiermedizinische Quelle1 Quelleneintraggeprüft 2026-06-01
Keine direkte artspezifische Quelle für Gänse gefunden. Diese Einstufung ist eine vorsichtige Ableitung aus dem Profil für Hühner und den bekannten pflanzenteilbezogenen Risiken.
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datendirekte tiermedizinische Quelle1 Quelleneintraggeprüft 2026-06-02
Besonders relevant: Verzehr von Blättern, Stängeln oder unreifen Früchten, Große Mengen
Die reifen Früchte der Andenbeere sind für Gänse in kleinen Mengen als Leckerbissen möglicherweise unbedenklich. Blätter, Stängel und unreife Früchte enthalten jedoch Alkaloide und sind als...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datengeprüft 2026-06-01
Besonders relevant: Verzehr von Kernen, Blättern, Stängeln oder welkem Material, Verzehr großer Mengen
Das Fruchtfleisch des Apfels (ohne Kerne) kann in sehr kleinen Mengen als gelegentlicher Leckerbissen angeboten werden. Kerne, Blätter, Stängel und welkes Pflanzenmaterial enthalten...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datendirekte tiermedizinische Quelle1 Quelleneintraggeprüft 2026-05-29
Das Tier in den nächsten Stunden beobachten. Bei ungewöhnlichem Verhalten oder Beschwerden tierärztlichen Rat einholen.
Symptome, Einordnung und Datenlage
Mögliche Symptome: Magen-Darm-Verstimmung (bei großen Mengen oder empfindlichen Tieren), Durchfall, Erbrechen (selten)
Besonders relevant: Verzehr großer Mengen, Verzehr unreifer Früchte oder anderer Pflanzenteile
Aroniabeeren gelten allgemein als ungiftig, können aber roh aufgrund ihres hohen Tanningehalts sehr herb sein und bei übermäßigem Verzehr Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Die Samen...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datendirekte tiermedizinische Quelle1 Quelleneintraggeprüft 2026-06-01
Besonders relevant: Verzehr von grünen Pflanzenteilen oder unreifer Früchte, Verzehr großer Mengen reifer Früchte
Keine direkte artspezifische Quelle fuer Gaense gefunden. Diese Einstufung ist eine vorsichtige Ableitung aus dem Profil fuer Huehner und den bekannten pflanzenteilbezogenen Risiken.
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datendirekte tiermedizinische Quelle1 Quelleneintraggeprüft 2026-06-01
Das Tier in den nächsten Stunden beobachten. Bei ungewöhnlichem Verhalten oder Beschwerden tierärztlichen Rat einholen.
Symptome, Einordnung und Datenlage
Mögliche Symptome: Magen-Darm-Beschwerden (bei übermäßigem Verzehr von Kernen)
Besonders relevant: Übermäßiger Verzehr von Kernen, Verzehr unreifer Früchte
Die Frucht von Pyrus communis (Birne) ist für Gänse in Maßen sicher, insbesondere das Fruchtfleisch. Die Kerne sollten jedoch aufgrund des Gehalts an cyanogenen Glykosiden nicht in großen...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datengeprüft 2026-06-01
Reife Früchte können in sehr kleinen Mengen als Leckerbissen gegeben werden, jedoch besteht Reizungsrisiko durch Capsaicin. Blätter, Stängel und Samen sind aufgrund von Capsaicin und...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datengeprüft 2026-06-01
Nach den vorliegenden Informationen ist normalerweise keine Maßnahme erforderlich. Treten dennoch Beschwerden auf, sollte die Ursache tierärztlich abgeklärt werden.
Symptome, Einordnung und Datenlage
Das gekochte Fruchtfleisch von Kürbisarten ist für Vögel generell als sicher einzustufen, solange keine scharfen Samen oder grünen Pflanzenteile verfüttert werden. Die Datenlage ist jedoch...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datengeprüft 2026-06-01
Besonders relevant: Verzehr unreifer Früchte, Übermäßiger Konsum
Vollreife Gojibeeren sind für Gänse in kleinen Mengen als Leckerli geeignet. Unreife Früchte und andere Pflanzenteile enthalten giftige Verbindungen wie Solanin und sollten vermieden...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datengeprüft 2026-06-01
Besonders relevant: Bitterer Geschmack, Übermäßiger Verzehr roher Kerne
Das Fruchtfleisch und die Schale des Hokkaidokürbis sind für Gänse in kleinen Mengen als Leckerli geeignet. Roh verzehrte Kerne können aufgrund von Cucurbitacinen Magen-Darm-Beschwerden...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datendirekte tiermedizinische Quelle1 Quelleneintraggeprüft 2026-06-01
Das Tier in den nächsten Stunden beobachten. Bei ungewöhnlichem Verhalten oder Beschwerden tierärztlichen Rat einholen.
Symptome, Einordnung und Datenlage
Besonders relevant: Übermäßiger Verzehr kann zu Verdauungsstörungen führen aufgrund des hohen Wasser- und Zuckergehalts., Blätter und Stiele enthalten geringe Mengen an Gerbstoffen, die bei großer Aufnahme Magen-Darm-Beschwerden verursachen können.
Keine direkte artspezifische Quelle fuer Gaense gefunden. Diese Einstufung ist eine vorsichtige Ableitung aus dem Profil fuer Huehner und den bekannten pflanzenteilbezogenen Risiken.
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datengeprüft 2026-06-01
Kritisch: Samen (in großen Mengen), Pflanzen im Blühstadium
Das Tier in den nächsten Stunden beobachten. Bei ungewöhnlichem Verhalten oder Beschwerden tierärztlichen Rat einholen.
Symptome, Einordnung und Datenlage
Mögliche Symptome: Photosensibilisierung (Sonnenbrand, Dermatitis) bei sehr großen Mengen
Besonders relevant: Verzehr großer Mengen, Verzehr von Pflanzen im Blühstadium
Keine direkte artspezifische Quelle fuer Gaense gefunden. Diese Einstufung ist eine vorsichtige Ableitung aus dem Profil fuer Enten und den bekannten pflanzenteilbezogenen Risiken.
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datendirekte tiermedizinische Quelle1 Quelleneintraggeprüft 2026-06-02
Nach den vorliegenden Informationen ist normalerweise keine Maßnahme erforderlich. Treten dennoch Beschwerden auf, sollte die Ursache tierärztlich abgeklärt werden.
Symptome, Einordnung und Datenlage
Besonders relevant: Phototoxikose bei Kontakt mit Pflanzensaft und UV-Licht
Dill ist für Gänse in geringen Mengen als Leckerli unbedenklich. Alle üblichen essbaren Teile (Blätter, Samen, Blüten, zarte Stängel) können gefüttert werden. Bei Kontakt mit Pflanzensaft...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datendirekte tiermedizinische Quelle1 Quelleneintraggeprüft 2026-06-01
Nach den vorliegenden Informationen ist normalerweise keine Maßnahme erforderlich. Treten dennoch Beschwerden auf, sollte die Ursache tierärztlich abgeklärt werden.
Besonders relevant: Übermäßiger Verzehr kann Magen-Darm-Beschwerden verursachen
Monatserdbeere (Fragaria vesca) ist für Gänse essbar und ungiftig. Früchte und Blätter können als Teil einer abwechslungsreichen Ernährung gefüttert werden. Keine bekannten schädlichen...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datendirekte tiermedizinische Quelle1 Quelleneintraggeprüft 2026-06-02
Geeignet: Blütenboden (Herz), Innere, weiche Teile der Hochblätter (Bracteen)
Kritisch: Hechel (die feinen Härchen im Inneren des Blütenkopfes), Äußere, harte Teile der Hochblätter, Stängel (roh)
Nach den vorliegenden Informationen ist normalerweise keine Maßnahme erforderlich. Treten dennoch Beschwerden auf, sollte die Ursache tierärztlich abgeklärt werden.
Symptome, Einordnung und Datenlage
Mögliche Symptome: Gastrointestinale Beschwerden bei übermäßigem Verzehr oder Verzehr ungeeigneter Teile
Besonders relevant: Übermäßiger Verzehr, Verzehr der Hechel oder der harten äußeren Blätter
Die Artischocke gilt allgemein als sicher für Geflügel. Die essbaren Teile (Blütenbodenherz, innere weiche Hochblätter) können in Maßen als Leckerli oder Ergänzung gefüttert werden...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datengeprüft 2026-06-01
Das Tier in den nächsten Stunden beobachten. Bei ungewöhnlichem Verhalten oder Beschwerden tierärztlichen Rat einholen.
Symptome, Einordnung und Datenlage
Mögliche Symptome: Magen-Darm-Beschwerden bei übermäßigem Verzehr, potenziell Schilddrüsenprobleme bei sehr hohen Mengen
Besonders relevant: Übermäßiger Verzehr, alte oder sehr scharfe Blätter
Keine direkte artspezifische Quelle für Gänse gefunden. Diese Einstufung ist eine vorsichtige Ableitung aus dem Profil für Hühner und den bekannten pflanzenteilbezogenen Risiken der...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datengeprüft 2026-06-01
Nach den vorliegenden Informationen ist normalerweise keine Maßnahme erforderlich. Treten dennoch Beschwerden auf, sollte die Ursache tierärztlich abgeklärt werden.
Symptome, Einordnung und Datenlage
Besonders relevant: Übermäßiger Verzehr
Basilikum gilt allgemein als ungiftig für Menschen, Hunde und Katzen. Es gibt keine spezifischen Daten zur Toxizität für Gänse, aber aufgrund des allgemeinen Sicherheitsprofils und der...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datendirekte tiermedizinische Quelle1 Quelleneintraggeprüft 2026-06-01
Nach den vorliegenden Informationen ist normalerweise keine Maßnahme erforderlich. Treten dennoch Beschwerden auf, sollte die Ursache tierärztlich abgeklärt werden.
Symptome, Einordnung und Datenlage
Besonders relevant: Übermäßiger Verzehr
Winterbohnenkraut gilt allgemein als ungiftig und wird als Küchengewürz verwendet. Obwohl keine spezifischen Daten für Gänse vorliegen, ist ein mäßiger Verzehr der Blätter und jungen Triebe...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datendirekte tiermedizinische Quelle1 Quelleneintraggeprüft 2026-06-01
Das Tier in den nächsten Stunden beobachten. Bei ungewöhnlichem Verhalten oder Beschwerden tierärztlichen Rat einholen.
Symptome, Einordnung und Datenlage
Mögliche Symptome: Magen-Darm-Beschwerden bei übermäßigem Verzehr, Schilddrüsenprobleme bei chronisch einseitiger Rohfütterung
Besonders relevant: Übermäßiger Verzehr, Einseitige Rohfütterung großer Mengen
Blattsenf ist für Gänse im Allgemeinen sicher, wenn er in Maßen gefüttert wird. Große Mengen oder eine einseitige Ernährung können zu Magen-Darm-Problemen führen. Ältere Pflanzen können...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Daten1 Quelleneintraggeprüft 2026-06-01
Kritisch: verfaulte oder stark verschimmelte Stellen
Das Tier in den nächsten Stunden beobachten. Bei ungewöhnlichem Verhalten oder Beschwerden tierärztlichen Rat einholen.
Symptome, Einordnung und Datenlage
Mögliche Symptome: Gastrointestinale Beschwerden bei übermäßigem Verzehr oder bei empfindlichen Tieren
Besonders relevant: Übermäßiger Verzehr, Verzehr von verfaulten oder verschimmelten Teilen
Blumenkohl ist für Gänse im Allgemeinen sicher, wenn er in Maßen gefüttert wird. Wie bei anderen Kohlarten kann übermäßiger Verzehr zu Blähungen oder Magen-Darm-Beschwerden führen. Nur...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datengeprüft 2026-06-01
Besonders relevant: Übermäßiger Verzehr, Verzehr von Wurzeln oder verholzten Stängeln
Bohnenkraut ist für Gänse im Allgemeinen sicher, wenn junge Blätter und Triebe in Maßen gefüttert werden. Übermäßiger Verzehr oder der Verzehr von Wurzeln/verholzten Stängeln kann zu...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datengeprüft 2026-06-01
Geeignet: junge Blätter, Triebspitzen, Samen in kleinen Mengen
Kritisch: alte faserige Stängel
Das Tier in den nächsten Stunden beobachten. Bei ungewöhnlichem Verhalten oder Beschwerden tierärztlichen Rat einholen.
Symptome, Einordnung und Datenlage
Mögliche Symptome: Hautreizung bei Kontakt mit Brennhaaren, magen-darm-Beschwerden bei übermäßigem Verzehr
Besonders relevant: Rohverzehr ohne Verarbeitung, Verzehr alter, faseriger Pflanzenteile
['Junge Blätter und Triebspitzen sind nach Erhitzen, Blanchieren oder Trocknung für Gänse geeignet und nährstoffreich. Alte Stängel enthalten mehr Brennhaare und sind weniger verdaulich...
niedrige Evidenzübertragene oder allgemeine Datengeprüft 2026-06-01
Die Übersicht zeigt, welche Pflanzen für Gans als geeignet, eingeschränkt, kritisch oder unklar eingestuft sind. Wichtig ist dabei immer der genaue Pflanzenteil, zum Beispiel Frucht, Blatt, Stängel, Samen oder Knolle.
Was bedeutet eingeschränkt bei Gans?
Eingeschränkt bedeutet, dass die Pflanze oder bestimmte Pflanzenteile nicht grundsätzlich ausgeschlossen sind, aber nur in passenden Mengen, unter Kontrolle oder mit besonderer Vorsicht für Gans geeignet sein können.
Was bedeutet kritisch bei Gans?
Kritisch bedeutet, dass die Pflanze oder bestimmte Pflanzenteile nicht verfüttert werden sollten. Je nach Pflanze ist auch ein Zugangsschutz im Garten sinnvoll.
Ersetzt die Liste tierärztlichen Rat?
Nein. Die Angaben helfen bei der Einschätzung im Garten, ersetzen aber keine tierärztliche Beratung. Bei Aufnahme kritischer Pflanzenteile, auffälligem Verhalten oder Symptomen sollte tierärztlicher Rat eingeholt werden.
Wir nutzen Google Analytics nur nach Zustimmung, um Wild-Wuchs zu verbessern.