Profil

Dicke BohneVicia faba

Die Dicke Bohne ist eine der ältesten Kulturpflanzen Europas und ein Muss für den Selbstversorgergarten im zeitigen Frühjahr.

Dicke Bohne (Vicia faba): Pflanzenportrait für Pflanzenportrait - Gemüse, Hülsenfrüchtler, Ernten Mai, Jun, Jul, Aug
Dicke Bohne: Pflanzenportrait. Ernte: Mai, Jun, Jul, Aug.

Kurzprofil

Wichtigste Daten

Pflanzen

Mär, Apr

Ernten

Mai, Jun, Jul, Aug

Wasser

hoch

Gute Nachbarn

KartoffelKohl

Meiden

ZwiebelKnoblauch

Anbaudaten

Dicke Bohne Anbaudaten

Saattiefe

5 - 10 cm

Pflanzabstand

10 - 20 cm

Reihenabstand

30 - 50 cm

Keimtemperatur

2 - 20 °C

Aussaat und Keimung

Saattiefe5 - 10 cm
Keimtemperatur2 - 20 °C
Keimdauer10 - 20 Tage
Saatgut haltbar4 - 6 Jahre
LichtkeimerNein
DunkelkeimerJa
KaltkeimerNein
Stratifikation nötigNein
Vorquellen empfohlenJa
Direktsaat möglichJa
Vorkultur empfohlenNein

Pflanzung und Abstände

Pflanzabstand10 - 20 cm
Reihenabstand30 - 50 cm
Pflanzen pro m²20 - 25 pro m²
Beetbreiteab 60 cm
Pflanzabstand4 per square foot

Temperatur und Standort

Bodentemperatur2 - 10 °C
Wachstumstemperaturab 5 °C
Optimale Temperatur15 - 20 °C
FrostempfindlichNein
Spätfrost empfindlichNein
Hitzetoleranzniedrig
Kältetoleranzhoch

Wasser, Nährstoffe und Pflege

Wasserhoch
Kritische WasserphasenBlütezeit, Hülsenbildung
Bewässerungsoil_level
Trockenheithoch
Staunässe empfindlichJa
Mulchen empfohlenJa
Nährstoffbedarfnitrogen_fixer
Kompost empfohlenJa
Düngersensibilitätniedrig

Topf, Stütze und Wuchs

Topf geeignetJa
TopfgrößeVolumen: ab 10 l; Empfohlen: ab 20 l; Durchmesser: ab 25 cm; Tiefe: ab 30 cm
StützeNein; 60 - 100 cm
Höhe60 - 120 cm
Breite20 - 40 cm
Wurzeltiefe60 - 100 cm
Wurzelausbreitung15 - 30 cm
Ertrag0,2 - 0,5 kg

Jahresplan

Dicke Bohne Kalender

Alle Pflanzen
VorkulturDirektsaatPflanzenErnten

Vorkultur

JanFeb

Vorkultur in Töpfen für frühe Ernte möglich, aber Direktsaat bevorzugt.

Direktsaat

FebMärAprMai

Frühestmögliche Aussaat nutzen, sobald der Boden bearbeitbar ist (Februar/März).

Pflanzen

MärApr

Auspflanzen von Vorkulturen ab März; verträgt leichten Frost.

Ernten

MaiJunJulAug

Ernte junger Hülsen ab Mai, reife Kerne ab Juni/Juli.

Jahresplan
  1. Frühaussaat
  2. Schädlingsprävention

Anbau

Dicke Bohne Standort, Boden und Pflege

Pflanzabstand

10 - 20 cm

Lagerung

Storage methods: fresh, frozen, dried, canned

  • Lassen Sie die Wurzeln nach der Ernte im Boden, um den gesammelten Stickstoff für Folgekulturen wie Kohl zu erhalten.

Schnitt

Dicke Bohne Schnitt

terminal_pinching

Ziel

terminal_pinching

Schnittzeit

spring_summer

MaiJun

Schädlingsprävention und Fruchtförderung Das Kappen der Spitzen reduziert den Befall durch die Schwarze Bohnenlaus und lenkt Energie in die Hülsenbildung.

Entfernen

  • Triebspitzen (ca. 10 cm) nach dem Ansetzen der ersten Hülsen
  • Stark von Läusen befallene Pflanzenteile
  • Abgetragene Pflanzen nach der Haupternte

Erhalten

  • Hauptstängel bis zur gewünschten Erntehöhe
  • Blütenstände in den Blattachseln
  • Wurzelstöcke im Boden (zur Stickstoffanreicherung)

Vermeiden

  • Zu frühes Entspitzen vor der Blüte
  • Beschädigung der flachen Wurzeln beim Unkrauthacken

Werkzeug & Hygiene

Saubere Finger oder Gartenmesser verwenden; bei Lausbefall Werkzeug danach reinigen.

Mischkultur

Dicke Bohne Mischkultur

Mischkultur

Gute Nachbarn

KartoffelKohl

Meiden

ZwiebelKnoblauch

Gesundheit

Schädlinge, Krankheiten

Schädlinge

Schwarze Bohnenlaus

  • Verkrüppelte Triebspitzen
  • Rußtau
  • Sichtbare schwarze Kolonien

Gestreifter Blattrandkäfer

U-förmiger Fraß am Blattrand

Krankheiten

Schokoladenfleckenkrankheit

Rotbraune Flecken auf Blättern und Stängeln

Bohnenrost

Orangerote bis braune Pusteln auf den Blattunterseiten

Mangelerscheinungen

Kaliummangel

Blattränder werden braun und sterben ab

Pflanzengesundheit

Häufige Fragen

Warum muss man die Spitzen der Dicken Bohnen kappen?

Das Kappen (Entspitzen) entfernt die zarten Triebe, die besonders anfällig für die Schwarze Bohnenlaus sind, und fördert die Hülsenbildung.

Verwandte Pflanzen

Zaun-Wicke

Gleiche Familie

Erbse

Gleiche Kulturgruppe

Quellen

Öffentliche Quellen

  1. Wikidata entity

    Wikidata · 2026-05-12

  2. GBIF species match

    GBIF · 2026-05-12

  3. Deutschsprachige Wikipedia: Ackerbohne

    Wikipedia · 2026-05-12

  4. English Wikipedia: Vicia faba

    Wikipedia · 2026-05-12

Details

Weitere öffentliche Pflanzendaten

Names
Common

Dicke Bohne

Plural

Dicke Bohnen

BotanicalVicia faba
Botanical authorL.
Scientific synonyms
  1. Faba bona
  2. Faba equina
  3. Faba major
  4. Faba minor
  5. Faba sativa
  6. Faba vulgaris
Synonyms
  1. Ackerbohne
  2. Puffbohne
  3. Feldbohne
  4. Saubohne
  5. Schweinsbohne
  6. Pferdebohne
  7. Fababohne
  8. Faberbohne
  9. Favabohne
  10. Viehbohne
Common synonyms
  1. Ackerbohne
  2. Puffbohne
  3. Saubohne
Regional names
Historical names
Market names
  1. Dicke Bohnen
  2. Puffbohnen
Misspellings
  1. Dickbohne
International names
Fr
  1. fève
Es
  1. haba
It
  1. fava
Pl
  1. bób
Ambiguous names
  1. Namefield bean
    Languageen
    Shared with
    1. Phaseolus vulgaris
    Clarification

    Bezieht sich hier speziell auf die kleinsamigen Sorten von Vicia faba, die als Viehfutter verwendet werden.

Search terms
  1. Dicke Bohne
  2. Ackerbohne
  3. Puffbohne
  4. Vicia faba
Taxonomy
KingdomPlantae
Clades
  1. Tracheophyta
  2. Angiospermae
  3. Eudicotyledoneae
  4. Rosids
  5. Fabids
OrderFabales
Family botanicalFabaceae
Family

Hülsenfrüchtler

Family idfabaceae
SubfamilyFaboideae
TribeFabeae
GenusVicia
SpeciesVicia faba
Hybrid statusnot_hybrid
Related crops
  1. Vicia narbonensis
  2. Vicia sepium
  3. Pisum sativum
  4. Lens culinaris
Classification
Main groupvegetable
Sub grouplegume
Crop grouppulses
Life cycleEinjährig
Perennialnein
Woodynein
Treenein
Shrubnein
Essbare Teile
  1. Samen
  2. Hülsen (jung)
  3. Triebspitzen
Nutrient grouphigh_protein
Calendar
Sowing indoor
Months
  1. 1
  2. 2
Earliest month1
Latest month2
Notes

Vorkultur in Töpfen für frühe Ernte möglich, aber Direktsaat bevorzugt.

Sowing outdoor
Months
  1. 2
  2. 3
  3. 4
  4. 5
Earliest month2
Latest month5
Notes

Frühestmögliche Aussaat nutzen, sobald der Boden bearbeitbar ist (Februar/März).

Planting out
Months
  1. 3
  2. 4
Earliest month3
Latest month4
Notes

Auspflanzen von Vorkulturen ab März; verträgt leichten Frost.

Harvest
Months
  1. 5
  2. 6
  3. 7
  4. 8
Earliest month5
Latest month8
Notes

Ernte junger Hülsen ab Mai, reife Kerne ab Juni/Juli.

Month tasks
2
  1. Frühaussaat im Freiland bei offenem Boden.

3
  1. Hauptaussaat und Anhäufeln der ersten Triebe.

5
  1. Triebspitzen kappen gegen Schwarze Bohnenlaus.

6
  1. Erntebeginn und ausreichende Bewässerung sicherstellen.

Beschreibung
Overview

Die Dicke Bohne ist eine der ältesten Kulturpflanzen Europas und ein Muss für den Selbstversorgergarten im zeitigen Frühjahr.

Monatsaufgaben
2
  1. Tasksowing
    Label

    Frühaussaat

    Prioritymittel
    Months
    1. 2
    Notes

    Saattiefe ca. 5-8 cm.

5
  1. Taskpest_control
    Label

    Schädlingsprävention

    Priorityhoch
    Months
    1. 5
    2. 6
    Notes

    Triebspitzen nach der Blüte kappen.

Anbaudaten
Seed
Seed depth cm min.5
Seed depth cm max.10
Light germinatornein
Dark germinatorja
Cold germinatornein
Stratification needednein
Pre soaking recommendedja
Germination Temperatur c min.2
Germination Temperatur c max.20
Germination days min.10
Germination days max.20
Seed lifespan years min.4
Seed lifespan years max.6
Direct sowing possibleja
Pre culture recommendednein
Spacing
Plant spacing cm min.10
Plant spacing cm max.20
Row spacing cm min.30
Row spacing cm max.50
Recommended density per sqm min.20
Recommended density per sqm max.25
Min. bed width60 cm
Square foot gardening spacing4 per square foot
Abstandshinweise

Engere Abstände in der Reihe sorgen für gegenseitigen Halt.

Growth dimensions
Height cm min.60
Height cm max.120
Width cm min.20
Width cm max.40
Root depth cm min.60
Root depth cm max.100
Root spread cm min.15
Root spread cm max.30
Growth speedmittel
Hinweise zur Endgröße

Kräftiger, aufrechter Wuchs; Standfestigkeit sortenabhängig.

Temperature
Min. growing Temperatur5 °C
Optimal Temperatur c min.15
Optimal Temperatur c max.20
Max. heat tolerance28 °C
Soil Temperatur for sowing c min.2
Soil Temperatur for sowing c optimal10
Frost sensitivenein
Late frost sensitivenein
Heat toleranceniedrig
Cold tolerancehoch
Temperaturhinweise

Kühle Witterung wird bevorzugt; Hitze im Sommer reduziert den Fruchtansatz.

Water
Wasserbedarfhoch
Critical water phases
  1. Blütezeit
  2. Hülsenbildung
Drought tolerantnein
Drought sensitivityhoch
Waterlogging sensitiveja
Mulching recommendedja
Wasserhinweise

Gleichmäßige Feuchtigkeit wichtig, besonders auf leichten Böden.

Nutrition
Nutrient groupnitrogen_fixer
Heavy feedernein
Medium feedernein
Light feederja
Nitrogen needvery_low
Phosphorus needmittel
Potassium needmittel
Calcium needhoch
Magnesium needmittel
Compost recommendedja
Mulching recommendedja
Fertilizer sensitivityniedrig
Nährstoffhinweise

Stickstofffixierung durch Knöllchenbakterien; Kalium und Phosphat fördern den Ertrag.

Container
Container suitableja
Min. pot volume10 l
Recommended pot volume20 l
Min. pot depth30 cm
Min. pot diameter25 cm
Plants per container min.1
Plants per container max.3
Drainage requiredja
Repotting needednein
Topfhinweise

Nur für tiefe Kübel geeignet; auf Windschutz achten.

Support
Needs supportnein
Support recommendedja
Climbingnein
Viningnein
Trellis recommendednein
Support types
  1. stake
  2. string
  3. natural_support
Support height cm min.60
Support height cm max.100
Training requirednein
Stützhinweise

Anhäufeln verbessert Standfestigkeit; Schnüre zwischen Pfosten bei hohen Sorten.

Cultivation modes
Outdoor bed suitableja
Raised bed suitableja
Container suitableja
Balcony suitableja
Greenhouse suitablenein
Polytunnel suitablenein
Indoor suitablenein
Windowsill suitablenein
Hydroponic possiblenein
Permaculture suitableja
No dig suitableja
Yield density
Yield per plant min.0,2
Yield per plant max.0,5
Yield unitkg
Yield per sqm min.1
Yield per sqm max.2,5
Yield reliabilityhoch
Ertragshinweise

Ertrag variiert stark nach Erntezeitpunkt (jung vs. vollreif).

Site
Exposuresunny to semi-shade
Wind sensitivitymittel
Notes

Bevorzugt kühle, luftige Lagen.

Soil
Typeloamy
PH min.6
PH max.7,5
Moisturefresh to moist
Notes

Schwere, tiefgründige Böden mit guter Wasserspeicherung ideal.

Watering
Frequencyregular
Notes

Während der Blütezeit darf der Boden nie ganz austrocknen.

Nutrition
Regimelow nitrogen, moderate PK
Notes

Vorfruchtwert hoch; hinterlässt Stickstoff im Boden.

Anbauplanung
Succession sowing
Possibleja
Interval days min.14
Interval days max.21
Bed planning notes

Gute Nachbarn: Kartoffeln, Kohl, Salat. Schlechte Nachbarn: Andere Leguminosen, Zwiebeln.

Rotation priorityhoch
Interplanting potentialmäßig
Mechanization relevancehoch
Fruchtfolge
Rotation period years4
Preceding crops
  1. Kohl
  2. Kartoffeln
  3. Wurzelgemüse
Following crops
  1. Starkzehrer
  2. Kohl
  3. Salat
  4. Spinat
Notes

Dicke Bohnen sind hervorragende Stickstoffsammler und verbessern die Bodenstruktur für nachfolgende Kulturen.

Deficiencies
  1. Slugpotassium-deficiency
    Name

    Kaliummangel

    Symptoms
    1. Blattränder werden braun und sterben ab
Problems
  1. Slugflower-drop
    Name

    Blütenfall

    Causes
    1. Trockenheit während der Blüte
    2. Zu hohe Temperaturen
Problemmanagement
Common pest groups
  1. Blattläuse
  2. Käfer
Common disease groups
  1. Pilzerkrankungen
Prevention principles
  1. Frühe Aussaat
  2. Ausreichend weite Abstände
  3. Kappen der Triebspitzen
Diagnosis notes

Regelmäßige Kontrolle der Triebspitzen ab Mai ist entscheidend.

Krankheitsdaten
Scopecommon_ailments
Profiles
  1. Slugchocolate-spot
    Severitymedium_to_high
    Conditions
    1. Feuchtes Wetter
    2. Mangelnde Luftzirkulation
    Affected parts
    1. Blätter
    2. Stängel
    Prevention
    1. Weite Pflanzabstände
    2. Unkrautfreiheit
    Organic control
    1. Stärkung mit Schachtelhalmtee
Diagnostic rules
  1. Symptom

    Schwarze Insekten an den Spitzen

    Possible causes
    1. aphis-fabae
    First checks
    1. Ameisenbesuch prüfen
    2. Triebspitzen kontrollieren
Prevention strategy
Cultural
  1. Frühe Aussaat im Februar/März
  2. Anhäufeln zur Standfestigkeit
Monitoring
  1. Wöchentliche Kontrolle auf Läuse ab Blütebeginn
Organic first response
  1. Triebspitzen kappen
  2. Abspritzen mit Wasserstrahl
Notes

Früh gesäte Bohnen entgehen oft dem Hauptbefall der Schwarzen Bohnenlaus.

Diagnosis
Phenology
Stages
  1. Keimung
  2. Blattentwicklung
  3. Längenwachstum
  4. Blütenbildung
  5. Hülsenfruchtentwicklung
  6. Frucht- und Samenreife
  7. Absterben/Seneszenz
Notes

Dicke Bohnen entwickeln sich schnell in der kühlen Witterung des Frühjahrs; Hitze kann die Bestäubung und das Wachstum stoppen.

Blüte und Bestäubung
Flowering period

Mai bis Juni

Flower color

Weiß mit schwarzen/violetten Flecken

Harvest
Harvest period

Juni bis August

Yield estimate

1,0 - 2,5 kg pro m²

Erntedetails
Harvest frequency

Regelmäßig alle 3-7 Tage für junge Hülsen oder einmalig für Trockenkerne.

Harvest indicators
  1. Hülsen sind prall und die Samen zeichnen sich deutlich ab
  2. Hülsen stehen bei Erntefalle waagerecht vom Stängel ab
  3. Für Trockenbohnen: Hülsen sind schwarz und trocken
Post harvest handling

So bald wie möglich nach der Ernte palen (enthülsen), da die Zucker schnell in Stärke umgewandelt werden.

Storage
Storage methods
  1. fresh
  2. frozen
  3. dried
  4. canned
Lagerdetails
General storage category

Kurzzeitig kühl oder langfristig getrocknet

Storage life

Frisch im Kühlschrank 2-4 Tage; getrocknet oder gefroren über 12 Monate.

Processing options
  1. Einfrieren (nach kurzem Blanchieren)
  2. Trocknen der vollreifen Kerne
  3. Einmachen/Einkochen
Verarbeitung und Nutzung
Preparation

Junge Bohnen können mit Schale gegessen werden; bei älteren Bohnen empfiehlt es sich, die zähe Außenhaut der einzelnen Kerne nach dem Kochen zu entfernen.

Küchennutzung
Culinary traditions
  1. Klassisch mit Speck und Zwiebeln
  2. Püriert als Aufstrich oder Hummus-Ersatz
  3. In Eintöpfen und Sommersalaten
Essbarkeit und Sicherheit
Essbare Teile
  1. Samen (Kerne)
  2. Sehr junge Hülsen
  3. Zarte Triebspitzen
Nicht essbare oder kritische Teile
  1. Reife Hülsenschalen (zäh und unverdaulich)
  2. Wurzeln
Sicherheitshinweise

Vorsicht bei Favismus (G6PD-Mangel): Der Verzehr kann bei genetisch disponierten Personen zu hämolytischer Anämie führen.

Rohverzehr

Nicht für den Rohverzehr in größeren Mengen empfohlen; enthält Phasin, das durch Kochen zerstört wird.

Saatgutgewinnung
Difficulty

Einfach

Isolation distance50 m
Selection criteria
  1. Früher Ertrag
  2. Resistenz gegen Bohnenlaus
  3. Große Hülsen mit vielen Kernen
Saatgutgewinnung vertieft
Method

Hülsen an der Pflanze vollständig schwarz und trocken werden lassen. Kerne nachernten, wenn sie steinhart sind.

Storage conditions

Kühl, dunkel und absolut trocken; Schutz vor Bohnenkäfern durch kurzzeitiges Einfrieren möglich.

Gehölzdetails
Renewal pruning relevanceniedrig
Notes

Als einjährige krautige Pflanze findet keine Veredelung statt. Wuchsform ist aufrecht und unverzweigt.

Ecology
Pollinator valuehoch
Wildlife valuehoch
Biodiversity notes

Wichtige frühe Nahrungsquelle für Hummeln; die tiefen Blüten sind spezialisierten Bestäubern vorbehalten.

Praxisnotizen
  1. Lassen Sie die Wurzeln nach der Ernte im Boden, um den gesammelten Stickstoff für Folgekulturen wie Kohl zu erhalten.

Saisonale Hinweise
Spring

Zeit für die früheste Direktsaat im Gemüsebeet.