Profil

Echte FeigeFicus carica

Wärmeliebendes Obstgehölz mit dekorativem Laub und süßen Früchten.

Echte Feige (Ficus carica): Pflanzenportrait für Pflanzenportrait - Obst, Maulbeergewächse, Ernten Aug, Sep, Okt, Nov
Echte Feige: Pflanzenportrait. Ernte: Aug, Sep, Okt, Nov.

Kurzprofil

Wichtigste Daten

Pflanzen

Mär, Apr, Mai

Ernten

Aug, Sep, Okt, Nov

Wasser

mittel

Gute Nachbarn

LavendelThymianLavendel

Meiden

Wermut

Anbaudaten

Echte Feige Anbaudaten

Pflanzabstand

250 - 400 cm

Reihenabstand

300 - 500 cm

Aussaat und Keimung

LichtkeimerNein
DunkelkeimerNein
KaltkeimerNein
Stratifikation nötigNein
Vorquellen empfohlenNein
Direktsaat möglichNein
Vorkultur empfohlenNein

Pflanzung und Abstände

Pflanzabstand250 - 400 cm
Reihenabstand300 - 500 cm
Pflanzen pro m²0,05 - 0,1 pro m²
Beetbreiteab 150 cm
Pflanzabstand1 per 16+ sq ft

Temperatur und Standort

Wachstumstemperaturab 10 °C
Optimale Temperatur18 - 30 °C
FrostempfindlichJa
Spätfrost empfindlichJa
Hitzetoleranzhoch
Kältetoleranzmittel

Wasser, Nährstoffe und Pflege

Wassermittel
Kritische WasserphasenFruchtansatz, Fruchtreife
Bewässerungbase_only
Trockenheitniedrig
Staunässe empfindlichJa
Mulchen empfohlenJa
NährstoffbedarfMittelzehrer
Kompost empfohlenJa
Düngersensibilitätniedrig

Topf, Stütze und Wuchs

Topf geeignetJa
TopfgrößeVolumen: ab 30 l; Empfohlen: ab 60 l; Durchmesser: ab 40 cm; Tiefe: ab 40 cm
StützeNein; 150 - 300 cm
Höhe250 - 600 cm
Breite200 - 500 cm
Wurzeltiefe60 - 120 cm
Wurzelausbreitung200 - 500 cm
Ertrag2 - 20 kg

Jahresplan

Echte Feige Kalender

Alle Pflanzen
VorkulturDirektsaatPflanzenErnten

Vorkultur

Keine Angaben

Vermehrung meist über Stecklinge oder Abmoosen, Aussaat für Hobbygärtner unüblich.

Direktsaat

Keine Angaben

Direktsaat im Freiland in Mitteleuropa nicht empfohlen.

Pflanzen

MärAprMai

Beste Pflanzzeit ist das Frühjahr, damit die Pflanze bis zum Winter gut einwurzelt.

Ernten

AugSepOktNov

Haupternte je nach Sorte und Standort ab August; Früchte müssen am Baum reifen.

Jahresplan
  1. Frühjahrsdüngung
  2. Winterschutz

Anbau

Echte Feige Standort, Boden und Pflege

Pflanzabstand

250 - 400 cm

Lagerung

Storage temperature c: 0, Storage humidity: mittel, Shelf life days: 2

Care tips: Vermeiden Sie Staunässe, besonders in Kübeln., Tragen Sie beim Schnitt Handschuhe wegen des Milchsafts.

Schnitt

Echte Feige Schnitt

thinning_and_heading

Ziel

thinning_and_heading

Schnittzeit

late_winter

FebMär

Hauptschnitt und Auslichten Erfolgt kurz vor dem Austrieb bei frostfreiem Wetter.

summer

JunJul

Entspitzen (Pinzieren) Triebspitzen nach dem 5.-6. Blatt kürzen, um die Fruchtentwicklung zu fördern.

Entfernen

  • Totes oder erfrorenes Holz bis ins gesunde Gewebe
  • Nach innen wachsende Zweige
  • Konkurrenztriebe in der Mitte zur besseren Belichtung

Erhalten

  • Einjähriges Holz für die Sommerernte (Breba)
  • Gesunde Gerüsttriebe
  • Kurze Fruchttriebe

Vermeiden

  • Radikaler Rückschnitt im Frühjahr (entfernt die erste Ernte)
  • Schnitt bei starkem Frost
  • Verletzung der Rinde (Milchsaftaustritt)

Werkzeug & Hygiene

Scharfe, saubere Schere verwenden, um Quetschungen und Infektionen durch den klebrigen Milchsaft zu vermeiden. Werkzeug nach Gebrauch reinigen.

Mischkultur

Echte Feige Mischkultur

Mischkultur

Gute Nachbarn

LavendelThymianLavendel

Meiden

Wermut

Gesundheit

Schädlinge, Krankheiten

Häufige Fragen

Warum verliert meine Feige im Sommer ihre Früchte?

Dies liegt meist an Trockenstress oder plötzlichen Kälteeinbrüchen. Sorgen Sie für eine gleichmäßige Wasserversorgung.

Verwandte Pflanzen

Maulbeere

Gleiche Familie

Weinrebe

Gleiche Kulturgruppe

Quellen

Öffentliche Quellen

  1. Wikidata entity

    Wikidata · 2026-05-13

  2. GBIF species match

    GBIF · 2026-05-13

  3. Deutschsprachige Wikipedia: Echte Feige

    Wikipedia · 2026-05-13

  4. English Wikipedia: Fig

    Wikipedia · 2026-05-13

Details

Weitere öffentliche Pflanzendaten

Names
Common

Echte Feige

Plural

Feigen

BotanicalFicus carica
Botanical authorL.
Scientific synonyms
  1. Ficus communis Lam.
  2. Ficus hyrcana Bunnge
Synonyms
  1. Essbare Feige
  2. Feigenbaum
Common synonyms
  1. Feige
Regional names
Historical names
Market names
Misspellings
International names
Fr
  1. Figuier commun
Es
  1. Higuera
It
  1. Fico comune
Pl
  1. Figowiec pospolity
Ambiguous names
  1. NameFeigenkaktus
    Languagede
    Shared with
    1. Opuntia ficus-indica
    Clarification

    Der Feigenkaktus gehört zur Familie der Kakteengewächse, nicht zu den Maulbeergewächsen.

Search terms
  1. Feige
  2. Feigenbaum
  3. Echte Feige
Taxonomy
KingdomPlantae
Clades
  1. Tracheophyta
  2. Angiosperms
  3. Eudicots
  4. Rosids
OrderRosales
Family botanicalMoraceae
Family

Maulbeergewächse

Family idmoraceae
SubfamilyFicoideae
TribeFiceae
GenusFicus
SpeciesFicus carica
Hybrid statusnot_hybrid
Related crops
  1. Ficus sycomorus
  2. Morus nigra
Classification
Main groupObst
Sub groupSüdfrüchte
Crop groupObstgehölze
Life cycleMehrjährig
Perennialja
Woodyja
Treeja
Shrubja
Essbare Teile
  1. Scheinfrucht
Nutrient groupfruit_vegetables
Calendar
Sowing indoor
Notes

Vermehrung meist über Stecklinge oder Abmoosen, Aussaat für Hobbygärtner unüblich.

Sowing outdoor
Notes

Direktsaat im Freiland in Mitteleuropa nicht empfohlen.

Planting out
Months
  1. 3
  2. 4
  3. 5
Earliest month3
Latest month5
Notes

Beste Pflanzzeit ist das Frühjahr, damit die Pflanze bis zum Winter gut einwurzelt.

Harvest
Months
  1. 8
  2. 9
  3. 10
  4. 11
Earliest month8
Latest month11
Notes

Haupternte je nach Sorte und Standort ab August; Früchte müssen am Baum reifen.

Month tasks
1
  1. Winterschutz kontrollieren.

2
  1. Schnitt bei frostfreiem Wetter möglich.

3
  1. Winterschutz schrittweise entfernen; organisch düngen.

4
  1. Neupflanzung vornehmen; auf Austrieb achten.

5
  1. Kübelpflanzen nach draußen stellen.

6
  1. Bei Trockenheit regelmäßig gießen.

7
  1. Mulchschicht erneuern.

8
  1. Beginn der Ernte bei frühen Sorten.

9
  1. Haupterntezeit; auf Wespenfraß achten.

10
  1. Letzte Früchte ernten; Düngung einstellen.

11
  1. Winterschutz anbringen (Vlies, Reisig).

12
  1. Kübelpflanzen in frostfreies Quartier bringen.

Month tasks structured
3
  1. Taskfertilizing
    Label

    Frühjahrsdüngung

    Prioritymittel
    Months
    1. 3
    2. 4
    Conditionfrost_free
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Kompost oder organischen Langzeitdünger im Wurzelbereich ausbringen.

11
  1. Taskprotection
    Label

    Winterschutz

    Priorityhoch
    Months
    1. 11
    2. 12
    Conditionbefore_first_hard_frost
    Estimated effortmittel
    Notes

    Besonders junge Bäume mit Vlies oder Schilfmatten schützen.

Beschreibung
Description

Die Echte Feige ist ein Symbol mediterraner Gartenkultur. In Mitteleuropa wächst sie meist als mehrstämmiger Strauch und begeistert mit ihren markant gelappten Blättern und süßen, honigartigen Früchten. Dank frostharter Züchtungen ist ihre Kultur heute auch in geschützten Lagen nördlich der Alpen erfolgreich möglich.

Monatsaufgaben
2
  1. Taskpruning
    Label

    Erhaltungsschnitt

    Priorityniedrig
    Months
    1. 2
    2. 3
    Conditionfrost_free
    Estimated effortmittel
    Notes

    Auslichten und totes Holz entfernen; starker Rückschnitt reduziert die Ernte.

Anbaudaten
Seed
Light germinatornein
Dark germinatornein
Cold germinatornein
Stratification needednein
Pre soaking recommendednein
Direct sowing possiblenein
Pre culture recommendednein
Spacing
Plant spacing cm min.250
Plant spacing cm max.400
Row spacing cm min.300
Row spacing cm max.500
Recommended density per sqm min.0,05
Recommended density per sqm max.0,1
Min. bed width150 cm
Square foot gardening spacing1 per 16+ sq ft
Abstandshinweise

Platzbedarf hängt stark von der Erziehungsform (Strauch/Baum) ab.

Growth dimensions
Height cm min.250
Height cm max.600
Width cm min.200
Width cm max.500
Root depth cm min.60
Root depth cm max.120
Root spread cm min.200
Root spread cm max.500
Growth speedmittel
Hinweise zur Endgröße

In Mitteleuropa meist als großer Strauch gezogen; im Kübel deutlich kleiner.

Temperature
Min. growing Temperatur10 °C
Optimal Temperatur c min.18
Optimal Temperatur c max.30
Max. heat tolerance45 °C
Frost sensitiveja
Late frost sensitiveja
Heat tolerancehoch
Cold tolerancemittel
Temperaturhinweise

Ältere Pflanzen kurzzeitig bis -15°C frosthart, junge Pflanzen sehr empfindlich.

Water
Wasserbedarfmittel
Critical water phases
  1. Fruchtansatz
  2. Fruchtreife
Drought tolerantja
Drought sensitivityniedrig
Waterlogging sensitiveja
Mulching recommendedja
Wasserhinweise

Gleichmäßige Feuchtigkeit verhindert das Aufplatzen der Früchte.

Nutrition
Nutrient groupMittelzehrer
Heavy feedernein
Medium feederja
Light feedernein
Nitrogen needmittel
Phosphorus needmittel
Potassium needhoch
Calcium needmittel
Magnesium needniedrig
Compost recommendedja
Mulching recommendedja
Fertilizer sensitivityniedrig
Nährstoffhinweise

Übermäßig Stickstoff fördert das Blattwachstum zulasten der Fruchtreife.

Container
Container suitableja
Min. pot volume30 l
Recommended pot volume60 l
Min. pot depth40 cm
Min. pot diameter40 cm
Plants per container min.1
Plants per container max.1
Drainage requiredja
Repotting neededja
Topfhinweise

Alle 2-3 Jahre umtopfen; im Winter kühl und dunkel lagern.

Support
Needs supportnein
Support recommendedja
Climbingnein
Viningnein
Trellis recommendedja
Support types
  1. espalier
  2. stake
Support height cm min.150
Support height cm max.300
Training requiredja
Stützhinweise

Spaliererziehung an einer Südwand speichert Wärme und schützt vor Wind.

Cultivation modes
Outdoor bed suitableja
Raised bed suitablenein
Container suitableja
Balcony suitableja
Greenhouse suitableja
Polytunnel suitableja
Indoor suitablenein
Windowsill suitablenein
Hydroponic possiblenein
Permaculture suitableja
No dig suitableja
Yield density
Yield per plant min.2
Yield per plant max.20
Yield unitkg
Yield reliabilitymittel
Ertragshinweise

Ertrag stark witterungsabhängig; in kühlen Sommern reifen die Früchte oft nicht aus.

Site
Exposurevolle Sonne
Wind protectionrequired
Microclimate preferencewarm_wall
Notes

Vollsonnig, warm und geschützt; ideal vor einer Südwand.

Soil
Soil typeloamy_sandy
PH min.6
PH max.7,5
Drainagegut drainiert
Humus contentmittel
Notes

Durchlässig, nährstoffreich, verträgt Kalk gut.

Watering
Frequencyregular
Drought resistancehoch
Waterlogging resistanceniedrig
Notes

Im Sommer durchdringend gießen, Staunässe unbedingt vermeiden.

Nutrition
Requirementmittel
Main fertilizerorganic_slow_release
Application timingspring_to_summer
Notes

Ab August nicht mehr düngen, um die Winterhärte des Holzes nicht zu gefährden.

Anbauplanung
Succession sowing
Possiblenein
Bed planning notes

Dauerkultur; bei Unterpflanzung flachwurzelnde Kräuter wählen.

Interplanting potentialniedrig
Fruchtfolge
Years before replant0
Notes

Als Dauerkultur (Obstgehölz) ist keine Fruchtfolge im klassischen Sinne erforderlich.

Deficiencies
Common
  1. Slugstickstoffmangel
    Name

    Stickstoffmangel

    Symptoms

    Kümmerwuchs, hellgrüne bis gelbliche Blätter.

  2. Slugkaliummangel
    Name

    Kaliummangel

    Symptoms

    Braune Blattränder, verminderte Frosthärte des Holzes.

Problems
Environmental
  1. Slugfruchtfall
    Name

    Vorzeitiger Fruchtfall

    Causes

    Trockenstress oder plötzliche Kälteeinbrüche.

  2. Slugfruchtplatzen
    Name

    Aufplatzen der Früchte

    Causes

    Starke Regenfälle nach Trockenperioden während der Reife.

Problemmanagement
Common pest groups
  1. Saugende Insekten (Schildläuse, Wollläuse)
  2. Spinnmilben (besonders unter Glas)
Common disease groups
  1. Viruserkrankungen
  2. Pilzerkrankungen (Rost, Grauschimmel)
Prevention principles
  1. Optimale Standortwahl (sonnig, windgeschützt).
  2. Gleichmäßige Wasserversorgung.
  3. Überdüngung mit Stickstoff vermeiden.
Diagnosis notes

Bei Blattveränderungen zuerst Wasserhaushalt und Nährstoffe prüfen, bevor auf Schädlinge geschlossen wird.

Krankheitsdaten
ScopeFicus carica care
Profiles
  1. Slugcerotelium-fici
    Severitymittel
    Conditions
    1. Hohe Luftfeuchtigkeit
    2. Warmer Spätsommer
    Affected parts
    1. Blätter
    Prevention
    1. Auslichtungsschnitt für bessere Luftzirkulation
    2. Überkopf-Bewässerung vermeiden
    Organic control
    1. Befallene Blätter entfernen und im Hausmüll entsorgen
    2. Schachtelhalm-Extrakt zur Stärkung
Diagnostic rules
  1. Symptom

    Gelbe Flecken/Mosaikmuster auf Blättern

    Possible causes
    1. feigenmosaikvirus
    First checks
    1. Prüfen auf Überträger (Feigenmilbe)
    2. Nährstoffmangel ausschließen
Prevention strategy
Cultural
  1. Wahl resistenter Sorten
  2. Winterschutz bei Frost unter -10°C
Monitoring
  1. Wöchentliche Kontrolle auf Blattunterseiten ab Juni
Organic first response
  1. Rapsöl-Präparate gegen Schildläuse
  2. Abbrausen mit Wasserstrahl bei Spinnmilben
Notes

Gesunde Feigenbäume sind in Mitteleuropa relativ schädlingsresistent, sofern der Standort stimmt.

Diagnosis
Phenology
Stages
  1. Winterruhe (Blattfall)
  2. Austrieb (Frühjahr)
  3. Fruchtansatz (Frühjahr/Sommer)
  4. Fruchtreife (Spätsommer/Herbst)
Notes

Feigen bilden in Mitteleuropa oft zwei Generationen von Früchten, wobei meist nur die erste im Sommer ausreift.

Blüte und Bestäubung
Flowering period

Mai bis Juni

Flower type

Hypanthodium (Blütenstand im Inneren der Scheinfrucht)

Harvest
Harvest period

August bis November

Yield estimate

2–20 kg pro ausgewachsenem Baum

Erntedetails
Harvest frequency

Regelmäßig alle 2-3 Tage während der Reifezeit.

Harvest indicators
  1. Frucht gibt auf Fingerdruck leicht nach
  2. Fruchtstiel biegt sich nach unten
  3. Farbumschlag (sortenabhängig)
  4. Kleine Risse in der Schale oder Honigtopfen am Auge
Post harvest handling

Vorsichtig pflücken, um Druckstellen zu vermeiden. Milchsaft am Stiel kann Hautreizungen verursachen.

Storage
Storage temperature0 °C
Storage humiditymittel
Shelf life2 Tage
Lagerdetails
General storage category

Kurzzeitlagerung (Frischverzehr)

Storage life

Frisch nur 1-2 Tage im Kühlschrank haltbar.

Processing options
  1. Trocknen
  2. Einkochen (Konfitüre)
  3. Einlegen in Alkohol
  4. Einfrieren
Verarbeitung und Nutzung
Primary use

Frischverzehr oder Trocknung

Küchennutzung
Culinary profile

Süß, honigartig, weiche Textur mit essbaren Kernen.

Pairings
  1. Ziegenkäse
  2. Schinken
  3. Walnüsse
  4. Honig
  5. Rosmarin
Essbarkeit und Sicherheit
Essbare Teile
  1. Scheinfrucht (mit Schale)
Nicht essbare oder kritische Teile
  1. Milchsaft in Blättern und unreifen Trieben
Sicherheitshinweise

Der Milchsaft enthält Furocoumarine, die bei Kontakt mit Sonnenlicht phototoxische Hautreaktionen verursachen können.

Rohverzehr

Hervorragend geeignet; Schale ist bei reifen Früchten essbar.

Saatgutgewinnung
Difficultyhoch
Method

In Mitteleuropa unüblich, da Samen meist nicht fertil (fehlende Bestäubung).

Saatgutgewinnung vertieft
Viability notes

Keimfähige Samen entstehen nur bei Vorhandensein der Feigenwespe.

Varieties
  1. Slugbrown-turkey
    Name

    Brown Turkey

    Description

    Sehr verbreitete, robuste Sorte mit großen, braunvioletten Früchten. Zuverlässiger Ertrag in Mitteleuropa.

    Hardiness zone7a
    Fruit color

    Braun-Violett

    Characteristics
    1. parthenokarp
    2. starkwüchsig
    3. winterhart
  2. Slugchicago-hardy
    Name

    Chicago Hardy

    Description

    Bekannt für extreme Frosthärte; treibt nach Zurückfrieren oft wieder aus der Basis aus und trägt am neuen Holz.

    Hardiness zone6b
    Fruit color

    Dunkelviolett

    Characteristics
    1. extrem frosthart
    2. kompakter Wuchs
  3. Slugronde-de-bordeaux
    Name

    Ronde de Bordeaux

    Description

    Frühe Reife mit kleinen, sehr süßen, fast schwarzen Früchten. Sehr gute Geschmacksqualität.

    Hardiness zone7b
    Fruit color

    Schwarz-Blau

    Characteristics
    1. frühreif
    2. aromatisch
    3. regentolerant
Gehölzdetails
Training systems to research
  1. multi-stemmed shrub
  2. standard tree
  3. fan-trained espalier
Rootstock relevanceniedrig
Renewal pruning relevancehoch
Notes

Feigen werden meist wurzelecht aus Stecklingen gezogen. Die Erziehung als mehrstämmiger Strauch ist in Frostlagen vorteilhafter, da bei Erfrieren einzelner Triebe die Pflanze leichter regeneriert.

Ecology
Pollinator valueniedrig
Wildlife valuemittel
Biodiversity notes

In Mitteleuropa ökologisch eher isoliert, da die spezifische Bestäubungswespe fehlt. Die Früchte dienen jedoch Vögeln und Wespen als wertvolle Nahrungsquelle.

Praxisnotizen
Care tips
  1. Vermeiden Sie Staunässe, besonders in Kübeln.
  2. Tragen Sie beim Schnitt Handschuhe wegen des Milchsafts.