Schädlinge

Schnecken

Schnecken erkennen und einordnen: Symptome, mögliche Ursachen, Vorbeugung und passende Maßnahmen für 35 betroffene Pflanzen. Gefressene Blätter und Früchte

Einordnung

Diagnose und Einordnung

Schnecken verursachen vor allem an Jungpflanzen, Salaten, Kräutern und weichen Blättern deutliche Schäden. Nach Regen, in feuchten Nächten und in dicht bewachsenen Bereichen ist der Schaden oft am stärksten.

Im Garten kann Schnecken unter anderem bei Ananaskirsche, Artischocke, Barbarakraut, Baumspinat auftreten. In den vorhandenen Profilen betrifft das Thema vor allem Beerenobst, Blattgemüse, Fruchtgemüse. Als typischer Zeitraum oder Auslöser ist Hauptaktivität März–Oktober, Feuchte Perioden im Frühjahr und Herbst hinterlegt.

Die hinterlegte Risikoeinschätzung ist mittel. Besonders bei Aussaaten und frisch gepflanzten Jungpflanzen besteht schneller Handlungsbedarf.

Kontrolliere Blattunterseiten, Triebspitzen und den Boden um die Pflanze zu verschiedenen Tageszeiten. Eier, Larven, Kot, Gespinste oder Schleimspuren sind oft aussagekräftiger als ein einzelnes beschädigtes Blatt. Notiere dabei auch, ob neue Schäden hinzukommen.

Ein häufiger Fehler ist, nur nach Fraßspuren zu behandeln, ohne Tiere, Eier, Larven, Tageszeit und betroffene Pflanzenteile zu prüfen.

Auf einen Blick

Pflanzen

35

Kategorie

Beerenobst, Blattgemüse, Fruchtgemüse, Gemüse, Kohlgemüse

Risiko

mittel

Saison

Hauptaktivität März–Oktober, Feuchte Perioden im Frühjahr und Herbst

Wissenschaftlicher Name

Gastropoda

Typische Erkennungszeichen

  • Unregelmäßige Löcher
  • Angefressene Blattränder
  • Jungpflanzen verschwinden über Nacht
  • Schleimspuren
  • Stärkerer Schaden bei feuchtem Wetter

Verwechslungsgefahr

  • Raupen: Raupen hinterlassen Kotkrümel und sichtbare Tiere, aber keine Schleimspuren.
  • Erdflöhe: Erdflöhe machen viele kleine Schrotlöcher, Schnecken fressen gröber und unregelmäßiger.

Sofortmaßnahmen

  • Abends oder morgens absammeln
  • Jungpflanzen schützen
  • Mulch von empfindlichen Pflanzen abrücken
  • Verstecke kontrollieren
  • Stark geschädigte Aussaat ersetzen

Vorbeugung

  • Beete luftig halten
  • Nach Regen kontrollieren
  • Natürliche Gegenspieler fördern
  • Gefährdete Kulturen zeitweise abdecken

Betroffene Pflanzen

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