Profil

MairübeBrassica rapa var. majalis

Schnellwachsendes, zartes Wurzelgemüse für den frühen Anbau.

Mairübe (Brassica rapa var. majalis): Pflanzenportrait für Pflanzenportrait - Gemüse, Kreuzblütler, Ernten Mai, Jun, Jul
Mairübe: Pflanzenportrait. Ernte: Mai, Jun, Jul, Aug, Sep, Okt.

Kurzprofil

Wichtigste Daten

Ernten

Mai, Jun, Jul, Aug, Sep, Okt

Wasser

mittel

Gute Nachbarn

SalatSpinatErbsenBohnen

Meiden

Andere Kreuzblütler (Kohl, Radieschen, Rettich)ErdbeerenTomaten

Anbaudaten

Mairübe Anbaudaten

Saattiefe

1 - 2 cm

Pflanzabstand

8 - 15 cm

Reihenabstand

20 - 30 cm

Keimtemperatur

10 - 20 °C

Aussaat und Keimung

Saattiefe1 - 2 cm
Keimtemperatur10 - 20 °C
Keimdauer5 - 10 Tage
Saatgut haltbar4 - 5 Jahre
LichtkeimerNein
DunkelkeimerJa
KaltkeimerNein
Stratifikation nötigNein
Vorquellen empfohlenNein
Direktsaat möglichJa
Vorkultur empfohlenNein

Pflanzung und Abstände

Pflanzabstand8 - 15 cm
Reihenabstand20 - 30 cm
Pflanzen pro m²20 - 40 pro m²
Pflanzabstand9-12

Temperatur und Standort

Bodentemperatur5 - 10 °C
Wachstumstemperaturab 5 °C
Optimale Temperatur12 - 18 °C
FrostempfindlichJa
Spätfrost empfindlichJa
Hitzetoleranzniedrig
Kältetoleranzmittel

Wasser, Nährstoffe und Pflege

Wassermittel
Kritische WasserphasenWährend der Keimung, Während der Rübenentwicklung
Bewässerungdrip_irrigation
Trockenheithoch
Staunässe empfindlichJa
Mulchen empfohlenJa
NährstoffbedarfMittelzehrer
Kompost empfohlenJa
Düngersensibilitätmittel

Topf, Stütze und Wuchs

Topf geeignetJa
TopfgrößeVolumen: ab 5 l; Empfohlen: ab 10 l; Durchmesser: ab 20 cm; Tiefe: ab 20 cm
StützeNein
Höhe20 - 30 cm
Breite15 - 25 cm
Wurzeltiefe15 - 25 cm
Ertrag50 - 200 g

Jahresplan

Mairübe Kalender

Alle Pflanzen
VorkulturDirektsaatPflanzenErnten

Vorkultur

Keine Angaben

Mairüben werden in der Regel direkt ins Freiland gesät.

Direktsaat

MärAprMaiJunJulAug

Für eine frühe Ernte ab März unter Vlies oder Folie säen. Spätere Aussaaten bis August für eine Herbsternte.

Pflanzen

Keine Angaben

Mairüben werden direkt gesät und nicht verpflanzt.

Ernten

MaiJunJulAugSepOkt

Ernte erfolgt ca. 6-8 Wochen nach der Aussaat, wenn die Rüben walnuss- bis faustgroß sind.

Jahresplan
  1. Aussaat im Freiland
  2. Beet vorbereiten
  3. Aussaat im Freiland
  4. Vereinzeln
  5. Ernte
  6. Aussaat im Freiland
  7. Ernte
  8. Aussaat im Freiland
  9. Ernte
  10. Aussaat im Freiland
  11. Ernte
  12. Aussaat im Freiland
  13. Ernte
  14. Ernte

Anbau

Mairübe Standort, Boden und Pflege

Pflanzabstand

8 - 15 cm

Lagerung

General storage category: Kühl und feucht, Storage life: Frisch: 1-2 Wochen im Kühlschrank; Länger: Eingelagert in feuchtem Sand/Erde bis zu 2 Monate, Processing options: Einlegen (sauer), Einfrieren (gekocht oder blanchiert), Kochen, Dörren (Blätter)

Anbau-Zeitplan für Mairübe (Brassica rapa var. majalis) mit Monaten für Aussaat, Pflanzung, Pflege und Ernte
Mairübe: Anbau-Zeitplan. Kalender: Mär, Apr, Mai, Jun, Jul, Aug, Sep, Okt.

Schnitt

Mairübe Schnitt

not_applicable

Ziel

not_applicable

Werkzeug & Hygiene

Nicht zutreffend, da Mairüben keine Schnittmaßnahmen erfordern.

Mischkultur

Mairübe Mischkultur

Mischkultur

Gute Nachbarn

SalatSpinatErbsenBohnenDillMinzeRosmarinThymianZwiebelnKnoblauchKamille

Meiden

Andere Kreuzblütler (Kohl, Radieschen, Rettich)ErdbeerenTomaten

Gesundheit

Schädlinge, Krankheiten

Schädlinge

Erdflöhe

Kleine, runde Löcher in den Blättern, besonders an jungen Pflanzen. Bei starkem Befall kann die Pflanze absterben.

Kohlfliege

Welke Pflanzen, verkümmertes Wachstum, Verfärbung der Blätter. Larven fressen Gänge in die Wurzeln.

Kohlweißling (Raupen)

Große Fraßlöcher an den Blättern, sichtbare grüne Raupen auf den Blättern.

Schnecken

Fraßspuren an Blättern und Rüben, Schleimspuren auf den Pflanzen und dem Boden.

Blattläuse

Kleine Insektenkolonien an Triebspitzen und Blattunterseiten, gekräuselte Blätter, Honigtau.

Krankheiten

Kohlhernie

Welke Blätter bei Tag, geschwollene, missgebildete Wurzeln, verkümmertes Wachstum.

Falscher Mehltau

Gelbliche Flecken auf der Blattoberseite, grauer Pilzrasen auf der Blattunterseite.

Weißer Rost

Weiße, pustelartige Erhebungen auf Blättern und Stängeln.

Mangelerscheinungen

Bormangel

Hohle, braune Stellen im Rübeninneren, verkümmertes Wachstum, rissige Rübenoberfläche.

Stickstoffmangel

Gelbliche Blätter, besonders ältere Blätter, verlangsamtes Wachstum.

Pflanzengesundheit

Häufige Fragen

Wann ist die beste Zeit, um Mairüben zu säen?

Mairüben können von März bis August direkt ins Freiland gesät werden. Für eine frühe Ernte im Mai ist eine Aussaat ab März unter Vlies oder Folie ideal. Regelmäßige Folgesaaten alle 2-3 Wochen sichern eine kontinuierliche Ernte.

Warum werden meine Mairüben holzig oder bitter?

Holzige oder bittere Rüben sind oft die Folge von Wassermangel, Hitzestress oder einer zu späten Ernte. Achten Sie auf eine gleichmäßige Wasserversorgung und ernten Sie die Rüben, wenn sie noch jung und zart sind (walnuss- bis faustgroß).

Können Mairüben im Topf angebaut werden?

Ja, Mairüben eignen sich gut für den Anbau in Töpfen oder Balkonkästen. Wählen Sie Töpfe mit mindestens 20 cm Tiefe und Durchmesser und sorgen Sie für gute Drainage. Kleinere Sorten sind hierfür besonders geeignet.

Welche Schädlinge befallen Mairüben am häufigsten?

Häufige Schädlinge sind Flohkäfer, Kohlfliegen und die Raupen des Kohlweißlings. Kulturschutznetze sind eine effektive Methode, um viele dieser Schädlinge fernzuhalten, besonders bei jungen Pflanzen.

Verwandte Pflanzen

Kohl

Gleiche FamilieGleiche Kulturgruppe

Alle gehören zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae).

Gehören zur Kulturfamilie der Kreuzblütler.

Radieschen

Gleiche FamilieÄhnlicher NährstoffbedarfÄhnlicher Wasserbedarf

Alle gehören zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae).

Beide sind Mittelzehrer und bevorzugen ähnliche Bodenbedingungen.

Brokkoli

Gleiche Kulturgruppe

Gehören zur Kulturfamilie der Kreuzblütler.

Kohlhernie

Ähnliche Krankheiten

Typische Krankheit für Kreuzblütler.

Falscher Mehltau

Ähnliche Krankheiten

Kann auch andere Kreuzblütler befallen.

Kohlrabi

Ähnlicher Nährstoffbedarf

Beide sind Mittelzehrer und bevorzugen ähnliche Bodenbedingungen.

Salat

Ähnlicher Wasserbedarf

Beide profitieren von konstanter Bodenfeuchte.

Quellen

Öffentliche Quellen

  1. Wikidata entity

    Wikidata · 2026-05-14

  2. GBIF species match

    GBIF · 2026-05-14

  3. Deutschsprachige Wikipedia: Mairübe

    Wikipedia · 2026-05-14

Details

Weitere öffentliche Pflanzendaten

Names
Common

Mairübe

Plural

Mairüben

BotanicalBrassica rapa var. majalis
Scientific synonyms
  1. Brassica rapa subsp. rapa var. majalis
Synonyms
  1. Brassica rapa subsp. rapa var. majalis
  2. Mairübchen
  3. Navette
Common synonyms
  1. Mairübchen
  2. Navette
Regional names
Historical names
Market names
Misspellings
Search terms
  1. Mairübe
  2. Mairübchen
  3. Navette
  4. Speiserübe
  5. Rübe
Taxonomy
KingdomPlantae
OrderBrassicales
Family botanicalBrassicaceae
Family

Kreuzblütler

Family idbrassicaceae
GenusBrassica
SpeciesBrassica rapa
Subspeciesrapa
Botanical varietymajalis
Hybrid statusnot_hybrid
Classification
Main groupvegetable
Sub grouproot_vegetable
Crop groupbrassicas
Life cycleEinjährig
Perennialnein
Woodynein
Treenein
Shrubnein
Essbare Teile
  1. Wurzel
  2. Blätter
Calendar
Sowing indoor
Notes

Mairüben werden in der Regel direkt ins Freiland gesät.

Sowing outdoor
Months
  1. 3
  2. 4
  3. 5
  4. 6
  5. 7
  6. 8
Earliest month3
Latest month8
Notes

Für eine frühe Ernte ab März unter Vlies oder Folie säen. Spätere Aussaaten bis August für eine Herbsternte.

Planting out
Notes

Mairüben werden direkt gesät und nicht verpflanzt.

Harvest
Months
  1. 5
  2. 6
  3. 7
  4. 8
  5. 9
  6. 10
Earliest month5
Latest month10
Notes

Ernte erfolgt ca. 6-8 Wochen nach der Aussaat, wenn die Rüben walnuss- bis faustgroß sind.

Month tasks
Beschreibung
Introduction

Die Mairübe, auch Navette genannt, ist ein schnellwachsendes Wurzelgemüse, das besonders für den frühen Anbau im Frühjahr geschätzt wird. Ihre zarten, leicht süßlichen Rüben sind eine willkommene Abwechslung im Gemüsegarten und in der Küche. Sie gehört zur Familie der Kreuzblütler und ist eng mit dem Teltower Rübchen und der Herbstrübe verwandt, zeichnet sich aber durch ihre frühe Reife aus.

Cultivation overview

Mairüben sind unkompliziert im Anbau und eignen sich hervorragend für Anfänger. Sie bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort und einen humosen, lockeren Boden. Eine gleichmäßige Wasserversorgung ist entscheidend, um holzige Rüben und vorzeitiges Schossen zu vermeiden. Durch Folgesaaten kann die Erntezeit von Mai bis in den Herbst verlängert werden.

Harvest and use

Die Ernte erfolgt bereits 6-8 Wochen nach der Aussaat, wenn die Rüben walnuss- bis faustgroß sind. Junge Mairüben sind am zartesten und können roh in Salaten oder gedünstet als Beilage genossen werden. Auch die jungen Blätter sind essbar und lassen sich wie Spinat zubereiten. Eine vielseitige und gesunde Ergänzung für jede Küche.

Monatsaufgaben
3
  1. Tasksow_outdoor
    Label

    Aussaat im Freiland

    Priorityhoch
    Months
    1. 3
    ConditionBodentemperatur über 5°C
    Estimated effortmittel
    Notes

    Für frühe Ernten unter Vlies oder Folie säen.

  2. Taskprepare_bed
    Label

    Beet vorbereiten

    Prioritymittel
    Months
    1. 3
    ConditionVor der Aussaat
    Estimated effortmittel
    Notes

    Boden lockern und mit Kompost anreichern.

4
  1. Tasksow_outdoor
    Label

    Aussaat im Freiland

    Priorityhoch
    Months
    1. 4
    ConditionBodentemperatur über 5°C
    Estimated effortmittel
    Notes

    Regelmäßige Folgesaaten alle 2-3 Wochen für kontinuierliche Ernte.

  2. Taskthinning
    Label

    Vereinzeln

    Priorityhoch
    Months
    1. 4
    ConditionPflanzen haben 2-3 echte Blätter
    Estimated effortmittel
    Notes

    Auf den empfohlenen Abstand vereinzeln, um die Rübenentwicklung zu fördern.

  3. Taskwater
    Label

    Gießen

    Prioritymittel
    Months
    1. 4
    ConditionBei Trockenheit
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Gleichmäßige Feuchtigkeit ist entscheidend für zarte Rüben.

  4. Taskpest_control
    Label

    Schädlingskontrolle

    Priorityniedrig
    Months
    1. 4
    ConditionBei Befall
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Auf Flohkäfer achten, ggf. mit Kulturschutznetz schützen.

5
  1. Taskharvest
    Label

    Ernte

    Priorityhoch
    Months
    1. 5
    ConditionRüben sind walnuss- bis faustgroß
    Estimated effortmittel
    Notes

    Junge Rüben sind am zartesten. Nicht zu groß werden lassen, da sie sonst holzig werden.

  2. Tasksow_outdoor
    Label

    Aussaat im Freiland

    Prioritymittel
    Months
    1. 5
    ConditionFür Folgesaaten
    Estimated effortmittel
    Notes

    Regelmäßige Folgesaaten alle 2-3 Wochen für kontinuierliche Ernte.

  3. Taskthinning
    Label

    Vereinzeln

    Priorityhoch
    Months
    1. 5
    ConditionPflanzen haben 2-3 echte Blätter
    Estimated effortmittel
    Notes

    Auf den empfohlenen Abstand vereinzeln, um die Rübenentwicklung zu fördern.

  4. Taskwater
    Label

    Gießen

    Priorityhoch
    Months
    1. 5
    ConditionBei Trockenheit
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Gleichmäßige Feuchtigkeit ist entscheidend für zarte Rüben.

  5. Taskpest_control
    Label

    Schädlingskontrolle

    Priorityniedrig
    Months
    1. 5
    ConditionBei Befall
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Auf Flohkäfer achten, ggf. mit Kulturschutznetz schützen.

6
  1. Taskharvest
    Label

    Ernte

    Priorityhoch
    Months
    1. 6
    ConditionRüben sind walnuss- bis faustgroß
    Estimated effortmittel
    Notes

    Junge Rüben sind am zartesten. Nicht zu groß werden lassen, da sie sonst holzig werden.

  2. Tasksow_outdoor
    Label

    Aussaat im Freiland

    Prioritymittel
    Months
    1. 6
    ConditionFür Folgesaaten
    Estimated effortmittel
    Notes

    Regelmäßige Folgesaaten alle 2-3 Wochen für kontinuierliche Ernte.

  3. Taskthinning
    Label

    Vereinzeln

    Priorityhoch
    Months
    1. 6
    ConditionPflanzen haben 2-3 echte Blätter
    Estimated effortmittel
    Notes

    Auf den empfohlenen Abstand vereinzeln, um die Rübenentwicklung zu fördern.

  4. Taskwater
    Label

    Gießen

    Priorityhoch
    Months
    1. 6
    ConditionBei Trockenheit
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Gleichmäßige Feuchtigkeit ist entscheidend für zarte Rüben.

  5. Taskpest_control
    Label

    Schädlingskontrolle

    Priorityniedrig
    Months
    1. 6
    ConditionBei Befall
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Auf Flohkäfer achten, ggf. mit Kulturschutznetz schützen.

7
  1. Taskharvest
    Label

    Ernte

    Priorityhoch
    Months
    1. 7
    ConditionRüben sind walnuss- bis faustgroß
    Estimated effortmittel
    Notes

    Junge Rüben sind am zartesten. Nicht zu groß werden lassen, da sie sonst holzig werden.

  2. Tasksow_outdoor
    Label

    Aussaat im Freiland

    Prioritymittel
    Months
    1. 7
    ConditionFür Folgesaaten
    Estimated effortmittel
    Notes

    Regelmäßige Folgesaaten alle 2-3 Wochen für kontinuierliche Ernte.

  3. Taskthinning
    Label

    Vereinzeln

    Priorityhoch
    Months
    1. 7
    ConditionPflanzen haben 2-3 echte Blätter
    Estimated effortmittel
    Notes

    Auf den empfohlenen Abstand vereinzeln, um die Rübenentwicklung zu fördern.

  4. Taskwater
    Label

    Gießen

    Priorityhoch
    Months
    1. 7
    ConditionBei Trockenheit
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Gleichmäßige Feuchtigkeit ist entscheidend für zarte Rüben.

  5. Taskpest_control
    Label

    Schädlingskontrolle

    Priorityniedrig
    Months
    1. 7
    ConditionBei Befall
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Auf Flohkäfer achten, ggf. mit Kulturschutznetz schützen.

8
  1. Taskharvest
    Label

    Ernte

    Priorityhoch
    Months
    1. 8
    ConditionRüben sind walnuss- bis faustgroß
    Estimated effortmittel
    Notes

    Junge Rüben sind am zartesten. Nicht zu groß werden lassen, da sie sonst holzig werden.

  2. Tasksow_outdoor
    Label

    Aussaat im Freiland

    Prioritymittel
    Months
    1. 8
    ConditionLetzte Aussaat für Herbsternte
    Estimated effortmittel
    Notes

    Letzte Aussaat für eine Ernte im Herbst.

  3. Taskthinning
    Label

    Vereinzeln

    Priorityhoch
    Months
    1. 8
    ConditionPflanzen haben 2-3 echte Blätter
    Estimated effortmittel
    Notes

    Auf den empfohlenen Abstand vereinzeln, um die Rübenentwicklung zu fördern.

  4. Taskwater
    Label

    Gießen

    Priorityhoch
    Months
    1. 8
    ConditionBei Trockenheit
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Gleichmäßige Feuchtigkeit ist entscheidend für zarte Rüben.

  5. Taskpest_control
    Label

    Schädlingskontrolle

    Priorityniedrig
    Months
    1. 8
    ConditionBei Befall
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Auf Flohkäfer achten, ggf. mit Kulturschutznetz schützen.

9
  1. Taskharvest
    Label

    Ernte

    Priorityhoch
    Months
    1. 9
    ConditionRüben sind walnuss- bis faustgroß
    Estimated effortmittel
    Notes

    Junge Rüben sind am zartesten. Nicht zu groß werden lassen, da sie sonst holzig werden.

10
  1. Taskharvest
    Label

    Ernte

    Priorityhoch
    Months
    1. 10
    ConditionRüben sind walnuss- bis faustgroß
    Estimated effortmittel
    Notes

    Letzte Ernte der späten Aussaaten vor dem ersten starken Frost.

Anbaudaten
Seed
Seed depth cm min.1
Seed depth cm max.2
Light germinatornein
Dark germinatorja
Cold germinatornein
Stratification needednein
Pre soaking recommendednein
Germination Temperatur c min.10
Germination Temperatur c max.20
Germination days min.5
Germination days max.10
Seed lifespan years min.4
Seed lifespan years max.5
Direct sowing possibleja
Pre culture recommendednein
Spacing
Plant spacing cm min.8
Plant spacing cm max.15
Row spacing cm min.20
Row spacing cm max.30
Recommended density per sqm min.20
Recommended density per sqm max.40
Thinning distance10 cm
Square foot gardening spacing9-12
Abstandshinweise

Der Abstand hängt von der gewünschten Rüben-Größe ab. Engere Abstände für kleinere, zartere Rüben.

Growth dimensions
Height cm min.20
Height cm max.30
Width cm min.15
Width cm max.25
Root depth cm min.15
Root depth cm max.25
Growth speedfast
Hinweise zur Endgröße
Temperature
Min. growing Temperatur5 °C
Optimal Temperatur c min.12
Optimal Temperatur c max.18
Max. heat tolerance25 °C
Soil Temperatur for sowing c min.5
Soil Temperatur for sowing c optimal10
Frost sensitiveja
Late frost sensitiveja
Heat toleranceniedrig
Cold tolerancemittel
Temperaturhinweise

Bei zu hohen Temperaturen neigen Mairüben zum Schossen und werden holzig. Leichten Frost vertragen sie.

Water
Wasserbedarfmittel
Critical water phases
  1. Während der Keimung
  2. Während der Rübenentwicklung
Drought tolerantnein
Drought sensitivityhoch
Waterlogging sensitiveja
Mulching recommendedja
Wasserhinweise

Gleichmäßige Wasserversorgung ist entscheidend, um holzige Rüben und Schossen zu vermeiden.

Nutrition
Nutrient groupMittelzehrer
Heavy feedernein
Medium feederja
Light feedernein
Nitrogen needmittel
Phosphorus needmittel
Potassium needmittel
Calcium needmittel
Magnesium needmittel
Compost recommendedja
Mulching recommendedja
Fertilizer sensitivitymittel
Nährstoffhinweise

Vermeiden Sie frischen Mist und übermäßige Stickstoffgaben, da dies zu übermäßigem Blattwachstum und holzigen Rüben führen kann.

Container
Container suitableja
Min. pot volume5 l
Recommended pot volume10 l
Min. pot depth20 cm
Min. pot diameter20 cm
Plants per container min.1
Plants per container max.3
Drainage requiredja
Repotting needednein
Topfhinweise

Für den Anbau in Töpfen oder Balkonkästen sind kleinere Sorten besser geeignet.

Support
Needs supportnein
Support recommendednein
Climbingnein
Viningnein
Trellis recommendednein
Training requirednein
Stützhinweise
Cultivation modes
Outdoor bed suitableja
Raised bed suitableja
Container suitableja
Balcony suitableja
Greenhouse suitableja
Polytunnel suitableja
Indoor suitablenein
Windowsill suitablenein
Hydroponic possibleja
Permaculture suitableja
No dig suitableja
Yield density
Yield per plant min.50
Yield per plant max.200
Yield unitg
Yield per sqm min.2000
Yield per sqm max.4000
Yield reliabilityhoch
Ertragshinweise

Der Ertrag hängt stark von der Sorte, dem Standort und der Pflege ab.

Site
Sun exposure

Sonnig bis halbschattig

Wind exposure

Geschützt

Location notes

Vermeiden Sie Standorte, an denen in den letzten 3-4 Jahren andere Kreuzblütler angebaut wurden, um Krankheiten vorzubeugen.

Soil
Soil type

Humoser, lockerer Sand- oder Lehmboden

Soil structure

Tiefgründig, locker, gut durchlässig

PH min.6
PH max.7,5
Humus content

Hoch

Bodenhinweise

Mairüben bevorzugen einen nährstoffreichen, aber nicht frisch gedüngten Boden. Eine gute Kompostgabe im Herbst oder zeitigen Frühjahr ist ideal.

Watering
Water frequency

Regelmäßig, besonders bei Trockenheit

Water amount

Mäßig, aber konstant

Watering notes

Gleichmäßige Feuchtigkeit ist entscheidend, um ein schnelles Wachstum und zarte Rüben zu gewährleisten. Wassermangel führt zu holzigen und scharfen Rüben.

Nutrition
Fertilization frequency

Mäßig

Fertilizer type

Kompost, organischer Volldünger

Nährstoffhinweise

Mairüben sind Mittelzehrer. Eine Grunddüngung mit Kompost ist meist ausreichend. Bei Bedarf kann während des Wachstums mit einem organischen Flüssigdünger nachgedüngt werden.

Anbauplanung
Succession sowing
Possibleja
Interval days min.14
Interval days max.21
Bed planning notes

Beachten Sie die Fruchtfolge und pflanzen Sie Mairüben nicht nach anderen Kreuzblütlern. Eine Anbaupause von 3-4 Jahren ist empfehlenswert.

Rotation prioritymittel
Interplanting potentialgut
Mechanization relevanceniedrig
Fruchtfolge
Groupbrassicas
Recommended break years3
Notes

Mairüben gehören zu den Kreuzblütlern und sollten nicht nach anderen Kreuzblütlern angebaut werden, um die Ausbreitung von Krankheiten wie Kohlhernie zu vermeiden. Eine Anbaupause von mindestens 3 Jahren ist empfehlenswert.

Deficiencies
  1. Slugboron_deficiency
    Name

    Bormangel

    Symptoms

    Hohle, braune Stellen im Rübeninneren, verkümmertes Wachstum, rissige Rübenoberfläche.

    Management summary
    1. Bodenanalyse durchführen
    2. Borhaltigen Dünger verwenden
    3. Gleichmäßige Bodenfeuchte
  2. Slugnitrogen_deficiency
    Name

    Stickstoffmangel

    Symptoms

    Gelbliche Blätter, besonders ältere Blätter, verlangsamtes Wachstum.

    Management summary
    1. Organischen Dünger mit Stickstoffanteil geben
    2. Kompost einarbeiten
Problems
  1. Slugbolting
    Name

    Schossen

    Symptoms

    Pflanze bildet vorzeitig einen Blütenstiel, Rüben werden holzig und ungenießbar.

    Management summary
    1. Gleichmäßige Wasserversorgung
    2. Aussaat zum richtigen Zeitpunkt
    3. Mulchen zur Bodenkühlung
  2. Slugwoody_bitter_roots
    Name

    Holzige/Bittere Rüben

    Symptoms

    Rüben sind hart, faserig und schmecken bitter.

    Management summary
    1. Gleichmäßige Wasserversorgung
    2. Rechtzeitige Ernte
    3. Mulchen
  3. Slugcracked_roots
    Name

    Gerissene Rüben

    Symptoms

    Rübenoberfläche weist Risse auf, oft durch unregelmäßige Wasserversorgung verursacht.

    Management summary
    1. Gleichmäßige Wasserversorgung sicherstellen
Problemmanagement
Common pest groups
  1. Insekten (Flohkäfer, Kohlfliege, Kohlweißling)
  2. Schnecken
Common disease groups
  1. Pilzkrankheiten (Kohlhernie, Falscher Mehltau, Weißer Rost)
Prevention principles
  1. Fruchtwechsel einhalten (mind. 3-4 Jahre Anbaupause für Kreuzblütler).
  2. Standortwahl (sonnig, luftig, geschützt).
  3. Bodenverbesserung mit Kompost und angepasstem pH-Wert.
  4. Gleichmäßige Wasserversorgung sicherstellen.
  5. Kulturschutznetze verwenden, besonders bei jungen Pflanzen.
  6. Mischkultur praktizieren, um Schädlinge abzulenken und Nützlinge anzuziehen.
  7. Regelmäßige Unkrautkontrolle.
Diagnosis notes

Achten Sie auf frühe Anzeichen von Schädlingen oder Krankheiten, wie Fraßspuren, Verfärbungen oder Welkeerscheinungen. Eine schnelle Reaktion ist oft entscheidend, um größere Schäden zu vermeiden.

Krankheitsdaten
Scopecommon_problems_for_may_turnips
Profiles
  1. Slugflea_beetle
    Severitymittel
    Conditions
    1. Trockenes, warmes Wetter
    2. Junge Pflanzen
    Affected parts
    1. Blätter
    Prevention
    1. Kulturschutznetze verwenden
    2. Boden feucht halten
    3. Regelmäßiges Hacken
    Organic control
    1. Neemöl
    2. Pflanzenstärkungsmittel
    3. Gelbtafeln
  2. Slugcabbage_root_fly
    Severityhoch
    Conditions
    1. Feuchter Boden
    2. Frühjahr bis Herbst
    Affected parts
    1. Wurzeln
    2. Stängelbasis
    Prevention
    1. Kulturschutznetze verwenden
    2. Halskrausen anbringen
    3. Fruchtwechsel einhalten
    Organic control
    1. Nematoden (gegen Larven)
    2. Regelmäßiges Hacken
  3. Slugcabbage_white_butterfly
    Severitymittel
    Conditions
    1. Sommer
    2. Warme Perioden
    Affected parts
    1. Blätter
    Prevention
    1. Kulturschutznetze verwenden
    2. Förderung von Nützlingen
    Organic control
    1. Absammeln der Raupen
    2. Bacillus thuringiensis (BT)
  4. Slugslugs
    Severityhoch
    Conditions
    1. Feuchtes Wetter
    2. Mulchschichten
    Affected parts
    1. Blätter
    2. Rüben
    Prevention
    1. Beet sauber halten
    2. Morgens gießen
    3. Schneckenbarrieren
    Organic control
    1. Absammeln
    2. Schneckenkorn (Eisen-III-Phosphat)
    3. Bierfallen
  5. Slugaphids
    Severitymittel
    Conditions
    1. Trockenes, warmes Wetter
    2. Schwache Pflanzen
    Affected parts
    1. Blätter
    2. Triebspitzen
    Prevention
    1. Mischkultur
    2. Nützlinge fördern
    3. Pflanzenstärkung
    Organic control
    1. Abspülen mit Wasser
    2. Neemöl
    3. Seifenlauge
  6. Slugclubroot
    Severityhoch
    Conditions
    1. Saurer Boden (pH < 7)
    2. Feuchter Boden
    3. Anbau von Kreuzblütlern ohne Pause
    Affected parts
    1. Wurzeln
    Prevention
    1. Lange Fruchtfolge (4-6 Jahre)
    2. Kalkung des Bodens
    3. Resistente Sorten wählen
    Organic control
    1. Befallene Pflanzen entfernen und vernichten
    2. Bodenverbesserung mit Kompost
  7. Slugdowny_mildew
    Severitymittel
    Conditions
    1. Feuchte, kühle Witterung
    2. Dichte Bestände
    Affected parts
    1. Blätter
    Prevention
    1. Luftigen Standort wählen
    2. Nicht über die Blätter gießen
    3. Pflanzabstände einhalten
    Organic control
    1. Befallene Blätter entfernen
    2. Pflanzenstärkungsmittel (z.B. Schachtelhalmtee)
  8. Slugwhite_blister
    Severityniedrig
    Conditions
    1. Feuchte Witterung
    Affected parts
    1. Blätter
    2. Stängel
    Prevention
    1. Fruchtwechsel
    2. Unkrautkontrolle
    3. Befallene Pflanzen entfernen
    Organic control
    1. Befallene Pflanzenteile entfernen
  9. Slugboron_deficiency
    Severitymittel
    Conditions
    1. Kalkreiche Böden
    2. Trockenheit
    3. Hoher pH-Wert
    Affected parts
    1. Rüben
    2. Wachstumspunkte
    Prevention
    1. Bodenanalyse durchführen
    2. Gleichmäßige Wasserversorgung
    3. Angepasste Düngung
    Organic control
    1. Blattdüngung mit Bor
    2. Einarbeitung von Kompost
  10. Slugnitrogen_deficiency
    Severityniedrig
    Conditions
    1. Nährstoffarme Böden
    2. Starke Auswaschung
    Affected parts
    1. Blätter (ältere)
    Prevention
    1. Boden mit Kompost anreichern
    2. Ausgewogene Düngung
    Organic control
    1. Organischen Stickstoffdünger geben (z.B. Hornspäne, Brennnesseljauche)
  11. Slugbolting
    Severityhoch
    Conditions
    1. Hitzestress
    2. Wassermangel
    3. Starke Temperaturschwankungen
    4. Zu frühe Aussaat bei Kälte
    Affected parts
    1. Gesamte Pflanze
    2. Rübe
    Prevention
    1. Gleichmäßige Wasserversorgung
    2. Aussaat zum optimalen Zeitpunkt
    3. Mulchen zur Bodenkühlung
    Organic control
    1. Nicht anwendbar (einmal geschossen, ist die Rübe holzig und ungenießbar)
  12. Slugwoody_bitter_roots
    Severityhoch
    Conditions
    1. Wassermangel
    2. Hitzestress
    3. Späte Ernte
    4. Nährstoffungleichgewicht
    Affected parts
    1. Rübe
    Prevention
    1. Gleichmäßige Wasserversorgung
    2. Rechtzeitige Ernte (Rüben nicht zu groß werden lassen)
    3. Mulchen
    Organic control
    1. Nicht anwendbar (einmal holzig/bitter, nicht mehr zu retten)
  13. Slugcracked_roots
    Severitymittel
    Conditions
    1. Starke Schwankungen in der Wasserversorgung (Trockenheit gefolgt von viel Wasser)
    Affected parts
    1. Rübe
    Prevention
    1. Gleichmäßige Wasserversorgung sicherstellen
    Organic control
    1. Nicht anwendbar
Diagnostic rules
  1. Symptom

    Kleine, runde Löcher in jungen Blättern

    Possible causes
    1. flea_beetle
    First checks
    1. Pflanzen auf kleine, springende Käfer untersuchen
    2. Kulturschutznetz prüfen
  2. Symptom

    Pflanzen welken, Wurzeln verdickt/missgebildet

    Possible causes
    1. clubroot
    2. cabbage_root_fly
    First checks
    1. Wurzeln vorsichtig prüfen
    2. Boden-pH-Wert testen
  3. Symptom

    Gelbliche Flecken auf Blattoberseite, grauer Pilzrasen auf Blattunterseite

    Possible causes
    1. downy_mildew
    First checks
    1. Luftfeuchtigkeit und Belüftung prüfen
  4. Symptom

    Pflanze bildet Blütenstiel, Rübe wird holzig

    Possible causes
    1. bolting
    First checks
    1. Temperaturen prüfen (zu heiß?)
    2. Wasserversorgung prüfen (zu trocken?)
  5. Symptom

    Rüben sind hart, faserig, bitter

    Possible causes
    1. woody_bitter_roots
    2. bolting
    First checks
    1. Erntezeitpunkt prüfen
    2. Wasserversorgung prüfen
  6. Symptom

    Rübenoberfläche gerissen

    Possible causes
    1. cracked_roots
    First checks
    1. Gleichmäßigkeit der Wasserversorgung prüfen
  7. Symptom

    Hohle, braune Stellen im Rübeninneren

    Possible causes
    1. boron_deficiency
    First checks
    1. Bodenanalyse in Betracht ziehen
    2. pH-Wert prüfen
  8. Symptom

    Gelbliche Blätter, besonders ältere, verlangsamtes Wachstum

    Possible causes
    1. nitrogen_deficiency
    First checks
    1. Düngungshistorie prüfen
    2. Boden mit Kompost anreichern
Prevention strategy
Cultural
  1. Fruchtwechsel von mindestens 3-4 Jahren einhalten, insbesondere bei Kreuzblütlern, um bodenbürtige Krankheiten wie Kohlhernie zu vermeiden.
  2. Den Boden mit reifem Kompost anreichern, um die Bodengesundheit und Nährstoffversorgung zu fördern.
  3. Gleichmäßige Wasserversorgung sicherstellen, besonders während der Rübenentwicklung, um Schossen und holzige Rüben zu verhindern.
  4. Mulchen, um die Bodenfeuchtigkeit zu halten, Temperaturschwankungen zu mildern und Unkrautwachstum zu unterdrücken.
  5. Optimale Pflanzabstände einhalten für gute Luftzirkulation und schnelles Abtrocknen der Blätter.
  6. Unkraut regelmäßig entfernen, um Konkurrenz um Wasser und Nährstoffe sowie Verstecke für Schädlinge zu vermeiden.
Monitoring
  1. Regelmäßige Kontrolle der Pflanzen auf erste Anzeichen von Schädlingen (z.B. Fraßspuren, Blattläuse) oder Krankheiten (z.B. Verfärbungen, Welke).
  2. Besonders junge Pflanzen auf Flohkäferbefall prüfen, da diese schnell großen Schaden anrichten können.
  3. Den Boden auf Anzeichen von Kohlfliegenlarven oder Schneckenaktivität überwachen.
Organic first response
  1. Bei Flohkäferbefall sofort Kulturschutznetze anbringen oder die Pflanzen mit Wasser besprühen, um die Käfer zu stören.
  2. Raupen des Kohlweißlings absammeln oder bei starkem Befall Bacillus thuringiensis (BT) einsetzen.
  3. Blattläuse mit einem starken Wasserstrahl abspülen oder Neemöl bzw. Seifenlauge verwenden.
  4. Bei Schneckenbefall abends absammeln, biologisches Schneckenkorn auslegen oder Bierfallen aufstellen.
Notes

Eine gesunde Pflanze auf einem gut vorbereiteten Boden ist am widerstandsfähigsten gegen Probleme. Vorbeugung durch gute Kulturführung ist der beste Schutz und reduziert den Bedarf an direkten Bekämpfungsmaßnahmen.

Phenology
Stages
  1. Keimung
  2. Blattentwicklung
  3. Rübenbildung
  4. Schossen (wenn nicht geerntet)
  5. Blüte (im zweiten Jahr)
  6. Samenreife (im zweiten Jahr)
Notes

Mairüben sind schnellwachsende Kulturen, die innerhalb weniger Wochen erntereif sind. Sie werden in der Regel vor dem Schossen geerntet.

Blüte und Bestäubung
Flowering period

Im zweiten Jahr, meist im Frühsommer

Flower color

Gelb

Pollination type

Insektenbestäubung

Notes

Mairüben werden normalerweise geerntet, bevor sie blühen. Wenn sie zur Samenproduktion stehen gelassen werden, blühen sie im zweiten Jahr und werden von Insekten bestäubt.

Harvest
Harvest months
  1. 5
  2. 6
  3. 7
  4. 8
  5. 9
  6. 10
Earliest month5
Latest month10
Notes

Ernte erfolgt ca. 6-8 Wochen nach der Aussaat, wenn die Rüben walnuss- bis faustgroß sind. Junge Rüben sind am zartesten und schmackhaftesten. Nicht zu groß werden lassen, da sie sonst holzig werden.

Erntedetails
Harvest frequency

Kontinuierlich, durch Folgesaaten alle 2-3 Wochen

Harvest indicators
  1. Rüben sind walnuss- bis faustgroß (ca. 5-8 cm Durchmesser)
  2. Blätter sind jung und zart
Post harvest handling

Rüben vorsichtig aus dem Boden ziehen oder graben. Blätter können direkt über der Rübe abgeschnitten oder für den Verzehr verwendet werden. Waschen und trocknen.

Storage
General storage category

Kühl und feucht

Storage life

Frisch: 1-2 Wochen im Kühlschrank; Länger: Eingelagert in feuchtem Sand/Erde bis zu 2 Monate

Processing options
  1. Einlegen (sauer)
  2. Einfrieren (gekocht oder blanchiert)
  3. Kochen
  4. Dörren (Blätter)
Lagerdetails
Storage method

Frische Rüben im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Für längere Lagerung in einer Kiste mit feuchtem Sand oder Erde an einem kühlen, dunklen Ort (z.B. Keller) aufbewahren.

Optimal Temperatur

0-5°C

Optimal humidity

90-95%

Notes

Entfernen Sie die Blätter vor der Lagerung, um Feuchtigkeitsverlust zu reduzieren. Beschädigte Rüben sollten zuerst verbraucht werden.

Verarbeitung und Nutzung
Common processing methods
  1. Rohverzehr
  2. Kochen
  3. Dünsten
  4. Braten
  5. Einlegen
Notes

Mairüben sind vielseitig einsetzbar. Die jungen Blätter können wie Spinat zubereitet werden.

Küchennutzung
Culinary uses
  1. Roh in Salaten (gerieben oder fein geschnitten)
  2. Als Beilage (gedünstet, gebraten oder glasiert)
  3. In Suppen und Eintöpfen
  4. Püriert
  5. Als Gemüsepfanne
  6. Die jungen Blätter als Salat oder gekocht wie Spinat
Flavor profile

Mild, leicht süßlich, leicht scharf (besonders bei älteren Rüben)

Texture

Knackig und saftig (roh), zart (gekocht)

Notes

Mairüben sind eine frühe und erfrischende Gemüseoption. Ihr milder Geschmack passt gut zu vielen Gerichten.

Essbarkeit und Sicherheit
Essbare Teile
  1. Wurzel (Rübe)
  2. Blätter (jung)
Nicht essbare oder kritische Teile
  1. Ältere, holzige Rüben
  2. Blütenstiele (nach dem Schossen)
Sicherheitshinweise

Mairüben sind ungiftig. Ältere oder geschossene Rüben können jedoch holzig und bitter werden und sind dann weniger schmackhaft.

Rohverzehr

Ja, sowohl die jungen Rüben als auch die zarten Blätter können roh verzehrt werden.

Saatgutgewinnung
Seed saving possibleja
Life cycle for seed

Zweijährig (blüht und fruchtet im zweiten Jahr)

Isolation requiredja
Isolation distance800 m
Notes

Mairüben sind Kreuzblütler und kreuzen sich leicht mit anderen Brassica rapa-Varietäten (z.B. Chinakohl, Pak Choi, andere Speiserüben). Für sortenreine Samen ist ein ausreichender Isolationsabstand oder eine manuelle Bestäubung erforderlich. Pflanzen müssen überwintern, um Samen zu bilden.

Saatgutgewinnung vertieft
Pollination typeinsect_pollinated
Isolation method

Räumliche Isolation (mind. 800m zu anderen Brassica rapa-Varietäten) oder zeitliche Isolation (unterschiedliche Blütezeiten).

Seed maturation indicators
  1. Schoten werden braun und trocken
  2. Samen im Inneren sind hart und dunkel gefärbt
Seed harvest method

Ganze Pflanzen oder Samenstände abschneiden, wenn die meisten Schoten trocken sind. Auf einer Plane oder in Säcken nachtrocknen lassen.

Seed cleaning method

Schoten zerbrechen und Samen durch Reiben oder Dreschen lösen. Spreu und Schalen durch Sieben und Worfeln entfernen.

Seed storage conditions

Kühl, trocken und dunkel in luftdichten Behältern. Optimal bei 4-10°C und unter 10% Luftfeuchtigkeit.

Seed viability years

4-5 Jahre

Notes

Für die Samenproduktion sollten mehrere gesunde Pflanzen ausgewählt werden, die typische Merkmale der Sorte aufweisen. Eine Überwinterung im Freiland ist in milden Klimazonen möglich, sonst im Kalthaus oder Keller.

Gehölzdetails
Rootstock relevancenot_applicable
Renewal pruning relevancenot_applicable
Notes

Mairüben sind einjährige, krautige Pflanzen und benötigen keine spezifischen Anzucht- oder Schnittsysteme, die für Gehölze relevant wären.

Ecology
Pollinator valuemittel
Wildlife valueniedrig
Biodiversity notes

Mairüben werden in der Regel vor der Blüte geerntet. Wenn sie zur Samenproduktion stehen gelassen werden, bieten ihre gelben Blüten eine Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten, tragen aber nicht wesentlich zur allgemeinen Biodiversität bei.