Profil
WeißkohlBrassica oleracea var. capitata
Ein vielseitiges Kohlgemüse, das für seine festen Köpfe und lange Lagerfähigkeit geschätzt wird.

Kurzprofil
Wichtigste Daten
Pflanzen
Apr, Mai, Jun
Ernten
Jul, Aug, Sep, Okt, Nov
Wasser
hoch
Gute Nachbarn
SalatDillSellerieTomaten
Meiden
RadieschenErdbeerenAndere Kohlarten
Anbaudaten
Weißkohl Anbaudaten
Saattiefe
1 - 2 cm
Pflanzabstand
40 - 60 cm
Reihenabstand
50 - 60 cm
Keimtemperatur
15 - 25 °C
Aussaat und Keimung
Pflanzung und Abstände
Temperatur und Standort
Wasser, Nährstoffe und Pflege
Topf, Stütze und Wuchs
Jahresplan
Weißkohl Kalender
Vorkultur
Ab Ende Februar bis Anfang März im Haus vorziehen.
Direktsaat
Direktsaat ins Freiland von April bis Mai.
Pflanzen
Vorgezogene Jungpflanzen ab Mitte April bis Mitte Juni ins Freiland setzen.
Ernten
Erntezeit je nach Sorte von Juli bis November.
Jahresplan
- Aussaat (Voranzucht)
- Aussaat (Voranzucht)
- Aussaat (Freiland)
- Pflanzen (Aussetzen)
- Aussaat (Freiland)
- Pflanzen (Aussetzen)
- Pflanzen (Aussetzen)
- Ernte
- Bewässerung
- Ernte
- Bewässerung
- Ernte
- Bewässerung
- Ernte
- Lagerung vorbereiten
- Ernte
Anbau
Weißkohl Standort, Boden und Pflege
Pflanzabstand
40 - 60 cm
Lagerung
Kühl und dunkel, Lagerfähigkeit je nach Sorte und Lagerbedingungen
Schnitt
Weißkohl Schnitt
not_applicable
Ziel
not_applicable
Werkzeug & Hygiene
Werkzeuge nach Gebrauch reinigen, um die Übertragung von Krankheiten zu vermeiden.
Mischkultur
Weißkohl Mischkultur
Gute Nachbarn
SalatDillSellerieTomatenBohnenGurken
Meiden
RadieschenErdbeerenAndere Kohlarten
Gesundheit
Schädlinge, Krankheiten
Schädlinge
Kohlfliege
Welkende Pflanzen, gelbliche Blätter, Fraßgänge an den Wurzeln und am Wurzelhals, reduzierte Erträge.
Kohlweißling
Gefressene Blätter, Kotspuren, Raupen (oft in Gruppen) an den Blattunterseiten.
Schnecken
Gefressene Blätter, oft unregelmäßige Löcher, Schleimspuren.
Kohlblattlaus
Klebrige Blattoberseiten (Honigtau), verkrüppelte Triebe, gelbe oder verfärbte Blätter, Kolonien von Läusen an Blattunterseiten und jungen Trieben.
Krankheiten
Klaaschenkrankheit (Alternaria-Blattflecken)
Runde bis unregelmäßige, dunkle Flecken auf den Blättern, oft mit konzentrischen Ringen. Bei starkem Befall können Blätter abfallen.
Kohlhernie (Plasmodiophora brassicae)
Wurzeln sind verdickt, knollig und deformiert (hernieartig). Pflanzen welken bei Trockenheit, wachsen schlecht und vergilben.
Falscher Mehltau
Gelbliche Flecken auf der Blattoberseite, grauer bis violetter Sporenbelag auf der Blattunterseite, besonders bei feuchtem Wetter.
Mangelerscheinungen
Kaliummangel
Gelbliche Ränder an älteren Blättern, die später nekrotisch werden können. Langsames Wachstum, schlechte Kopfbildung.
Bor-Mangel
Hohle Stiele, Risse im Stiel oder Kopf, verkrüppeltes Wachstum, braune Verfärbungen im Inneren des Kopfes.
Pflanzengesundheit
Häufige Fragen
Wann pflanzt man Weißkohl am besten?
Vorgezogene Jungpflanzen können ab Mitte April bis Mitte Juni ins Freiland gesetzt werden, sobald keine Frostgefahr mehr besteht. Direktsaat ist von April bis Mai möglich.
Welche Schädlinge befallen Weißkohl häufig?
Häufige Schädlinge sind die Kohlfliege, der Kohlweißling (Raupen), Blattläuse und Schnecken. Kulturschutznetze und gute Mischkultur können helfen.
Wie lange kann man Weißkohl lagern?
Frühe Sorten halten sich nur wenige Wochen. Späte Lagersorten können unter optimalen Bedingungen (kühl und dunkel) mehrere Monate, bis zu 6 Monate, gelagert werden.
Warum platzen Weißkohlköpfe auf?
Rissige Köpfe entstehen oft durch ungleichmäßige Wasserversorgung, besonders wenn nach einer Trockenperiode plötzlich viel Wasser verfügbar ist. Gleichmäßiges Gießen und Mulchen beugt dem vor.
Verwandte Pflanzen
Brokkoli
Gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae).
Anfällig für Kohlhernie, Kohlfliege und Kohlweißling.
Blumenkohl
Gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae).
Anfällig für Kohlhernie, Kohlfliege und Kohlweißling.
Kohlrabi
Gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae).
Anfällig für Kohlfliege und Kohlweißling.
Rotkohl
Beide sind Kopfkohlarten und gehören zur Gruppe der Kohlgewächse.
Wirsing
Beide sind Kopfkohlarten und gehören zur Gruppe der Kohlgewächse.
Tomaten
Beide sind Starkzehrer und benötigen viele Nährstoffe.
Kürbis
Beide sind Starkzehrer und benötigen viele Nährstoffe.
Gurken
Beide benötigen eine gleichmäßige und hohe Wasserversorgung.
Sellerie
Beide benötigen eine gleichmäßige und hohe Wasserversorgung.
Interne Links
Verwandte Pflanzen
Quellen
Öffentliche Quellen
- Wikidata entity
Wikidata · 2026-05-15
- GBIF species match
GBIF · 2026-05-15
- Deutschsprachige Wikipedia: Kopfkohl
Wikipedia · 2026-05-15
- English Wikipedia: Cabbage
Wikipedia · 2026-05-15
- PlantNet Trefle API
Trefle · 2026-05-15
Details
Weitere öffentliche Pflanzendaten
Names
Common
Weißkohl
Plural
Weißkohle
Synonyms
- Brassica oleracea var. capitata f. alba
- Weißkraut
- Weisskabis
- Weisskohl
- Kabis
Common synonyms
- Weißkraut
- Weisskabis
- Weisskohl
- Kabis
Regional names
Historical names
Market names
- Weißkohl
Misspellings
- Weisskohl
Search terms
- Weißkohl
- Kopfkohl
- Brassica oleracea var. capitata
Taxonomy
Clades
- Tracheophytes
- Angiosperms
- Eudicots
- Rosids
Family
Kreuzblütler
Classification
Essbare Teile
- Kopf
Calendar
Sowing indoor
Months
- 2
- 3
Notes
Ab Ende Februar bis Anfang März im Haus vorziehen.
Sowing outdoor
Months
- 4
- 5
Notes
Direktsaat ins Freiland von April bis Mai.
Planting out
Months
- 4
- 5
- 6
Notes
Vorgezogene Jungpflanzen ab Mitte April bis Mitte Juni ins Freiland setzen.
Harvest
Months
- 7
- 8
- 9
- 10
- 11
Notes
Erntezeit je nach Sorte von Juli bis November.
Month tasks
2
Aussaat (Voranzucht)
3
Aussaat (Voranzucht)
4
Aussaat (Freiland)
Pflanzen (Aussetzen)
5
Aussaat (Freiland)
Pflanzen (Aussetzen)
6
Pflanzen (Aussetzen)
7
Ernte
Bewässerung
Düngung
8
Ernte
Bewässerung
Düngung
9
Ernte
Bewässerung
10
Ernte
Lagerung vorbereiten
11
Ernte
Month tasks structured
2
- TaskStart indoor pre-culture for white cabbage.
Label
Aussaat (Voranzucht)
PriorityhochMonths
- 2
Conditionim HausEstimated effortniedrigNotes
Beginn der Vorkultur im Haus für Weißkohl.
3
- TaskContinue indoor pre-culture.
Label
Aussaat (Voranzucht)
PriorityhochMonths
- 3
Conditionim HausEstimated effortniedrigNotes
Fortsetzung der Vorkultur im Haus.
4
- TaskDirect sowing outdoors begins.
Label
Aussaat (Freiland)
PriorityhochMonths
- 4
Conditionim FreilandEstimated effortniedrigNotes
Direktsaat ins Freiland beginnt.
- TaskTransplant young plants once frost danger has passed.
Label
Pflanzen (Aussetzen)
PriorityhochMonths
- 4
Conditionim Freiland, nach den letzten FröstenEstimated effortmittelNotes
Auspflanzen der vorgezogenen Jungpflanzen, sobald keine Frostgefahr mehr besteht.
5
- TaskContinue direct sowing outdoors.
Label
Aussaat (Freiland)
PriorityhochMonths
- 5
Conditionim FreilandEstimated effortniedrigNotes
Fortsetzung der Direktsaat ins Freiland.
- TaskContinue transplanting young plants.
Label
Pflanzen (Aussetzen)
PriorityhochMonths
- 5
Conditionim FreilandEstimated effortmittelNotes
Weiteres Auspflanzen der Jungpflanzen.
6
- TaskLast chance to transplant young plants.
Label
Pflanzen (Aussetzen)
PriorityhochMonths
- 6
Conditionim FreilandEstimated effortmittelNotes
Letzte Möglichkeit zum Auspflanzen der Jungpflanzen.
7
- TaskStart harvesting early varieties.
Label
Ernte
PriorityhochMonths
- 7
Conditionje nach Sorte und ReifeEstimated effortmittelNotes
Beginn der Ernte von frühen Sorten.
- TaskWater regularly and sufficiently, especially during dry periods.
Label
Bewässerung
PrioritymittelMonths
- 7
Conditionbei TrockenheitEstimated effortmittelNotes
Regelmäßig und ausreichend gießen, besonders in Trockenperioden.
- TaskFertilize as needed, especially for heavy feeders.
Label
Düngung
PrioritymittelMonths
- 7
Conditionbei BedarfEstimated effortniedrigNotes
Bei Bedarf nachdüngen, besonders bei Starkzehrern.
8
- TaskMain harvest time for many varieties.
Label
Ernte
PriorityhochMonths
- 8
Conditionje nach Sorte und ReifeEstimated effortmittelNotes
Haupt-Erntezeit für viele Sorten.
- TaskContinue to ensure adequate water supply.
Label
Bewässerung
PrioritymittelMonths
- 8
Conditionbei TrockenheitEstimated effortmittelNotes
Weiterhin auf ausreichende Wasserversorgung achten.
- TaskFertilize as needed.
Label
Düngung
PrioritymittelMonths
- 8
Conditionbei BedarfEstimated effortniedrigNotes
Bei Bedarf nachdüngen.
9
- TaskContinue harvesting, including later varieties.
Label
Ernte
PriorityhochMonths
- 9
Conditionje nach Sorte und ReifeEstimated effortmittelNotes
Fortsetzung der Ernte, auch von späteren Sorten.
- TaskMaintain consistent moisture to prevent cracking.
Label
Bewässerung
PrioritymittelMonths
- 9
Conditionbei TrockenheitEstimated effortmittelNotes
Auf gleichmäßige Feuchtigkeit achten, um Rissbildung zu vermeiden.
10
- TaskHarvest autumn and storage varieties.
Label
Ernte
PriorityhochMonths
- 10
Conditionje nach Sorte und ReifeEstimated effortmittelNotes
Ernte von Herbst- und Lagersorten.
- TaskSelect and harvest heads carefully for storage.
Label
Lagerung vorbereiten
PrioritymittelMonths
- 10
Conditionfür LagerkohlEstimated effortniedrigNotes
Köpfe für die Lagerung sorgfältig auswählen und ernten.
11
- TaskFinal harvest before the first hard frost, especially for storage cabbage.
Label
Ernte
PriorityhochMonths
- 11
Conditionvor dem ersten starken FrostEstimated effortmittelNotes
Letzte Ernte vor dem ersten starken Frost, besonders für Lagerkohl.
Monatsaufgaben
2
- TaskStart indoor pre-culture for white cabbage.
Label
Aussaat (Voranzucht)
PriorityhochMonths
- 2
Conditionim HausEstimated effortniedrigNotes
Beginn der Vorkultur im Haus für Weißkohl.
3
- TaskContinue indoor pre-culture.
Label
Aussaat (Voranzucht)
PriorityhochMonths
- 3
Conditionim HausEstimated effortniedrigNotes
Fortsetzung der Vorkultur im Haus.
4
- TaskDirect sowing outdoors begins.
Label
Aussaat (Freiland)
PriorityhochMonths
- 4
Conditionim FreilandEstimated effortniedrigNotes
Direktsaat ins Freiland beginnt.
- TaskTransplant young plants once frost danger has passed.
Label
Pflanzen (Aussetzen)
PriorityhochMonths
- 4
Conditionim Freiland, nach den letzten FröstenEstimated effortmittelNotes
Auspflanzen der vorgezogenen Jungpflanzen, sobald keine Frostgefahr mehr besteht.
5
- TaskContinue direct sowing outdoors.
Label
Aussaat (Freiland)
PriorityhochMonths
- 5
Conditionim FreilandEstimated effortniedrigNotes
Fortsetzung der Direktsaat ins Freiland.
- TaskContinue transplanting young plants.
Label
Pflanzen (Aussetzen)
PriorityhochMonths
- 5
Conditionim FreilandEstimated effortmittelNotes
Weiteres Auspflanzen der Jungpflanzen.
6
- TaskLast chance to transplant young plants.
Label
Pflanzen (Aussetzen)
PriorityhochMonths
- 6
Conditionim FreilandEstimated effortmittelNotes
Letzte Möglichkeit zum Auspflanzen der Jungpflanzen.
7
- TaskStart harvesting early varieties.
Label
Ernte
PriorityhochMonths
- 7
Conditionje nach Sorte und ReifeEstimated effortmittelNotes
Beginn der Ernte von frühen Sorten.
- TaskWater regularly and sufficiently, especially during dry periods.
Label
Bewässerung
PrioritymittelMonths
- 7
Conditionbei TrockenheitEstimated effortmittelNotes
Regelmäßig und ausreichend gießen, besonders in Trockenperioden.
- TaskFertilize as needed, especially for heavy feeders.
Label
Düngung
PrioritymittelMonths
- 7
Conditionbei BedarfEstimated effortniedrigNotes
Bei Bedarf nachdüngen, besonders bei Starkzehrern.
8
- TaskMain harvest time for many varieties.
Label
Ernte
PriorityhochMonths
- 8
Conditionje nach Sorte und ReifeEstimated effortmittelNotes
Haupt-Erntezeit für viele Sorten.
- TaskContinue to ensure adequate water supply.
Label
Bewässerung
PrioritymittelMonths
- 8
Conditionbei TrockenheitEstimated effortmittelNotes
Weiterhin auf ausreichende Wasserversorgung achten.
- TaskFertilize as needed.
Label
Düngung
PrioritymittelMonths
- 8
Conditionbei BedarfEstimated effortniedrigNotes
Bei Bedarf nachdüngen.
9
- TaskContinue harvesting, including later varieties.
Label
Ernte
PriorityhochMonths
- 9
Conditionje nach Sorte und ReifeEstimated effortmittelNotes
Fortsetzung der Ernte, auch von späteren Sorten.
- TaskMaintain consistent moisture to prevent cracking.
Label
Bewässerung
PrioritymittelMonths
- 9
Conditionbei TrockenheitEstimated effortmittelNotes
Auf gleichmäßige Feuchtigkeit achten, um Rissbildung zu vermeiden.
10
- TaskHarvest autumn and storage varieties.
Label
Ernte
PriorityhochMonths
- 10
Conditionje nach Sorte und ReifeEstimated effortmittelNotes
Ernte von Herbst- und Lagersorten.
- TaskSelect and harvest heads carefully for storage.
Label
Lagerung vorbereiten
PrioritymittelMonths
- 10
Conditionfür LagerkohlEstimated effortniedrigNotes
Köpfe für die Lagerung sorgfältig auswählen und ernten.
11
- TaskFinal harvest before the first hard frost, especially for storage cabbage.
Label
Ernte
PriorityhochMonths
- 11
Conditionvor dem ersten starken FrostEstimated effortmittelNotes
Letzte Ernte vor dem ersten starken Frost, besonders für Lagerkohl.
Anbaudaten
Seed
Spacing
Abstandshinweise
Ausreichend Platz für die Entwicklung der Köpfe einplanen.
Growth dimensions
Hinweise zur Endgröße
Die Größe variiert stark je nach Sorte.
Temperature
Temperaturhinweise
Bevorzugt kühleres Wetter für die Kopfbildung. Extreme Hitze kann zu vorzeitigem Schossen oder schlechter Kopfbildung führen.
Water
Critical water phases
- Keimung
- Wachstum der Blätter
- Kopfbildung
Wasserhinweise
Gleichmäßige Feuchtigkeit ist entscheidend für die Kopfbildung und zur Vermeidung von Rissen.
Nutrition
Nährstoffhinweise
Benötigt nährstoffreichen Boden und regelmäßige Düngung, besonders Stickstoff und Kalium.
Container
Topfhinweise
Aufgrund der Größe und des Nährstoffbedarfs für die Kultur im Topf weniger geeignet.
Cultivation modes
Yield density
Ertragshinweise
Erträge können je nach Sorte, Anbaubedingungen und Pflege variieren.
Site
Location
Sonnig bis halbschattig
Wind protection
Leichter Windschutz von Vorteil
Site notes
Bevorzugt einen sonnigen Standort mit guter Belüftung. Vermeiden Sie Staunässe.
Soil
Type
Humos, tiefgründig, locker und nährstoffreich
PH range
Bodenhinweise
Guter Wasserhaltefähigkeit und Drainage sind wichtig. Bodenverbesserung mit Kompost ist empfehlenswert.
Watering
Frequency
Regelmäßig, besonders in Trockenperioden
Method
Am besten am Wurzelhals, um Blattkrankheiten vorzubeugen
Watering notes
Gleichmäßige Feuchtigkeit fördert die Kopfbildung und verhindert Risse. Staunässe unbedingt vermeiden.
Nutrition
Recommendations
- Kompost einarbeiten
- Organischer Volldünger
- Bei Bedarf nachdüngen mit stickstoff- und kaliumbetonten Düngern
Nährstoffhinweise
Als Starkzehrer benötigt Weißkohl viele Nährstoffe. Eine gute Nährstoffversorgung ist entscheidend für gesunde Pflanzen und gute Erträge.
Anbauplanung
Succession sowing
Notes
Für eine kontinuierliche Ernte über einen längeren Zeitraum.
Bed planning notes
Gute Nachbarn sind z.B. Salat, Dill, Sellerie, Tomaten. Schlechte Nachbarn sind z.B. andere Kohlarten, Radieschen, Erdbeeren.
Fruchtfolge
- Nicht mit anderen Kohlarten (Kreuzblütler) in Folge anbauen.
- Mindestens 3-4 Jahre Anbaupause einhalten.
- Gute Vorfrüchte sind Leguminosen, Kartoffeln, Tomaten, Gurken.
- Schlechte Vorfrüchte sind Wurzelgemüse, Zwiebeln, Lauch.
Deficiencies
Kaliummangel
Name
Kaliummangel
Symptoms
Gelbliche Ränder an älteren Blättern, die später nekrotisch werden können. Langsames Wachstum, schlechte Kopfbildung.
Management
- Regelmäßige Düngung mit kaliumreichen organischen Düngern (z.B. Holzasche, Vinasse).
- Bodenverbesserung mit Kompost.
- Ausreichende Wasserversorgung.
Bor mangel
Name
Bor-Mangel
Symptoms
Hohle Stiele, Risse im Stiel oder Kopf, verkrüppeltes Wachstum, braune Verfärbungen im Inneren des Kopfes.
Management
- Ausgewogene Düngung, insbesondere mit organischem Material.
- Vermeidung von stark schwankenden Bodenfeuchtigkeitsbedingungen.
- Gezielte Bor-Düngung nur bei nachgewiesenem Mangel (Überdosierung schädlich).
Problems
Rissige koepfe
Name
Rissige Köpfe
Cause
Ungleichmäßige Wasserversorgung, besonders nach Trockenperioden oder bei zu schneller Wachstumsförderung.
Management
- Gleichmäßige Bewässerung sicherstellen, besonders während der Kopfbildung.
- Mulchen hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu regulieren.
- Ernte zum richtigen Zeitpunkt, bevor die Köpfe zu groß und fest werden.
Vorzeitiges schiessen
Name
Vorzeitiges Schießen (Blütenbildung)
Cause
Stressfaktoren wie extreme Temperaturen (Hitze oder Kälte), Wassermangel oder zu frühe Aussaat/Pflanzung.
Management
- Sortenwahl entsprechend der Anbauzeit.
- Gleichmäßige Wachstumsbedingungen schaffen.
- Pflanzung zum optimalen Zeitpunkt.
- Stress vermeiden.
Problemmanagement
Common pest groups
- Fluginsekten (Kohlfliege, Kohlweißling)
- Kriechende Schädlinge (Schnecken)
- Saugende Insekten (Blattläuse)
Common disease groups
- Pilzkrankheiten (Blattflecken, Falscher Mehltau)
- Bakterielle Krankheiten
- Bodenbürtige Krankheiten (Kohlhernie)
Prevention principles
- Fruchtfolge strikt einhalten.
- Standortwahl und Bodenvorbereitung optimieren.
- Resistente Sorten bevorzugen.
- Gute Pflanzenhygiene (Entfernen befallener Teile).
- Förderung von Nützlingen.
- Ausgewogene Nährstoffversorgung.
- Gleichmäßige Wasserversorgung.
- Kulturschutznetze bei Bedarf einsetzen.
Diagnosis notes
Eine genaue Diagnose erfordert oft die Betrachtung von Symptomen an verschiedenen Pflanzenteilen (Blätter, Stängel, Wurzeln) und die Berücksichtigung der Anbaubedingungen. Bei Unsicherheit ist eine Laboranalyse ratsam.
Krankheitsdaten
Profiles
- SlugkohlhernieSeverityhoch
Conditions
- Saure Böden (pH < 6.5)
- Hohe Bodenfeuchtigkeit
- Kühle Temperaturen
Affected parts
- Wurzeln
Prevention
- Strikte Fruchtfolge (4-6 Jahre Pause)
- Bodenkalkung (pH erhöhen)
- Resistente Sorten
Organic control
- Bodenverbesserung mit Kompost
- Entfernen befallener Pflanzen
- SlugklaschenkrankheitSeveritymittel
Conditions
- Hohe Luftfeuchtigkeit
- Nasse Blätter
- Schlechte Belüftung
Affected parts
- Blätter
- Köpfe
Prevention
- Gute Belüftung
- Ausreichender Pflanzabstand
- Vermeidung von Blattbenetzung
Organic control
- Entfernen befallener Blätter
- Fruchtfolge
- Slugfalscher_mehltauSeveritymittel
Conditions
- Hohe Luftfeuchtigkeit
- Nasse Blätter
- Milde Temperaturen
Affected parts
- Blätter
Prevention
- Gute Belüftung
- Ausreichender Pflanzabstand
- Vermeidung von Blattbenetzung
Organic control
- Entfernen befallener Blätter
- Fruchtfolge
- Resistente Sorten
- SlugkohlfliegeSeverityhoch
Conditions
- Frühjahr und Herbst
- Feuchte Böden
Affected parts
- Wurzeln
- Wurzelhals
Prevention
- Kulturschutznetze
- Gute Nachbarn (Dill, Sellerie)
- Fruchtfolge
Organic control
- Absammeln der Fliegen
- Förderung von Nützlingen
- SlugkohlweisslingSeveritymittel
Conditions
- Warme Witterung
- Sommer
Affected parts
- Blätter
Prevention
- Regelmäßige Kontrolle auf Eier/Raupen
- Nützlinge fördern
Organic control
- Absammeln der Raupen
- Biologische Insektizide (Bacillus thuringiensis)
Diagnostic rules
Symptom
Pflanzen welken, Blätter vergilben, Wurzeln sind deformiert und knollig.
Possible causes
- kohlhernie
First checks
- Wurzeln untersuchen auf Verdickungen
- Boden-pH-Wert prüfen
Symptom
Dunkle Flecken auf Blättern, oft mit konzentrischen Ringen.
Possible causes
- klaschenkrankheit
First checks
- Blätter auf Flecken untersuchen
- Luftfeuchtigkeit und Belüftung prüfen
Symptom
Gelbliche Flecken auf Blattoberseite, grauer Belag auf Blattunterseite.
Possible causes
- falscher_mehltau
First checks
- Blattunterseiten auf Sporenbelag prüfen
- Wetterbedingungen (feucht, mild) beachten
Symptom
Welkende Pflanzen, gelbliche Blätter, Fraßgänge an Wurzeln.
Possible causes
- kohlfliege
First checks
- Wurzeln und Wurzelhals auf Larven und Fraßgänge untersuchen
- Umgebung auf Kohlfliegen achten
Symptom
Gefressene Blätter, Raupen an Blattunterseiten.
Possible causes
- kohlweissling
First checks
- Blätter auf Raupen und Eier kontrollieren
- Kotspuren suchen
Prevention strategy
Cultural
- Strikte Fruchtfolge einhalten (4-6 Jahre Pause für Kohlgewächse).
- Durch Kompost und organische Substanz für gute Bodengesundheit sorgen.
- Wenn verfügbar resistente Sorten wählen.
- Ausreichenden Abstand für gute Luftzirkulation einhalten.
- Gleichmäßig am Pflanzenfuß gießen und Blattnässe vermeiden.
- Befallenes Pflanzenmaterial zeitnah entfernen und entsorgen.
Monitoring
- Pflanzen regelmäßig auf Schädlinge (Eier, Larven, erwachsene Tiere) und Krankheiten (Blattflecken, Welke, ungewöhnliches Wachstum) kontrollieren.
- Wetterbedingungen beobachten, die Krankheiten begünstigen (hohe Luftfeuchtigkeit, nasse Blätter).
- Bodenfeuchte prüfen und Bewässerung entsprechend anpassen.
- Observe beneficial insect populations.
Organic first response
- Hand-pick pests like caterpillars and slugs.
- Blattläuse mit kräftigem Wasserstrahl abspülen.
- Physische Barrieren wie Netze oder Manschetten gegen die Kohlfliege einsetzen.
- Natürliche Gegenspieler fördern, indem Lebensräume geschaffen und Breitband-Pestizide vermieden werden.
Notes
Prävention ist der Schlüssel zur Vermeidung von Krankheiten und Schädlingen bei Weißkohl. Eine Kombination aus guter Anbaupraxis, Sortenwahl und Beobachtung ist am effektivsten.
Diagnosis
Notes
Die Diagnose von Problemen bei Weißkohl erfordert oft eine sorgfältige Untersuchung der Symptome und der Anbaubedingungen. Die oben genannten Punkte bieten eine Grundlage für die Identifizierung und Behandlung.
Phenology
Stages
- Keimung
- Wachstum der Keimlinge
- Ausbildung von Blättern
- Kopfbildung
- Reife
- Überwinterung (bei späten Sorten)
Notes
Die Vegetationsperiode variiert stark je nach Sorte, von frühen Sorten mit ca. 90 Tagen bis zu späten Lagersorten mit über 150 Tagen.
Harvest
- Abhängig von der Sorte von Juli bis November
- Frühe Sorten: ab Juli
- Späte Sorten: bis November, vor dem ersten starken Frost
Erntedetails
Harvest frequency
Einmalige Ernte pro Kopf
Harvest indicators
- Fester, gut ausgebildeter Kopf
- Kopf gibt bei Druck leicht nach
- Äußere Blätter beginnen, leicht zu welken (bei späten Sorten für die Lagerung)
Post harvest handling
Köpfe vorsichtig abschneiden, dabei einige äußere Blätter als Schutz belassen. Nicht werfen, um Beschädigungen zu vermeiden. Für die Lagerung nur gesunde, unbeschädigte Köpfe auswählen.
Storage
- Kühl und dunkel
- Lagerfähigkeit je nach Sorte und Lagerbedingungen
Lagerdetails
General storage category
Gemüse, Wurzelgemüse
Storage life
Frühe Sorten: wenige Wochen; späte Lagersorten: mehrere Monate (bis zu 6 Monate unter optimalen Bedingungen).
Processing options
- Einsäuern (Sauerkraut)
- Kochen
- Dünsten
- Rohkost (Salate)
- Einfrieren (nach Blanchieren)
- Einlegen
Küchennutzung
Weißkohl ist ein vielseitiges Gemüse, das roh in Salaten (z.B. Krautsalat), gekocht als Beilage, gedünstet, geschmort oder als Hauptzutat für Gerichte wie Sauerkraut, Kohlrouladen oder Eintöpfe verwendet wird. Er ist eine wichtige Zutat in vielen traditionellen Küchen.
Essbarkeit und Sicherheit
Essbare Teile
- Kopf (Blätter)
Nicht essbare oder kritische Teile
- Wurzeln
- Strunk (kann roh hart sein, aber essbar)
Sicherheitshinweise
Keine bekannten toxischen Eigenschaften bei normalem Verzehr. Kann bei empfindlichen Personen Blähungen verursachen.
Rohverzehr
Gut verträglich, besonders in Form von Salaten (z.B. Krautsalat). Kann roh schwerer verdaulich sein als gekocht.
Saatgutgewinnung
- Samenbildung erfordert zweijährigen Zyklus.
- Pflanzen überwintern lassen oder im Frühjahr neu aussäen und zur Blüte bringen.
- Isolation von anderen Kohlarten (Brassica oleracea) ist notwendig.
Saatgutgewinnung vertieft
Isolation distance
Mindestens 1-2 km zu anderen Brassica oleracea-Sorten.
Selection criteria
Auswahl gesunder, typischer Pflanzen der gewünschten Sorte mit guter Kopfbildung und Lagerfähigkeit.
Seed harvest
Samenstände trocknen lassen, bis sie braun werden. Kapseln ernten, trocknen und Samen ausklopfen. Samen gründlich trocknen vor der Lagerung.
Notes
Die Samenbildung ist aufwendig und erfordert Platz. Für Hobbygärtner ist der Kauf von Saatgut meist praktikabler.
Gehölzdetails
Notes
Weißkohl ist kein Gehölz und hat daher keine spezifischen Gehölzdetails.
Ecology
Biodiversity notes
Weißkohlblüten ziehen Bienen und andere Bestäuber an, wenn die Pflanzen zur Samenbildung stehen. Als Futterpflanze für Kohlweißlingsraupen bietet er eine Nahrungsquelle für Vögel.



