Profil
RomanasalatLactuca sativa var. longifolia
Aufrecht wachsender Salat mit festen Blättern und kräftigem Aroma.

Kurzprofil
Wichtigste Daten
Pflanzen
April - August
Ernten
Mai - Oktober
Wasser
hoch
Gute Nachbarn
ErdbeerenMöhrenRadieschen
Meiden
PetersilieSellerie
Anbaudaten
Romanasalat Anbaudaten
Saattiefe
0,5 - 1 cm
Pflanzabstand
25 - 30 cm
Reihenabstand
30 - 35 cm
Keimtemperatur
10 - 20 °C
Aussaat und Keimung
Pflanzung und Abstände
Temperatur und Standort
Wasser, Nährstoffe und Pflege
Topf, Stütze und Wuchs
Jahresplan
Romanasalat Kalender
Vorkultur
Vorkultur in Schalen oder Töpfen auf der Fensterbank oder im Gewächshaus.
Direktsaat
Direktsaat ins Freiland bei frostfreien Bodenverhältnissen möglich.
Pflanzen
Abhärtung der Jungpflanzen vor dem Auspflanzen wichtig.
Ernten
Ernte je nach Aussaatzeitpunkt etwa 8–12 Wochen nach der Saat.
Jahresplan
- Vorkultur
- Schneckenschutz
Anbau
Romanasalat Standort, Boden und Pflege
Pflanzabstand
25 - 30 cm
Lagerung
Storage methods: Kühlschrank (Gemüsefach), Einschlagen in ein feuchtes Tuch, Ideal conditions: 0-2°C bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit.
Quick tips: Vermeiden Sie Mittagssonne bei der Aussaat im Hochsommer., Ernten Sie am Morgen für maximale Knackigkeit.
Schnitt
Romanasalat Schnitt
Schnittzeit
Wachstumszeit
Laufende Pflege und Erntevorbereitung Regelmäßiges Entfernen kranker Blätter beugt Fäulnis vor.
Entfernen
- Welke oder gelbe Außenblätter
- Von Schnecken oder Krankheiten befallenes Blattgewebe
- Blütenansätze bei vorzeitigem Schossen (um Erntezeit zu verlängern)
Erhalten
- Unbeschädigtes Herzblatt
- Wachstumspunkt im Zentrum der Rosette
Vermeiden
- Beschädigung der inneren Kopfblätter
- Zu tiefes Abschneiden beim Pflücken einzelner Blätter
Werkzeug & Hygiene
Saubere Messer verwenden, um das Risiko für Sclerotinia-Fäule zu minimieren.
Mischkultur
Romanasalat Mischkultur
Gute Nachbarn
ErdbeerenMöhrenRadieschen
Meiden
PetersilieSellerie
Gesundheit
Schädlinge, Krankheiten
Schädlinge
Nacktschnecken
Löcher in den Blättern, Schleimspuren.
Blattläuse
Verkrüppelte Herzblätter, klebrige Ausscheidungen (Honigtau).
Krankheiten
Falscher Mehltau
Gelbliche Flecken auf der Blattoberseite, weißer Belag unterseits.
Salatfäule
Wässrige Fäulnis an der Basis, weißes Pilzgeflecht.
Mangelerscheinungen
Stickstoffmangel
Blasse, gelbliche Blätter, kümmerlicher Wuchs.
Pflanzengesundheit
Häufige Fragen
Warum schmeckt mein Romanasalat bitter?
Bitterkeit entsteht meist durch Stress wie Hitze oder Wassermangel, was die Pflanze zum Schießen (Blühen) anregt.
Verwandte Pflanzen
Zichorie
Pflücksalat
Kopfsalat
Beide anfällig für Falschen Mehltau und Sclerotinia.
Spinat
Gurke
Interne Links
Verwandte Pflanzen
Quellen
Öffentliche Quellen
- Wikidata search
Wikidata · 2026-05-15
- GBIF species match
GBIF · 2026-05-15
- GBIF species match
GBIF · 2026-05-15
Details
Weitere öffentliche Pflanzendaten
Names
Common
Romanasalat
Plural
Romanasalate
Scientific synonyms
- Lactuca sativa L. var. romana
- Lactuca sativa L. convar. romana
Synonyms
- Römersalat
- Bindesalat
- Lattich
Common synonyms
- Sommerendivie
Regional names
- Kochsalat
Historical names
Market names
- Mini-Romana
Misspellings
- Romanasalat
International names
Fr
- Laitue romaine
Es
- Lechuga romana
It
- Lattuga romana
Ambiguous names
- NameLattichLanguagede
Shared with
- Lactuca virosa
Clarification
Im kulinarischen Kontext meist Romanasalat, botanisch die Gattung Lactuca.
Search terms
- Salat
- Gemüse
- Sommersalat
Taxonomy
Clades
- Tracheophyta
- Angiospermae
- Eudicotyledoneae
- Asterids
Family
Korbblütler
Related crops
- Lactuca sativa var. capitata
- Cichorium endivia
Classification
Essbare Teile
- Blätter
- Strunk
Calendar
Sowing indoor
Months
- 2
- 3
- 4
Notes
Vorkultur in Schalen oder Töpfen auf der Fensterbank oder im Gewächshaus.
Sowing outdoor
Months
- 4
- 5
- 6
- 7
Notes
Direktsaat ins Freiland bei frostfreien Bodenverhältnissen möglich.
Planting out
Months
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
Notes
Abhärtung der Jungpflanzen vor dem Auspflanzen wichtig.
Harvest
Months
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- 10
Notes
Ernte je nach Aussaatzeitpunkt etwa 8–12 Wochen nach der Saat.
Month tasks
2
Beginn der Vorkultur im Haus für die früheste Ernte.
3
Jungpflanzen pikieren und hell aufstellen.
4
Erste Direktsaat im Freiland und Auspflanzen der Vorkultur.
5
Regelmäßiges Gießen und Hacken zur Unkrautkontrolle.
6
Ernte der ersten Köpfe beginnen; auf Schädlinge (Schnecken) achten.
7
Satzweiser Nachbau für die Herbsternte; auf ausreichende Bewässerung achten.
8
Letzte Pflanzungen für die späte Saison durchführen.
9
Hauptterntezeit; bei Trockenheit weiterhin wässern.
10
Letzte Köpfe vor starken Frösten ernten.
Month tasks structured
3
- Tasksowing
Label
Vorkultur
PrioritymittelMonths
- 3
ConditionindoorEstimated effortniedrigNotes
Aussaat in Anzuchterde bei ca. 15-18°C.
5
- Taskmaintenance
Label
Schneckenschutz
PriorityhochMonths
- 5
- 6
- 7
Conditionwet_weatherEstimated effortmittelNotes
Besonders junge Pflanzen vor Schneckenfraß schützen.
Beschreibung
Main description
Romanasalat, auch Römersalat oder Lattich genannt, zeichnet sich durch seine aufrechten, kräftigen Köpfe und die knackigen, geschmacksintensiven Blattrippen aus. Er ist robuster als Kopfsalat und eignet sich sowohl für den Frischverzehr als auch für die Zubereitung in der warmen Küche.
History
Bereits im alten Ägypten geschätzt, verbreitete sich diese Form des Gartensalats über das Mittelmeer nach Europa. Sein Name 'Romana' weist auf die Beliebtheit in der antiken römischen Küche hin.
Monatsaufgaben
4
- Taskplanting
Label
Auspflanzen
PriorityhochMonths
- 4
- 5
Conditionfrost_free_soilEstimated effortmittelNotes
Nicht zu tief pflanzen, um Fäulnis zu vermeiden.
Anbaudaten
Seed
Spacing
Abstandshinweise
Mini-Romana Sorten können enger (20x20cm) gepflanzt werden.
Growth dimensions
Hinweise zur Endgröße
Bildet aufrechte, längliche Köpfe mit festen Blättern.
Temperature
Temperaturhinweise
Keimt schlecht bei Temperaturen über 20°C (Keimhemmung).
Water
Critical water phases
- Anwachsphase
- Kopfbildung
Wasserhinweise
Gleichmäßige Feuchtigkeit verhindert das Schießen (vorzeitige Blüte).
Nutrition
Nährstoffhinweise
Überdüngung mit Stickstoff vermeiden (Nitratanreicherung).
Container
Topfhinweise
Hervorragend für Balkonkästen und Töpfe geeignet.
Support
Stützhinweise
Selbsttragend; keine Stützhilfe nötig.
Cultivation modes
Yield density
Ertragshinweise
Abhängig von Sorte (Mini vs. Standard) und Bodenqualität.
Site
Exposure
Sonnig bis halbschattig
Site notes
Im Hochsommer ist ein halbschattiger Platz von Vorteil, um Schießen zu vermeiden.
Soil
Type
Humos, locker, tiefgründig
Bodenhinweise
Gute Wasserspeicherfähigkeit ist essenziell.
Watering
Frequency
Regelmäßig, Boden nie ganz austrocknen lassen
Method
Direkt an die Basis gießen, Blätter trocken halten
Nutrition
Fertilizing strategy
Kompostgabe vor der Pflanzung meist ausreichend
Anbauplanung
Succession sowing
Bed planning notes
Gute Nachbarn: Erdbeeren, Möhren, Radieschen. Schlechte Nachbarn: Petersilie, Sellerie.
Fruchtfolge
Preceding crops
- Solanum lycopersicum
- Cucumis sativus
- Pisum sativum
Following crops
- Daucus carota
- Allium cepa
- Brassica oleracea
Rotation notes
Nicht nach anderen Korbblütlern (Asteraceae) anbauen, um Krankheitsdruck zu minimieren.
Deficiencies
- Slugnitrogen_deficiency
Name
Stickstoffmangel
Symptoms
Blasse, gelbliche Blätter, kümmerlicher Wuchs.
Problems
- Slugbolting
Name
Schießen
Description
Vorzeitige Blütenbildung durch Hitze oder Wassermangel.
- Slugtip_burn
Name
Blattrandnekrosen
Description
Braune, trockene Ränder an den inneren Blättern (Kalziummangel/Stress).
Problemmanagement
Common pest groups
- Schnecken
- Blattläuse
- Wurzelbohrer
Common disease groups
- Echter & Falscher Mehltau
- Grauschimmel
- Bodenbürtige Pilze
Prevention principles
- Weite Pflanzabstände für gute Belüftung.
- Morgendliches Gießen direkt an die Wurzel.
- Resistente Sorten wählen.
Diagnosis notes
Blattunterseiten regelmäßig auf Schädlinge kontrollieren; auf Herzfäule achten.
Krankheitsdaten
Profiles
- Slugbremia-lactucaeSeverityhoch
Conditions
- Hohe Luftfeuchtigkeit
- Kühle Nächte
- Lange Blattfeuchte
Affected parts
- Blätter
Prevention
- Resistente Sorten
- Belüftung im Gewächshaus
Organic control
- Ackerschachtelhalm-Extrakt
- Entfernung befallener Pflanzen
Diagnostic rules
Symptom
Plötzliches Welken bei feuchtem Boden
Possible causes
- sclerotinia_minor
- root_pests
First checks
- Wurzelhals auf Fäulnis prüfen
- Wurzeln auf Fraßspuren untersuchen
Prevention strategy
Cultural
- Fruchtfolge einhalten
- Nicht zu tief pflanzen
Monitoring
- Wöchentliche Kontrolle auf Schneckeneier
- Gelbsticker verwenden
Organic first response
- Befallene Blätter sofort entfernen
- Pflanzenstärkungsmittel anwenden
Notes
Frühzeitiges Handeln ist bei Salat entscheidend, da die Kulturzeit kurz ist.
Diagnosis
Common misdiagnoses
Wassermangel wird oft mit Wurzelfäule verwechselt.
Phenology
Stages
- Keimung
- Blattentwicklung
- Rosettenbildung
- Kopfbildung
- Schossen (Blühphase)
- Samenreife
Notes
Die vegetative Phase bis zur Kopfbildung dauert je nach Sorte und Witterung 60 bis 90 Tage.
Blüte und Bestäubung
Flowering period
Juli bis September (nur bei Schossen)
Flower color
Gelb
Inflorescence type
Körbchenblüten in Rispen
Harvest
Methods
- Abschneiden des ganzen Kopfes
- Ernten einzelner Außenblätter (Pflücksalat-Methode)
Best time of
Frühmorgens, wenn die Blätter am knackigsten sind.
Erntedetails
Harvest frequency
Einmalig bei Kopfbildern; fortlaufend bei Nutzung als Pflücksalat.
Harvest indicators
- Kopf ist fest und gut gefüllt
- Erreichen der sortentypischen Größe
- Vor dem Strecken des Strunks (Beginn des Schossens)
Post harvest handling
Welke Außenblätter entfernen und kurz in kaltes Wasser tauchen, um die Frische zu bewahren.
Storage
Storage methods
- Kühlschrank (Gemüsefach)
- Einschlagen in ein feuchtes Tuch
Ideal conditions
0-2°C bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit.
Lagerdetails
General storage category
Kurzzeitlagerung
Storage life
1 bis 2 Wochen im Kühlschrank
Processing options
- Frischverzehr
- Dünsten (als Kochsalat)
Verarbeitung und Nutzung
Suitability
- Salate
- Wraps
- Grillen
- Suppen
Küchennutzung
Flavor profile
Kräftig, leicht herbe Note, sehr knackige Textur.
Culinary tips
Die dicken Blattrippen sind besonders saftig. In Italien wird er oft gedünstet oder gegrillt serviert.
Essbarkeit und Sicherheit
Essbare Teile
- Blätter
- Zarter Innenstrunk
Nicht essbare oder kritische Teile
- Wurzeln
- Alte, verholzte Stängel bei Samenträgern
Sicherheitshinweise
Ungiftig. Kann bei Überdüngung Nitrat anreichern.
Rohverzehr
Hervorragend geeignet und die üblichste Verzehrform.
Saatgutgewinnung
Difficulty
Einfach bis mittel
Seed collection
Warten, bis die Samenstände weiß-pustelig aussehen (ähnlich wie Pusteblumen).
Saatgutgewinnung vertieft
Cleaning method
Samen aus den Schirmchen reiben und durch Windreinigung von Spreu trennen.
Crossing risks
Verkreuzungen mit Wildlattich (Lactuca virosa) oder anderen Salatsorten möglich.
Gehölzdetails
Notes
Romanasalat ist eine einjährige krautige Pflanze; verholzende Strukturen oder Unterlagen sind botanisch nicht zutreffend.
Ecology
Biodiversity notes
Als Kulturpflanze, die vor der Blüte geerntet wird, bietet sie wenig Nahrung für Insekten. Samenträger hingegen locken Schwebfliegen und Wildbienen an.
Praxisnotizen
Quick tips
- Vermeiden Sie Mittagssonne bei der Aussaat im Hochsommer.
- Ernten Sie am Morgen für maximale Knackigkeit.
Saisonale Hinweise
Spring
Zeit für die Vorkultur auf der Fensterbank.
Summer
Viel gießen und auf Schnecken achten.
Autumn
Letzte Köpfe vor dem Frost genießen.



