Profil

RotkohlBrassica oleracea var. capitata f. rubra

Ein klassisches Kohlgemüse mit festen, farbintensiven Köpfen, reich an Vitaminen und vielseitig in der Küche.

Rotkohl (Brassica oleracea var. capitata f. rubra): Pflanzenportrait für Pflanzenportrait - Gemüse, Kreuzblütler, Ernten
Rotkohl: Pflanzenportrait. Ernte: Jul, Aug, Sep, Okt, Nov.

Kurzprofil

Wichtigste Daten

Pflanzen

Apr, Mai, Jun

Ernten

Jul, Aug, Sep, Okt, Nov

Wasser

hoch

Gute Nachbarn

SellerieSalatSpinatKartoffel

Meiden

ErdbeereAndere Kreuzblütler (z.B. Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi)

Anbaudaten

Rotkohl Anbaudaten

Saattiefe

1 - 2 cm

Pflanzabstand

40 - 60 cm

Reihenabstand

50 - 70 cm

Keimtemperatur

15 - 20 °C

Aussaat und Keimung

Saattiefe1 - 2 cm
Keimtemperatur15 - 20 °C
Keimdauer7 - 14 Tage
Saatgut haltbar4 - 5 Jahre
LichtkeimerNein
DunkelkeimerNein
KaltkeimerNein
Stratifikation nötigNein
Vorquellen empfohlenNein
Direktsaat möglichJa
Vorkultur empfohlenJa

Pflanzung und Abstände

Pflanzabstand40 - 60 cm
Reihenabstand50 - 70 cm
Pflanzen pro m²2 - 4 pro m²
Beetbreiteab 60 cm
Pflanzabstand1 per square

Temperatur und Standort

Bodentemperatur10 - 15 °C
Wachstumstemperaturab 5 °C
Optimale Temperatur15 - 20 °C
FrostempfindlichJa
Spätfrost empfindlichJa
Hitzetoleranzmittel
Kältetoleranzmittel

Wasser, Nährstoffe und Pflege

Wasserhoch
Kritische WasserphasenWährend der Keimung, Während der Kopfbildung
Bewässerungground_level_irrigation
Trockenheithoch
Staunässe empfindlichJa
Mulchen empfohlenJa
NährstoffbedarfStarkzehrer
Kompost empfohlenJa
Düngersensibilitätmittel

Topf, Stütze und Wuchs

Topf geeignetJa
TopfgrößeVolumen: ab 10 l; Empfohlen: ab 20 l; Durchmesser: ab 30 cm; Tiefe: ab 30 cm
StützeNein
Höhe30 - 50 cm
Breite30 - 50 cm
Wurzeltiefe40 - 60 cm
Wurzelausbreitung30 - 40 cm
Ertrag0,8 - 2 kg

Jahresplan

Rotkohl Kalender

Alle Pflanzen
VorkulturDirektsaatPflanzenErnten

Vorkultur

MärAprMai

Für frühe Sorten ab März, für späte Sorten bis Mai.

Direktsaat

MaiJunJul

Direktsaat für Herbst- und Winterernte.

Pflanzen

AprMaiJun

Vorgezogene Pflanzen nach den letzten Frösten auspflanzen.

Ernten

JulAugSepOktNov

Je nach Sorte und Aussaatzeitpunkt von Sommer bis Spätherbst.

Jahresplan
  1. Vorkultur starten
  2. Frühe Sorten auspflanzen
  3. Vorkultur fortsetzen
  4. Direktsaat
  5. Jungpflanzen auspflanzen
  6. Direktsaat fortsetzen
  7. Späte Sorten auspflanzen
  8. Erste Ernte
  9. Schädlingskontrolle
  10. Regelmäßig ernten
  11. Nachdüngen
  12. Haupterntezeit
  13. Schädlingskontrolle
  14. Späte Sorten ernten
  15. Für Lagerung vorbereiten
  16. Letzte Ernte

Anbau

Rotkohl Standort, Boden und Pflege

Pflanzabstand

40 - 60 cm

Lagerung

Storage methods: Kühl und dunkel lagern, Einfrieren, Fermentieren (Sauerkraut), Einlegen, Storage notes: Ganze Köpfe können an einem kühlen, frostfreien Ort (z.B. Keller) gelagert werden. Für längere Haltbarkeit ist Fermentieren ideal.

Schnitt

Rotkohl Schnitt

not_applicable

Ziel

not_applicable

Werkzeug & Hygiene

Nicht anwendbar, da Rotkohl nicht geschnitten wird.

Mischkultur

Rotkohl Mischkultur

Mischkultur

Gute Nachbarn

SellerieSalatSpinatKartoffelBohneErbseDillMinzeRosmarinThymianKamille

Meiden

ErdbeereAndere Kreuzblütler (z.B. Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi)

Gesundheit

Schädlinge, Krankheiten

Häufige Fragen

Warum platzt mein Rotkohlkopf?

Das Platzen der Köpfe wird oft durch ungleichmäßige Wasserversorgung verursacht, insbesondere wenn nach einer Trockenperiode plötzlich viel Wasser aufgenommen wird. Achten Sie auf eine gleichmäßige Bodenfeuchte, besonders während der Kopfbildung.

Kann ich Rotkohl im Topf anbauen?

Ja, Rotkohl kann im Topf angebaut werden, besonders kompaktere Sorten. Wählen Sie ein ausreichend großes Gefäß (mindestens 20 Liter Volumen, 30 cm Tiefe und Durchmesser) mit guter Drainage und sorgen Sie für regelmäßige Wasser- und Nährstoffzufuhr.

Wie schütze ich Rotkohl vor dem Kohlweißling?

Der effektivste Schutz ist ein Kulturschutznetz mit einer Maschenweite unter 1,0 mm, das direkt nach der Pflanzung angebracht wird. Auch Mischkulturen mit aromatischen Kräutern oder das regelmäßige Absammeln von Raupen und Eiern helfen.

Warum wird mein Rotkohl nicht rot?

Die Farbe des Rotkohls hängt vom pH-Wert des Bodens ab. In sauren Böden wird er eher rot, in alkalischen Böden bläulich-violett. Ein sonniger Standort fördert ebenfalls die intensive Rotfärbung. In der Küche können Sie die Farbe mit Essig oder Zitronensaft stabilisieren.

Verwandte Pflanzen

Weißkohl

Gleiche FamilieGleiche KulturgruppeÄhnlicher Nährstoffbedarf

Beide sind Varietäten von Brassica oleracea.

Beide gehören zur Gruppe der Kopfkohle.

Wirsing

Gleiche FamilieGleiche Kulturgruppe

Beide sind Varietäten von Brassica oleracea.

Beide gehören zur Gruppe der Kopfkohle.

Blumenkohl

Gleiche Familie

Beide sind Varietäten von Brassica oleracea.

Brokkoli

Gleiche Familie

Beide sind Varietäten von Brassica oleracea.

Kohlrabi

Gleiche Familie

Beide sind Varietäten von Brassica oleracea.

Kohlweißling

Ähnliche Krankheiten

Typischer Schädling für alle Kohlsorten.

Kohlfliege

Ähnliche Krankheiten

Typischer Schädling für alle Kohlsorten.

Kohlhernie

Ähnliche Krankheiten

Typische Pilzkrankheit für alle Kreuzblütler.

Adernschwärze

Ähnliche Krankheiten

Typische bakterielle Krankheit für alle Kreuzblütler.

Quellen

Öffentliche Quellen

  1. Wikidata entity

    Wikidata · 2026-05-15

  2. GBIF species match

    GBIF · 2026-05-15

  3. Deutschsprachige Wikipedia: Rotkohl

    Wikipedia · 2026-05-15

  4. English Wikipedia: Red cabbage

    Wikipedia · 2026-05-15

Details

Weitere öffentliche Pflanzendaten

Names
Common

Rotkohl

Plural

Rotkohl

BotanicalBrassica oleracea var. capitata f. rubra
Botanical authorL.
Scientific synonyms
  1. Brassica oleracea convar. capitata var. rubra
Synonyms
  1. Rotkraut
  2. Brassica oleracea convar. capitata var. rubra
Common synonyms
  1. Rotkraut
  2. Brassica oleracea convar. capitata var. rubra
Regional names
Historical names
Market names
Misspellings
Search terms
  1. Rotkohl
  2. Rotkraut
  3. Brassica oleracea convar. capitata var. rubra
Taxonomy
KingdomPlantae
OrderBrassicales
Family botanicalBrassicaceae
Family

Kreuzblütler

Family idbrassicaceae
GenusBrassica
Speciesoleracea
Botanical varietycapitata
Cultivar grouprubra
Hybrid statusnot_hybrid
Related crops
  1. Weißkohl
  2. Wirsing
  3. Blumenkohl
  4. Brokkoli
  5. Kohlrabi
Classification
Main groupde: Gemüse | en: Vegetable
Sub groupde: Kohlgemüse | en: Cabbage
Crop groupde: Kopfkohl | en: Head Cabbage
Life cyclebiennial
Perennialnein
Woodynein
Treenein
Shrubnein
Essbare Teile
  1. Kopf
  2. Blätter
Nutrient groupCruciferous vegetable
Calendar
Sowing indoor
Months
  1. 3
  2. 4
  3. 5
Earliest month3
Latest month5
Notes

Für frühe Sorten ab März, für späte Sorten bis Mai.

Sowing outdoor
Months
  1. 5
  2. 6
  3. 7
Earliest month5
Latest month7
Notes

Direktsaat für Herbst- und Winterernte.

Planting out
Months
  1. 4
  2. 5
  3. 6
Earliest month4
Latest month6
Notes

Vorgezogene Pflanzen nach den letzten Frösten auspflanzen.

Harvest
Months
  1. 7
  2. 8
  3. 9
  4. 10
  5. 11
Earliest month7
Latest month11
Notes

Je nach Sorte und Aussaatzeitpunkt von Sommer bis Spätherbst.

Month tasks
3
  1. Vorkultur von frühen Sorten beginnen.

4
  1. Vorkultur fortsetzen, frühe Sorten auspflanzen.

5
  1. Vorkultur von späten Sorten beginnen, Direktsaat möglich, Jungpflanzen auspflanzen.

6
  1. Direktsaat fortsetzen, Jungpflanzen auspflanzen, regelmäßig gießen.

7
  1. Erste Ernte früher Sorten, auf Schädlinge achten, ausreichend wässern.

8
  1. Regelmäßig ernten, bei Trockenheit gut wässern, düngen.

9
  1. Haupterntezeit, auf Schädlinge achten.

10
  1. Späte Sorten ernten, für Lagerung vorbereiten.

11
  1. Letzte Ernte vor starkem Frost.

Month tasks structured
3
  1. Tasksowing_indoor
    Label

    Vorkultur starten

    Priorityhoch
    Months
    1. 3
    Conditionfrost_free_indoors
    Estimated effortmittel
    Notes

    Für frühe Sorten in Anzuchtschalen bei ca. 15-20°C.

4
  1. Taskplanting_out
    Label

    Frühe Sorten auspflanzen

    Priorityhoch
    Months
    1. 4
    Conditionafter_last_frost
    Estimated effortmittel
    Notes

    Jungpflanzen abhärten und nach den Eisheiligen ins Freiland setzen.

  2. Tasksowing_indoor
    Label

    Vorkultur fortsetzen

    Prioritymittel
    Months
    1. 4
    Conditionfrost_free_indoors
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Für mittelfrühe Sorten.

5
  1. Tasksowing_outdoor
    Label

    Direktsaat

    Priorityhoch
    Months
    1. 5
    Conditionsoil_temp_above_10c
    Estimated effortmittel
    Notes

    Für Herbst- und Winterernte direkt ins Freiland säen.

  2. Taskplanting_out
    Label

    Jungpflanzen auspflanzen

    Priorityhoch
    Months
    1. 5
    Conditionafter_last_frost
    Estimated effortmittel
    Notes

    Vorgezogene Pflanzen ins Beet setzen.

  3. Tasksowing_indoor
    Label

    Vorkultur späte Sorten

    Prioritymittel
    Months
    1. 5
    Conditionfrost_free_indoors
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Für späte Sorten, die im Herbst geerntet werden.

6
  1. Tasksowing_outdoor
    Label

    Direktsaat fortsetzen

    Prioritymittel
    Months
    1. 6
    Conditionsoil_temp_above_10c
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Für eine gestaffelte Ernte.

  2. Taskplanting_out
    Label

    Späte Sorten auspflanzen

    Priorityhoch
    Months
    1. 6
    Conditionafter_last_frost
    Estimated effortmittel
    Notes

    Letzte Auspflanzung für Winterlagerung.

  3. Taskwatering
    Label

    Regelmäßig gießen

    Priorityhoch
    Months
    1. 6
    Conditiondry_weather
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Besonders wichtig während der Kopfbildung.

7
  1. Taskharvest
    Label

    Erste Ernte

    Priorityhoch
    Months
    1. 7
    Conditionheads_firm
    Estimated effortmittel
    Notes

    Frühe Sorten sind erntereif.

  2. Taskpest_control
    Label

    Schädlingskontrolle

    Prioritymittel
    Months
    1. 7
    Conditionregular_check
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Auf Kohlweißling und andere Schädlinge achten.

  3. Taskwatering
    Label

    Ausreichend wässern

    Priorityhoch
    Months
    1. 7
    Conditiondry_weather
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Gleichmäßige Feuchtigkeit fördert die Kopfentwicklung.

8
  1. Taskharvest
    Label

    Regelmäßig ernten

    Priorityhoch
    Months
    1. 8
    Conditionheads_firm
    Estimated effortmittel
    Notes

    Mittelfrühe Sorten sind erntereif.

  2. Taskfertilize
    Label

    Nachdüngen

    Prioritymittel
    Months
    1. 8
    Conditiongrowth_stagnation
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Bei Bedarf mit Kompost oder organischem Dünger nachdüngen.

  3. Taskwatering
    Label

    Gut wässern

    Priorityhoch
    Months
    1. 8
    Conditiondry_weather
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Wichtig für die Kopfentwicklung und um Platzen zu verhindern.

9
  1. Taskharvest
    Label

    Haupterntezeit

    Priorityhoch
    Months
    1. 9
    Conditionheads_firm
    Estimated efforthoch
    Notes

    Viele Sorten erreichen jetzt ihre Erntereife.

  2. Taskpest_control
    Label

    Schädlingskontrolle

    Prioritymittel
    Months
    1. 9
    Conditionregular_check
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Weiterhin auf Schädlinge achten, besonders Kohlfliege.

10
  1. Taskharvest
    Label

    Späte Sorten ernten

    Priorityhoch
    Months
    1. 10
    Conditionheads_firm
    Estimated effortmittel
    Notes

    Köpfe vor starkem Frost ernten und einlagern.

  2. Taskstorage
    Label

    Für Lagerung vorbereiten

    Priorityhoch
    Months
    1. 10
    Conditionharvested
    Estimated effortmittel
    Notes

    Köpfe mit Wurzelballen an einem kühlen, frostfreien Ort aufhängen oder in Sand einschlagen.

11
  1. Taskharvest
    Label

    Letzte Ernte

    Priorityhoch
    Months
    1. 11
    Conditionbefore_heavy_frost
    Estimated effortmittel
    Notes

    Alle verbleibenden Köpfe vor dem ersten starken Frost ernten.

Beschreibung
Introductory paragraph

Rotkohl, auch als Blaukraut bekannt, ist ein klassisches Wintergemüse, das mit seinen festen, farbintensiven Köpfen nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich überzeugt. Er ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und ein vielseitiger Begleiter in der Küche, ob roh im Salat, gedünstet als Beilage oder fermentiert als Sauerkraut.

Cultivation overview

Der Anbau von Rotkohl erfordert einen nährstoffreichen Boden und eine gleichmäßige Wasserversorgung. Als Starkzehrer benötigt er regelmäßige Düngung. Die Vorkultur beginnt im Frühjahr, die Ernte erstreckt sich von Sommer bis in den Spätherbst. Schutz vor Schädlingen wie dem Kohlweißling ist entscheidend für eine erfolgreiche Ernte.

Care tips summary

Achten Sie auf eine weite Fruchtfolge, um Bodenermüdung und Krankheiten vorzubeugen. Mulchen hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu halten. Kontrollieren Sie regelmäßig auf Schädlinge und Krankheiten und greifen Sie bei Bedarf frühzeitig ein.

Harvest storage summary

Ernten Sie die Köpfe, wenn sie fest und dicht sind. Rotkohl lässt sich gut lagern, entweder im kühlen Keller oder fermentiert als Sauerkraut für eine noch längere Haltbarkeit.

Monatsaufgaben
3
  1. Tasksowing_indoor
    Label

    Vorkultur starten

    Priorityhoch
    Months
    1. 3
    Conditionfrost_free_indoors
    Estimated effortmittel
    Notes

    Für frühe Sorten in Anzuchtschalen bei ca. 15-20°C.

4
  1. Taskplanting_out
    Label

    Frühe Sorten auspflanzen

    Priorityhoch
    Months
    1. 4
    Conditionafter_last_frost
    Estimated effortmittel
    Notes

    Jungpflanzen abhärten und nach den Eisheiligen ins Freiland setzen.

  2. Tasksowing_indoor
    Label

    Vorkultur fortsetzen

    Prioritymittel
    Months
    1. 4
    Conditionfrost_free_indoors
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Für mittelfrühe Sorten.

5
  1. Tasksowing_outdoor
    Label

    Direktsaat

    Priorityhoch
    Months
    1. 5
    Conditionsoil_temp_above_10c
    Estimated effortmittel
    Notes

    Für Herbst- und Winterernte direkt ins Freiland säen.

  2. Taskplanting_out
    Label

    Jungpflanzen auspflanzen

    Priorityhoch
    Months
    1. 5
    Conditionafter_last_frost
    Estimated effortmittel
    Notes

    Vorgezogene Pflanzen ins Beet setzen.

  3. Tasksowing_indoor
    Label

    Vorkultur späte Sorten

    Prioritymittel
    Months
    1. 5
    Conditionfrost_free_indoors
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Für späte Sorten, die im Herbst geerntet werden.

6
  1. Tasksowing_outdoor
    Label

    Direktsaat fortsetzen

    Prioritymittel
    Months
    1. 6
    Conditionsoil_temp_above_10c
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Für eine gestaffelte Ernte.

  2. Taskplanting_out
    Label

    Späte Sorten auspflanzen

    Priorityhoch
    Months
    1. 6
    Conditionafter_last_frost
    Estimated effortmittel
    Notes

    Letzte Auspflanzung für Winterlagerung.

  3. Taskwatering
    Label

    Regelmäßig gießen

    Priorityhoch
    Months
    1. 6
    Conditiondry_weather
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Besonders wichtig während der Kopfbildung.

7
  1. Taskharvest
    Label

    Erste Ernte

    Priorityhoch
    Months
    1. 7
    Conditionheads_firm
    Estimated effortmittel
    Notes

    Frühe Sorten sind erntereif.

  2. Taskpest_control
    Label

    Schädlingskontrolle

    Prioritymittel
    Months
    1. 7
    Conditionregular_check
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Auf Kohlweißling und andere Schädlinge achten.

  3. Taskwatering
    Label

    Ausreichend wässern

    Priorityhoch
    Months
    1. 7
    Conditiondry_weather
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Gleichmäßige Feuchtigkeit fördert die Kopfentwicklung.

8
  1. Taskharvest
    Label

    Regelmäßig ernten

    Priorityhoch
    Months
    1. 8
    Conditionheads_firm
    Estimated effortmittel
    Notes

    Mittelfrühe Sorten sind erntereif.

  2. Taskfertilize
    Label

    Nachdüngen

    Prioritymittel
    Months
    1. 8
    Conditiongrowth_stagnation
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Bei Bedarf mit Kompost oder organischem Dünger nachdüngen.

  3. Taskwatering
    Label

    Gut wässern

    Priorityhoch
    Months
    1. 8
    Conditiondry_weather
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Wichtig für die Kopfentwicklung und um Platzen zu verhindern.

9
  1. Taskharvest
    Label

    Haupterntezeit

    Priorityhoch
    Months
    1. 9
    Conditionheads_firm
    Estimated efforthoch
    Notes

    Viele Sorten erreichen jetzt ihre Erntereife.

  2. Taskpest_control
    Label

    Schädlingskontrolle

    Prioritymittel
    Months
    1. 9
    Conditionregular_check
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Weiterhin auf Schädlinge achten, besonders Kohlfliege.

10
  1. Taskharvest
    Label

    Späte Sorten ernten

    Priorityhoch
    Months
    1. 10
    Conditionheads_firm
    Estimated effortmittel
    Notes

    Köpfe vor starkem Frost ernten und einlagern.

  2. Taskstorage
    Label

    Für Lagerung vorbereiten

    Priorityhoch
    Months
    1. 10
    Conditionharvested
    Estimated effortmittel
    Notes

    Köpfe mit Wurzelballen an einem kühlen, frostfreien Ort aufhängen oder in Sand einschlagen.

11
  1. Taskharvest
    Label

    Letzte Ernte

    Priorityhoch
    Months
    1. 11
    Conditionbefore_heavy_frost
    Estimated effortmittel
    Notes

    Alle verbleibenden Köpfe vor dem ersten starken Frost ernten.

Anbaudaten
Seed
Seed depth cm min.1
Seed depth cm max.2
Light germinatornein
Dark germinatornein
Cold germinatornein
Stratification needednein
Pre soaking recommendednein
Germination Temperatur c min.15
Germination Temperatur c max.20
Germination days min.7
Germination days max.14
Seed lifespan years min.4
Seed lifespan years max.5
Direct sowing possibleja
Pre culture recommendedja
Spacing
Plant spacing cm min.40
Plant spacing cm max.60
Row spacing cm min.50
Row spacing cm max.70
Recommended density per sqm min.2
Recommended density per sqm max.4
Min. bed width60 cm
Square foot gardening spacing1 per square
Abstandshinweise

Der Platzbedarf variiert je nach Sorte und gewünschter Kopfgröße.

Growth dimensions
Height cm min.30
Height cm max.50
Width cm min.30
Width cm max.50
Root depth cm min.40
Root depth cm max.60
Root spread cm min.30
Root spread cm max.40
Growth speedmittel
Hinweise zur Endgröße

Bildet einen festen, runden bis ovalen Kopf.

Temperature
Min. growing Temperatur5 °C
Optimal Temperatur c min.15
Optimal Temperatur c max.20
Max. heat tolerance25 °C
Soil Temperatur for sowing c min.10
Soil Temperatur for sowing c optimal15
Frost sensitiveja
Late frost sensitiveja
Heat tolerancemittel
Cold tolerancemittel
Temperaturhinweise

Junge Pflanzen sind frostempfindlich. Ausgewachsene Köpfe vertragen leichten Frost.

Water
Wasserbedarfhoch
Critical water phases
  1. Während der Keimung
  2. Während der Kopfbildung
Drought tolerantnein
Drought sensitivityhoch
Waterlogging sensitiveja
Mulching recommendedja
Wasserhinweise

Gleichmäßige Feuchtigkeit ist entscheidend, um Platzen der Köpfe zu vermeiden.

Nutrition
Nutrient groupStarkzehrer
Heavy feederja
Medium feedernein
Light feedernein
Nitrogen needhoch
Phosphorus needmittel
Potassium needhoch
Calcium needmittel
Magnesium needmittel
Compost recommendedja
Mulching recommendedja
Fertilizer sensitivitymittel
Nährstoffhinweise

Benötigt einen nährstoffreichen Boden und regelmäßige Düngung, besonders während des Wachstums.

Container
Container suitableja
Min. pot volume10 l
Recommended pot volume20 l
Min. pot depth30 cm
Min. pot diameter30 cm
Plants per container min.1
Plants per container max.1
Drainage requiredja
Repotting needednein
Topfhinweise

Für den Anbau im Kübel eignen sich kompaktere Sorten. Ausreichend großes Gefäß und gute Drainage sind wichtig.

Support
Needs supportnein
Support recommendednein
Climbingnein
Viningnein
Trellis recommendednein
Training requirednein
Stützhinweise

Rotkohl benötigt keine Stütze.

Cultivation modes
Outdoor bed suitableja
Raised bed suitableja
Container suitableja
Balcony suitablenein
Greenhouse suitableja
Polytunnel suitableja
Indoor suitablenein
Windowsill suitablenein
Hydroponic possibleja
Permaculture suitableja
No dig suitableja
Yield density
Yield per plant min.0,8
Yield per plant max.2
Yield unitkg
Yield per sqm min.2
Yield per sqm max.8
Yield reliabilityhoch
Ertragshinweise

Der Ertrag hängt stark von der Sorte, den Anbaubedingungen und der Pflege ab.

Site
Sun exposure

Sonnig bis halbschattig

Wind protection

Mäßiger Windschutz empfohlen

Notes

Ein sonniger Standort fördert die Kopfbildung und die intensive Rotfärbung.

Soil
Soil type

Tiefgründig, humos, lehmig

PH min.6
PH max.7,5
Structure

Gut durchlässig, aber feuchtigkeitshaltend

Notes

Rotkohl bevorzugt einen nährstoffreichen, mittelschweren bis schweren Boden. Staunässe vermeiden.

Watering
Frequency

Regelmäßig und reichlich, besonders in Trockenperioden

Method

Direkt am Wurzelbereich, nicht über die Blätter gießen

Notes

Gleichmäßige Bodenfeuchte ist entscheidend für die Entwicklung und verhindert das Platzen der Köpfe. Mulchen hilft, die Feuchtigkeit zu halten.

Nutrition
Fertilization schedule
  1. Vor der Pflanzung: reichlich Kompost oder Stallmist einarbeiten.
  2. Während des Wachstums: 2-3 Nachdüngungen mit organischem Gemüsedünger oder Brennnesseljauche.
Fertilizer type

Organischer Gemüsedünger, Kompost, Brennnesseljauche

Notes

Als Starkzehrer benötigt Rotkohl viele Nährstoffe. Eine gute Grunddüngung und regelmäßige Nachdüngung sind unerlässlich.

Anbauplanung
Succession sowing
Possibleja
Interval days min.14
Interval days max.21
Bed planning notes

Rotkohl ist ein Starkzehrer und sollte nicht vor Ablauf von 3-4 Jahren auf demselben Beet angebaut werden, um Bodenermüdung und Krankheiten vorzubeugen.

Rotation priorityhoch
Interplanting potentialmittel
Mechanization relevanceniedrig
Fruchtfolge
Rotation period years3
Max. rotation period years4
Crop group

Starkzehrer, Kreuzblütler

Preceding crops good
  1. Leguminosen (Erbsen, Bohnen)
  2. Gründüngung
Preceding crops bad
  1. Andere Kreuzblütler (Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi)
  2. Spinat
  3. Rhabarber
Following crops good
  1. Schwache Zehrer (Salat, Radieschen)
  2. Mittelzehrer (Karotten, Zwiebeln)
Following crops bad
  1. Andere Kreuzblütler
Notes

Rotkohl ist ein Starkzehrer und sollte nicht vor Ablauf von 3-4 Jahren auf demselben Beet angebaut werden, um Bodenermüdung und die Ausbreitung von Krankheiten wie Kohlhernie zu verhindern.

Deficiencies
Common deficiencies
  1. Slugbormangel
    Name

    Bormangel

    Description

    Führt zu hohlen Stielen, braunen Flecken im Kopf und schlechter Kopfbildung. Junge Blätter können sich verformen.

  2. Slugcalciummangel
    Name

    Calciummangel

    Description

    Äußert sich als 'Tip Burn' (Randnekrosen) an den inneren Blättern des Kopfes, besonders bei schnellem Wachstum und unregelmäßiger Wasserversorgung.

  3. Slugstickstoffmangel
    Name

    Stickstoffmangel

    Description

    Führt zu hellgrünen bis gelblichen Blättern, beginnend an den älteren Blättern, und insgesamt gehemmtem Wachstum.

Problems
Common problems
  1. Slugschossen
    Name

    Schossen (vorzeitige Blütenbildung)

    Description

    Die Pflanze bildet vorzeitig einen Blütenstiel anstatt eines festen Kopfes. Oft ausgelöst durch Kältestress oder unregelmäßige Wasserversorgung.

  2. Slugplatzen_der_koepfe
    Name

    Platzen der Köpfe

    Description

    Die Köpfe platzen auf, meist durch plötzliche, starke Wasseraufnahme nach einer Trockenperiode, was zu ungleichmäßigem Wachstum führt.

Problemmanagement
Common pest groups
  1. Insekten (Raupen, Fliegenlarven, Blattläuse, Erdflöhe)
  2. Schnecken
Common disease groups
  1. Pilzkrankheiten (Kohlhernie, Falscher Mehltau, Kohlschwärze)
  2. Bakterielle Krankheiten (Adernschwärze)
Prevention principles
  1. Einhaltung einer weiten Fruchtfolge (mind. 3-4 Jahre Anbaupause für Kreuzblütler).
  2. Gesunde, nährstoffreiche Böden mit gutem Wasserabzug.
  3. Verwendung von Kulturschutznetzen gegen fliegende Insekten (Kohlweißling, Kohlfliege).
  4. Gleichmäßige Wasserversorgung, um Stress zu vermeiden.
  5. Anbau resistenter Sorten, wo verfügbar.
  6. Regelmäßige Kontrolle der Pflanzen auf erste Anzeichen von Schädlingen oder Krankheiten.
Diagnosis notes

Achten Sie auf Verfärbungen, Fraßspuren, Verformungen oder Wucherungen an Blättern, Stielen und Wurzeln. Überprüfen Sie auch die Blattunterseiten auf Schädlinge. Bei Welkeerscheinungen trotz ausreichender Feuchtigkeit die Wurzeln kontrollieren.

Krankheitsdaten
Scopecommon_brassica_problems
Profiles
  1. Slugkohlweissling
    Severityhoch
    Conditions
    1. Warme, sonnige Perioden
    2. Offene, ungeschützte Beete
    Affected parts
    1. Blätter
    2. Kopf
    Prevention
    1. Kulturschutznetze (Maschenweite < 1,0 mm)
    2. Mischkultur mit abschreckenden Pflanzen (Sellerie, Tomaten, aromatische Kräuter)
    3. Regelmäßiges Absammeln der Raupen und Eier
    Organic control
    1. Biologische Präparate mit Bacillus thuringiensis (BT)
    2. Neemöl
    3. Absammeln
  2. Slugkohlfliege
    Severityhoch
    Conditions
    1. Feuchte, warme Böden
    2. Frühjahr und Spätsommer
    Affected parts
    1. Wurzeln
    2. Stängelbasis
    Prevention
    1. Kulturschutznetze (direkt nach der Pflanzung anbringen)
    2. Kohlkragen aus Pappe oder Filz um den Stängel legen
    3. Fruchtwechsel
    4. Mischkultur mit Sellerie oder Tomaten
    Organic control
    1. Nematoden (Steinernema feltiae) bei Bodentemperaturen über 12°C
    2. Gießen mit Rainfarnjauche
  3. Slugkohlhernie
    Severityhoch
    Conditions
    1. Saurer Boden (pH < 6,5)
    2. Staunässe
    3. Enger Fruchtwechsel mit Kreuzblütlern
    Affected parts
    1. Wurzeln
    Prevention
    1. Weite Fruchtfolge (mind. 4-7 Jahre Anbaupause)
    2. Anhebung des pH-Wertes durch Kalkung (auf 7,0-7,5)
    3. Gute Drainage
    4. Anbau resistenter Sorten
    Organic control
    1. Befallene Pflanzen sofort entfernen und nicht kompostieren
    2. Bodenverbesserung mit Kompost und Kalk
  4. Slugbormangel
    Severitymittel
    Conditions
    1. Kalkreiche Böden
    2. Trockenheit
    3. Hoher pH-Wert
    Affected parts
    1. Wachstumsspitzen
    2. Stängel
    3. Kopf
    Prevention
    1. Ausgewogene Düngung mit Bor (z.B. mit Kompost oder speziellen Bor-Düngern)
    2. Gleichmäßige Wasserversorgung
    3. Bodenanalyse zur Bestimmung des Bor-Gehalts
    Organic control
    1. Blattdüngung mit Borax-Lösung (vorsichtig dosieren!)
    2. Einarbeitung von Kompost
  5. Slugplatzen_der_koepfe
    Severitymittel
    Conditions
    1. Starke Regenfälle nach Trockenperioden
    2. Ungleichmäßige Wasserversorgung
    Affected parts
    1. Kopf
    Prevention
    1. Gleichmäßige Wasserversorgung, besonders während der Kopfbildung
    2. Mulchen zur Feuchtigkeitsregulierung
    3. Ernte bei Reife, um Überreife zu vermeiden
    Organic control
    1. Nicht anwendbar, da physiologische Störung. Vorbeugung ist der Schlüssel.
Diagnostic rules
  1. Symptom

    Große Löcher in den Blättern, oft mit Raupenkot

    Possible causes
    1. kohlweissling
    First checks
    1. Blattunterseiten auf Raupen und Eier prüfen
  2. Symptom

    Welke, gehemmtes Wachstum, bei Wurzelkontrolle knollige Wucherungen

    Possible causes
    1. kohlhernie
    First checks
    1. Pflanze vorsichtig ausgraben und Wurzeln prüfen
    2. Boden-pH-Wert messen
  3. Symptom

    Pflanze bildet vorzeitig Blütenstiel, kein fester Kopf

    Possible causes
    1. schossen
    First checks
    1. Wetterbedingungen (Kältestress?) prüfen
    2. Sorte auf Schossneigung prüfen
  4. Symptom

    Kopf platzt auf

    Possible causes
    1. platzen_der_koepfe
    First checks
    1. Wasserversorgung der letzten Tage prüfen (starke Schwankungen?)
  5. Symptom

    Junge Pflanzen welken, sterben ab, Wurzeln sind angefressen

    Possible causes
    1. kohlfliege
    First checks
    1. Wurzelbereich auf Maden prüfen
  6. Symptom

    Kleine, runde Löcher in Blättern, besonders an jungen Pflanzen

    Possible causes
    1. erdfloehe
    First checks
    1. Pflanzen schütteln, um kleine Käfer zu sehen
  7. Symptom

    Blätter hellgrün bis gelblich, ältere Blätter zuerst betroffen, gehemmtes Wachstum

    Possible causes
    1. stickstoffmangel
    First checks
    1. Düngungshistorie prüfen
    2. Bodenanalyse in Betracht ziehen
  8. Symptom

    Hohle Stängel, braune Flecken im Kopf, verformte junge Blätter

    Possible causes
    1. bormangel
    First checks
    1. Boden-pH-Wert prüfen
    2. Düngungshistorie prüfen
Prevention strategy
Cultural
  1. Einhaltung einer weiten Fruchtfolge (mind. 3-4 Jahre Anbaupause für Kreuzblütler).
  2. Anbau von Mischkulturen mit abschreckenden Pflanzen (z.B. Sellerie, Tomaten, Ringelblumen, aromatische Kräuter).
  3. Regelmäßige Bodenverbesserung mit reifem Kompost, um die Bodengesundheit und das Mikroleben zu fördern.
  4. Kalkung bei zu sauren Böden, um den pH-Wert für Kohlhernie-Prävention anzuheben.
  5. Gleichmäßige Wasserversorgung, um Stress zu vermeiden und Platzen der Köpfe vorzubeugen.
  6. Mulchen des Bodens, um Feuchtigkeit zu halten und Unkraut zu unterdrücken.
Monitoring
  1. Tägliche Kontrolle der Pflanzen auf Schädlinge (insbesondere Blattunterseiten auf Eier und Raupen) und erste Krankheitsanzeichen.
  2. Frühzeitiges Entfernen befallener Blätter oder Pflanzen, um die Ausbreitung zu verhindern.
  3. Beobachtung des Wachstums und der Kopfbildung, um Nährstoffmängel oder physiologische Störungen frühzeitig zu erkennen.
Organic first response
  1. Einsatz von Kulturschutznetzen direkt nach der Pflanzung gegen Kohlweißling und Kohlfliege.
  2. Absammeln von Schnecken, Raupen und Eiern.
  3. Einsatz von biologischen Spritzmitteln (z.B. Neemöl, Brennnesseljauche, Bacillus thuringiensis) bei starkem Befall.
  4. Anwendung von Gesteinsmehl oder Algenkalk zur Stärkung der Pflanzen und Abwehr von Schädlingen.
  5. Förderung von Nützlingen (z.B. durch Blühstreifen).
Notes

Die beste Strategie ist eine Kombination aus vorbeugenden Maßnahmen und frühem Eingreifen bei Problemen. Ein gesunder Boden und starke Pflanzen sind die beste Abwehr.

Phenology
Stages
  1. Keimung
  2. Blattentwicklung
  3. Kopfbildung
  4. Ernte
  5. Blütenbildung (im 2. Jahr)
  6. Samenreife (im 2. Jahr)
Notes

Rotkohl bildet im ersten Jahr einen festen Kopf. Für die Samengewinnung muss die Pflanze überwintern und blüht dann im zweiten Jahr.

Harvest
Harvest months
  1. 7
  2. 8
  3. 9
  4. 10
  5. 11
Harvest period

Je nach Sorte und Aussaatzeitpunkt von Sommer bis Spätherbst.

Harvest method

Den Kopf mit einem scharfen Messer am Strunk abschneiden, dabei einige äußere Blätter am Strunk belassen.

Harvest notes

Ernten Sie die Köpfe, wenn sie fest und dicht sind. Bei späten Sorten vor dem ersten starken Frost ernten.

Erntedetails
Harvest frequency

Einmalig pro Pflanze, da der gesamte Kopf geerntet wird.

Harvest indicators
  1. Fester, dichter Kopf
  2. Glänzende, gesunde äußere Blätter
  3. Erreichen der sortentypischen Größe
Post harvest handling

Äußere, beschädigte oder verschmutzte Blätter entfernen. Den Strunk nicht zu kurz schneiden, um die Lagerfähigkeit zu verbessern.

Storage
Storage methods
  1. Kühl und dunkel lagern
  2. Einfrieren
  3. Fermentieren (Sauerkraut)
  4. Einlegen
Storage notes

Ganze Köpfe können an einem kühlen, frostfreien Ort (z.B. Keller) gelagert werden. Für längere Haltbarkeit ist Fermentieren ideal.

Lagerdetails
General storage category

Kühl- und Lagergemüse

Storage life

Ganze Köpfe: 2-5 Monate im kühlen Keller; Geschnitten/Gekocht: 3-5 Tage im Kühlschrank; Fermentiert: mehrere Monate bis über ein Jahr.

Processing options
  1. Sauerkraut herstellen
  2. Einfrieren (blanchiert)
  3. Einlegen in Essig
  4. Kochen und portionsweise einfrieren
Verarbeitung und Nutzung
Primary processing

Fermentieren (Sauerkraut)

Secondary processing
  1. Kochen (gedünstet, geschmort)
  2. Einlegen
Processing notes

Rotkohl ist vielseitig und kann roh, gekocht oder fermentiert verarbeitet werden. Die Farbe kann sich beim Kochen je nach pH-Wert des Wassers oder durch Zugabe von Säure (z.B. Essig) ändern.

Küchennutzung
Culinary uses
  1. Salate
  2. Beilage zu Fleischgerichten (z.B. Wild, Ente, Gans)
  3. Eintöpfe
  4. Suppen
  5. Fermentiert als Sauerkraut
Flavor profile

Erdig, leicht pfeffrig, süßlich beim Kochen, leicht bitter roh.

Pairing suggestions
  1. Äpfel
  2. Zwiebeln
  3. Essig
  4. Rotwein
  5. Kümmel
  6. Nelken
  7. Lorbeer
  8. Geflügel
  9. Wild
  10. Schweinebraten
Preparation methods
  1. Roh geraspelt (Salat)
  2. Gedünstet
  3. Geschmort
  4. Eingelegt
  5. Fermentiert
Nutritional highlights
  1. Reich an Vitamin C und K
  2. Ballaststoffe
  3. Anthocyane (Antioxidantien)
  4. Folsäure
  5. Kalium
Kitchen notes

Die intensive rote Farbe stammt von Anthocyanen, die als pH-Indikator wirken. Mit Essig oder Zitronensaft bleibt die Farbe rot, mit Natron wird sie bläulich-violett.

Essbarkeit und Sicherheit
Essbare Teile
  1. Kopf (Blätter)
  2. Junge Blätter
Nicht essbare oder kritische Teile
  1. Harter Strunk
  2. Stark beschädigte oder vergilbte äußere Blätter
Sicherheitshinweise

Keine bekannten toxischen Eigenschaften. Bei übermäßigem Rohverzehr kann es bei empfindlichen Personen zu Blähungen kommen.

Rohverzehr

Ja, sehr gut geeignet für Salate.

Saatgutgewinnung
Seed saving possibleja
Isolation distance

Mindestens 800 Meter zu anderen Brassica oleracea Varietäten (Kohl, Brokkoli, Blumenkohl etc.), um Kreuzungen zu vermeiden.

Seed maturity indicators
  1. Schoten sind trocken und brüchig
  2. Samen sind hart und dunkel gefärbt
Seed saving notes

Rotkohl ist zweijährig. Für die Samengewinnung muss die Pflanze im ersten Jahr einen Kopf bilden und im zweiten Jahr blühen. Überwinterung ist notwendig.

Saatgutgewinnung vertieft
Pollination typeinsect_pollinated_cross_pollinating
Biennial considerations

Pflanzen müssen den Winter überleben, um im Frühjahr des zweiten Jahres zu blühen und Samen zu bilden. Schutz vor starkem Frost ist oft notwendig.

Isolation method
  1. Räumliche Trennung (mind. 800m)
  2. Zeitliche Trennung (unterschiedliche Blühzeiten)
  3. Insekten-sichere Käfige für ausgewählte Pflanzen
Seed viability years4
Seed saving difficulty

Mittel (aufgrund der Zweijährigkeit und der Notwendigkeit der Isolierung)

Gehölzdetails
Rootstock relevancenot_applicable
Renewal pruning relevancenot_applicable
Notes

Rotkohl ist eine krautige Pflanze und benötigt keine speziellen Trainingssysteme oder Veredelungen.

Ecology
Pollinator valuemittel
Wildlife valueniedrig
Biodiversity notes

Rotkohlblüten ziehen Bienen und andere Bestäuber an, wenn die Pflanzen im zweiten Jahr zur Samenbildung kommen. Die Blätter dienen als Futterpflanze für die Raupen des Kohlweißlings.