Pflanzenprofil

RotkohlBrassica oleracea var. capitata f. rubra

Ein klassisches Kohlgemüse mit festen, farbintensiven Köpfen, reich an Vitaminen und vielseitig in der Küche.

Rotkohl (Brassica oleracea var. capitata f. rubra): Pflanzenportrait - Kohlgemüse, Kreuzblütler, Ernten Juli - November
Rotkohl: Pflanzenportrait. Ernte: Juli - November.

Kurzprofil

Wichtigste Daten

Anbaukalender
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Voranzucht
Direktsaat Freiland
Pflanzung Freiland
Ernte
VoranzuchtDirektsaat FreilandPflanzung FreilandErnte

Gute Nachbarn

SellerieSalatSpinatKartoffel

Meiden

ErdbeereAndere Kreuzblütler (z.B. Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi)

Voranzucht & Direktsaat

Rotkohl: Aussaat und Keimung

Voranzucht

Für frühe Sorten ab März, für späte Sorten bis Mai.

Direktsaat Freiland

Direktsaat für Herbst- und Winterernte.

Saattiefe1 - 2 cm
Keimtemperatur15 - 20 °C
Keimdauer7 - 14 Tage
LichtkeimerNein
DunkelkeimerNein
KaltkeimerNein
Stratifikation nötigNein
Vorquellen empfohlenNein

Pflanzung & Standort

Rotkohl: Pflanzung und Abstände

Pflanzung Freiland

Vorgezogene Pflanzen nach den letzten Frösten auspflanzen.

Pflanzabstand40 - 60 cm
Reihenabstand50 - 70 cm
Pflanzen pro m²2 - 4 pro m²
Beetbreiteab 60 cm

Temperatur & Frost

Rotkohl: Temperatur und Standort

Wachstumstemperaturab 5 °C
Optimale Temperatur15 - 20 °C
Max. Hitzebis 25 °C
Bodentemperatur10 - 15 °C
FrostempfindlichJa
Spätfrost empfindlichJa
Hitzetoleranzmittel
Kältetoleranzmittel

Wasser & Nährstoffe

Rotkohl: Wasser, Nährstoffe und Pflege

Wasserhoch
Kritische WasserphasenWährend der Keimung, Während der Kopfbildung
BewässerungBodennahe Bewässerung
Trockenheithoch
Staunässe empfindlichJa
Mulchen empfohlenJa
NährstoffbedarfStarkzehrer
Kompost empfohlenJa
Düngersensibilitätmittel

Topf & Wuchs

Rotkohl: Topf, Stütze und Wuchs

Topf geeignetJa
TopfgrößeVolumen: ab 10 l; Empfohlen: ab 20 l; Durchmesser: ab 30 cm; Tiefe: ab 30 cm
StützeNein
Höhe30 - 50 cm
Breite30 - 50 cm
Wurzeltiefe40 - 60 cm
Wurzelausbreitung30 - 40 cm
Ertrag0,8 - 2 kg

Jahresplan

Rotkohl Kalender

Pflanzen

Von Sommer bis Spätherbst bietet der Rotkohl eine reiche Ernte für frische Gerichte und die Winterlagerung.

Jahresüberblick
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Voranzucht
Direktsaat Freiland
Pflanzung Freiland
Ernte

Jetzt relevant

Juni

  • Direktsaat fortsetzenFür eine gestaffelte Ernte.
  • Späte Sorten auspflanzenLetzte Auspflanzung für Winterlagerung.
  • Regelmäßig gießenBesonders wichtig während der Kopfbildung.

Als Nächstes

Juli

  • Erste ErnteFrühe Sorten sind erntereif.
  • Ausreichend wässernGleichmäßige Feuchtigkeit fördert die Kopfentwicklung.
  • SchädlingskontrolleAuf Kohlweißling und andere Schädlinge achten.

Monatsaufgaben

Einzelaufgaben aus Monatsdaten; wiederkehrende Saisonfenster stehen oben im Überblick.

DirektsaatPflanzenErntenAnbauPflanzengesundheit

Januar

Ruhephase

Februar

Ruhephase

März

Vorkultur starten

Direktsaat

  • Vorkultur startenFür frühe Sorten in Anzuchtschalen bei ca. 15-20°C.

April

Vorkultur fortsetzenFrühe Sorten auspflanzen

Direktsaat

  • Vorkultur fortsetzenFür mittelfrühe Sorten.

Pflanzen

  • Frühe Sorten auspflanzenJungpflanzen abhärten und nach den Eisheiligen ins Freiland setzen.

Mai

DirektsaatVorkultur späte SortenJungpflanzen auspflanzen

Direktsaat

  • DirektsaatFür Herbst- und Winterernte direkt ins Freiland säen.
  • Vorkultur späte SortenFür späte Sorten, die im Herbst geerntet werden.

Pflanzen

  • Jungpflanzen auspflanzenVorgezogene Pflanzen ins Beet setzen.

Juni

Direktsaat fortsetzenSpäte Sorten auspflanzenRegelmäßig gießen

Direktsaat

  • Direktsaat fortsetzenFür eine gestaffelte Ernte.

Pflanzen

  • Späte Sorten auspflanzenLetzte Auspflanzung für Winterlagerung.

Anbau

  • Regelmäßig gießenBesonders wichtig während der Kopfbildung.

Juli

Erste ErnteAusreichend wässernSchädlingskontrolle

Ernten

  • Erste ErnteFrühe Sorten sind erntereif.

Anbau

  • Ausreichend wässernGleichmäßige Feuchtigkeit fördert die Kopfentwicklung.

Pflanzengesundheit

  • SchädlingskontrolleAuf Kohlweißling und andere Schädlinge achten.

August

Regelmäßig erntenGut wässernNachdüngen

Ernten

  • Regelmäßig erntenMittelfrühe Sorten sind erntereif.

Anbau

  • Gut wässernWichtig für die Kopfentwicklung und um Platzen zu verhindern.
  • NachdüngenBei Bedarf mit Kompost oder organischem Dünger nachdüngen.

September

HaupterntezeitSchädlingskontrolle

Ernten

  • HaupterntezeitViele Sorten erreichen jetzt ihre Erntereife.

Pflanzengesundheit

  • SchädlingskontrolleWeiterhin auf Schädlinge achten, besonders Kohlfliege.

Oktober

Späte Sorten erntenFür Lagerung vorbereiten

Ernten

  • Späte Sorten erntenKöpfe vor starkem Frost ernten und einlagern.

Anbau

  • Für Lagerung vorbereitenKöpfe mit Wurzelballen an einem kühlen, frostfreien Ort aufhängen oder in Sand einschlagen.

November

Letzte Ernte

Ernten

  • Letzte ErnteAlle verbleibenden Köpfe vor dem ersten starken Frost ernten.

Dezember

Ruhephase

Blüte & Bestäubung

Rotkohl Blüte & Bestäubung

Selbstfruchtbarkeit

partially_self_incompatible

Bestäuber nötig

ja

Überblick

Rotkohl ist ein Insektenbestäuber, hauptsächlich durch Bienen und andere Bestäuber.

Hinweise

Für eine gute Samenproduktion ist Fremdbestäubung durch Insekten notwendig. Verschiedene Kohlsorten können sich kreuzen.

Mischkultur

Rotkohl Mischkultur

Mischkultur

Gute Nachbarn

SellerieSalatSpinatKartoffelBohneErbseDillMinzeRosmarinThymianKamille

Meiden

ErdbeereAndere Kreuzblütler (z.B. Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi)

Nutzung & Lagerung

Rotkohl Nutzung & Lagerung

Ernte

Je nach Sorte und Aussaatzeitpunkt von Sommer bis Spätherbst.

Lagerung

Kühl- und Lagergemüse

Haltbarkeit

Ganze Köpfe: 2-5 Monate im kühlen Keller; Geschnitten/Gekocht: 3-5 Tage im Kühlschrank; Fermentiert: mehrere Monate bis über ein Jahr.

Geschmack

Erdig, leicht pfeffrig, süßlich beim Kochen, leicht bitter roh.

Ernten

Je nach Sorte und Aussaatzeitpunkt von Sommer bis Spätherbst.

Küchennutzung

Verarbeitung

Nach der Ernte

Äußere, beschädigte oder verschmutzte Blätter entfernen. Den Strunk nicht zu kurz schneiden, um die Lagerfähigkeit zu verbessern.

Essbarkeit & Sicherheit

Rotkohl Essbarkeit & Sicherheit

Für Menschen

Kurz zusammengefasst: welche Teile essbar sind, welche Teile kritisch bleiben und ob Rohverzehr sinnvoll ist.

Essbare Teile:Kopf (Blätter), Junge Blätter
Kritische Teile:Harter Strunk, Stark beschädigte oder vergilbte äußere Blätter
Rohverzehr:Ja, sehr gut geeignet für Salate.

Sicherheitshinweise

Keine bekannten toxischen Eigenschaften. Bei übermäßigem Rohverzehr kann es bei empfindlichen Personen zu Blähungen kommen.

Tiersicherheit

Für viele Tiere ist diese Pflanze eher unproblematisch: 9 Tierarten sind als geeignet oder eher geeignet eingestuft. Trotzdem sollten Menge, Pflanzenteil und individuelle Verträglichkeit beachtet werden.

Tiersicherheit nach Pflanzenteilen

Jede Zeile zeigt direkt, welche Teile eher geeignet und welche kritisch sind.

Haustiere

Hund Icon für TiersicherheitsbewertungHund

Kopf (Blätter), Junge Blätter

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Übermäßiger Rohverzehr, Empfindlicher Magen-Darm-Trakt

Symptome

Magen-Darm-Beschwerden bei Überverzehr

beobachten

Rotkohl ist für Hunde in kleinen Mengen als Leckerli geeignet. Der Verzehr großer Mengen kann zu Blähungen und Magen-Darm-Beschwerden führen. Keine bekannten toxischen Verbindungen in den essbaren Teilen.

Tierseite öffnen
Katze Icon für TiersicherheitsbewertungKatze

Kopf (Blätter), Junge Blätter

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Übermäßiger Rohverzehr, Empfindlicher Magen-Darm-Trakt

Symptome

Blähungen bei empfindlichen Tieren

beobachten

Rotkohl ist für Katzen in kleinen Mengen als Leckerli unbedenklich. Übermäßiger Verzehr kann zu Blähungen führen. Keine bekannten toxischen Verbindungen. Nur die Blätter verfüttern, Strunk vermeiden.

Tierseite öffnen
Kaninchen Icon für TiersicherheitsbewertungKaninchen

Kopf (Blätter), Junge Blätter

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Übermäßiger Rohverzehr, Plötzliche Ernährungsumstellung

Symptome

Blähungen, Durchfall bei Überfütterung

beobachten

Rotkohl ist für Kaninchen in kleinen Mengen als Leckerli geeignet. Aufgrund des hohen Wasser- und Ballaststoffgehalts kann übermäßiger Verzehr zu Blähungen oder Durchfall führen. Langsame Einführung empfohlen.

Tierseite öffnen
Meerschweinchen Icon für TiersicherheitsbewertungMeerschweinchen

Kopf (Blätter), Junge Blätter

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Übermäßiger Rohverzehr

Symptome

Blähungen bei übermäßigem Verzehr

normalerweise keine Maßnahme

Rotkohl ist für Meerschweinchen in kleinen Mengen als Leckerli geeignet aufgrund seines Vitamin-C-Gehalts. Aufgrund des Risikos von Blähungen sollte es nur gelegentlich gefüttert werden. Keine bekannten toxischen Verbindungen in den essbaren Teilen.

Tierseite öffnen
Hamster Icon für TiersicherheitsbewertungHamster

Kopf (Blätter), Junge Blätter

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Übermäßiger Rohverzehr

Symptome

Blähungen bei übermäßigem Verzehr

normalerweise keine Maßnahme

Rotkohl ist für Hamster in kleinen Mengen als Leckerli geeignet. Übermäßiger Verzehr kann zu Blähungen führen. Keine bekannten toxischen Verbindungen.

Tierseite öffnen
Wellensittich Icon für TiersicherheitsbewertungWellensittich

Keine geeigneten Teile genannt

Keine kritischen Teile genannt

unklar

Keine belastbare artspezifische Einstufung vorhanden.

Tierseite öffnen

Nutztiere

Pferd Icon für TiersicherheitsbewertungPferd

Kopf (Blätter), Junge Blätter

Harter Strunk, Stark beschädigte oder vergilbte äußere Blätter

Risikofaktoren

Übermäßiger Verzehr, Rohverzehr bei empfindlichen Tieren

Symptome

Blähungen, Magen-Darm-Beschwerden

beobachten

Rotkohl ist für Pferde in kleinen Mengen als Leckerli geeignet. Der harte Strunk und beschädigte äußere Blätter sollten vermieden werden, da sie schwer verdaulich sind und Magen-Darm-Beschwerden verursachen können. Bei normaler Fütterung als Teil einer ausgewogenen Ernährung ist Rotkohl unbedenklich. Bei übermäßigem Verzehr kann es zu Blähungen kommen. Bei Auftreten von Symptomen sollte ein Tierarzt konsultiert…

Tierseite öffnen
Huhn Icon für TiersicherheitsbewertungHuhn

Kopf (Blätter), Junge Blätter

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Übermäßiger Verzehr

Symptome

Blähungen bei übermäßigem Verzehr

normalerweise keine Maßnahme

Rotkohl ist für Hühner in Maßen als Leckerli geeignet. Die Blätter sind nahrhaft und werden allgemein gut vertragen. Bei zu großer Menge können Blähungen auftreten, daher nur gelegentlich füttern. Keine bekannten toxischen Verbindungen für Hühner identifiziert.

Tierseite öffnen
Ente Icon für TiersicherheitsbewertungEnte

Kopf (Blätter), Junge Blätter

Harter Strunk, Stark beschädigte oder vergilbte äußere Blätter

Risikofaktoren

Übermäßiger Rohverzehr, Empfindliche Tiere

Symptome

Blähungen, Verdauungsbeschwerden

beobachten

Keine direkte artspezifische Quelle fuer Enten gefunden. Diese Einstufung ist eine vorsichtige Ableitung aus dem Profil fuer Gaense und den bekannten pflanzenteilbezogenen Risiken.

Tierseite öffnen
Gans Icon für TiersicherheitsbewertungGans

Kopf (Blätter), Junge Blätter

Harter Strunk, Stark beschädigte oder vergilbte äußere Blätter

Risikofaktoren

Übermäßiger Rohverzehr, Empfindliche Tiere

Symptome

Blähungen, Verdauungsbeschwerden

beobachten

Rotkohl ist für Gänse in kleinen Mengen als Leckerbissen geeignet. Die Blätter sind sicher, während der harte Strunk und beschädigte äußere Blätter vermieden werden sollten aufgrund möglicher Verdauungsbeschwerden. Keine bekannten toxischen Verbindungen. Bei übermäßigem Verzehr können Blähungen auftreten.

Tierseite öffnen
Schaf Icon für TiersicherheitsbewertungSchaf

Keine geeigneten Teile genannt

Keine kritischen Teile genannt

unklar

Keine belastbare artspezifische Einstufung vorhanden.

Tierseite öffnen
Ziege Icon für TiersicherheitsbewertungZiege

Keine geeigneten Teile genannt

Keine kritischen Teile genannt

Symptome

Blähungen bei übermäßigem Verzehr

unklar

['Rotkohl ist für Ziegen in Maßen sicher und wird oft als Leckerbissen gefüttert. Die Blätter sind nährstoffreich und schmackhaft, aber übermäßiger Verzehr kann zu Blähungen führen. Der harte Strunk sollte entfernt werden, da er schwer verdaulich ist.']

Tierseite öffnen
Rind Icon für TiersicherheitsbewertungRind

Keine geeigneten Teile genannt

Keine kritischen Teile genannt

Symptome

Blähungen, Magen-Darm-Beschwerden

unklar

['Rotkohl ist für Rinder in geringen Mengen als Ergänzungsfutter geeignet. Die Blätter sind verträglich, während der harte Strunk und beschädigte äußere Blätter aufgrund schlechter Verdaulichkeit vermieden werden sollten. Bei übermäßigem Verzehr können Blähungen auftreten.']

Tierseite öffnen
Schwein Icon für TiersicherheitsbewertungSchwein

Keine geeigneten Teile genannt

Keine kritischen Teile genannt

Symptome

Blähungen bei übermäßigem Verzehr

unklar

Rotkohl ist für Schweine in kleinen Mengen als Leckerli geeignet. Übermäßiger Verzehr kann zu Blähungen führen. Keine bekannten toxischen Verbindungen.

Tierseite öffnen

Die Hinweise dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Diagnose. Bei Aufnahme kritischer Pflanzenteile, auffälligem Verhalten oder Symptomen sollte tierärztlicher Rat eingeholt werden.

Max. Risiko

unklar

Höchste Einstufung

nicht gesichert

Dringlichkeit

unklar

Saatgut gewinnen

Rotkohl Saatgut gewinnen

Saatgutgewinnung

ja

Saatgut haltbar

4 - 5 Jahre

Isolation

Mindestens 800 Meter zu anderen Brassica oleracea Varietäten (Kohl, Brokkoli, Blumenkohl etc.), um Kreuzungen zu vermeiden.

Praxis-Tipps

Rotkohl Praxis-Tipps

Häufige Anfängerfehler

Erfolgsmuster

Schnelle Hebel

Praxisbeobachtungen

Pflanzenprofil

Weitere Pflanzenbilder

Rotkohl (Brassica oleracea var. capitata f. rubra): Ganze Pflanze für Pflanzenportrait - Kohlgemüse, Kreuzblütler, Ernten
Rotkohl: Pflanzenportrait. Ernte: Juli - November.
Rotkohl (Brassica oleracea var. capitata f. rubra): Ganze Pflanze für Pflanzenportrait - Kohlgemüse, Kreuzblütler, Ernten
Rotkohl: Pflanzenportrait. Ernte: Juli - November.

Gesundheit

Schädlinge, Krankheiten

Diagnosehilfe

Rotkohl Diagnosehilfe

Schädlingsgruppen

Krankheitsgruppen

Vorbeugung

Diagnose

Achten Sie auf Verfärbungen, Fraßspuren, Verformungen oder Wucherungen an Blättern, Stielen und Wurzeln. Überprüfen Sie auch die Blattunterseiten auf Schädlinge. Bei Welkeerscheinungen trotz ausreichender Feuchtigkeit die Wurzeln kontrollieren.

Kulturführung

Monitoring

Erste Reaktion

Diagnoseregeln

Große Löcher in den Blättern, oft mit Raupenkot

Mögliche Ursachen: Kohlweißling

  • Blattunterseiten auf Raupen und Eier prüfen

Welke, gehemmtes Wachstum, bei Wurzelkontrolle knollige Wucherungen

Mögliche Ursachen: Kohlhernie

  • Pflanze vorsichtig ausgraben und Wurzeln prüfen
  • Boden-pH-Wert messen

Pflanze bildet vorzeitig Blütenstiel, kein fester Kopf

Mögliche Ursachen: Schossen

  • Wetterbedingungen (Kältestress?) prüfen
  • Sorte auf Schossneigung prüfen

Kopf platzt auf

Mögliche Ursachen: Platzen der koepfe

  • Wasserversorgung der letzten Tage prüfen (starke Schwankungen?)

Häufige Fragen

Warum platzt mein Rotkohlkopf?

Das Platzen der Köpfe wird oft durch ungleichmäßige Wasserversorgung verursacht, insbesondere wenn nach einer Trockenperiode plötzlich viel Wasser aufgenommen wird. Achten Sie auf eine gleichmäßige Bodenfeuchte, besonders während der Kopfbildung.

Kann ich Rotkohl im Topf anbauen?

Ja, Rotkohl kann im Topf angebaut werden, besonders kompaktere Sorten. Wählen Sie ein ausreichend großes Gefäß (mindestens 20 Liter Volumen, 30 cm Tiefe und Durchmesser) mit guter Drainage und sorgen Sie für regelmäßige Wasser- und Nährstoffzufuhr.

Wie schütze ich Rotkohl vor dem Kohlweißling?

Der effektivste Schutz ist ein Kulturschutznetz mit einer Maschenweite unter 1,0 mm, das direkt nach der Pflanzung angebracht wird. Auch Mischkulturen mit aromatischen Kräutern oder das regelmäßige Absammeln von Raupen und Eiern helfen.

Warum wird mein Rotkohl nicht rot?

Die Farbe des Rotkohls hängt vom pH-Wert des Bodens ab. In sauren Böden wird er eher rot, in alkalischen Böden bläulich-violett. Ein sonniger Standort fördert ebenfalls die intensive Rotfärbung. In der Küche können Sie die Farbe mit Essig oder Zitronensaft stabilisieren.

Ist Rotkohl für Hund sicher?

Rotkohl ist für Hund als nur in Maßen eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: beobachten. Rotkohl ist für Hunde in kleinen Mengen als Leckerli geeignet. Der Verzehr großer Mengen kann zu Blähungen und Magen-Darm-Beschwerden führen. Keine bekannten toxischen Verbindungen in den essbaren Teilen.

Ist Rotkohl für Katze sicher?

Rotkohl ist für Katze als nur in Maßen eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: beobachten. Rotkohl ist für Katzen in kleinen Mengen als Leckerli unbedenklich. Übermäßiger Verzehr kann zu Blähungen führen. Keine bekannten toxischen Verbindungen. Nur die Blätter verfüttern, Strunk vermeiden.

Ist Rotkohl für Kaninchen sicher?

Rotkohl ist für Kaninchen als nur in Maßen eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: beobachten. Rotkohl ist für Kaninchen in kleinen Mengen als Leckerli geeignet. Aufgrund des hohen Wasser- und Ballaststoffgehalts kann übermäßiger Verzehr zu Blähungen oder Durchfall führen. Langsame Einführung empfohlen.

Ist Rotkohl für Meerschweinchen sicher?

Rotkohl ist für Meerschweinchen als nur in Maßen eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: normalerweise keine Maßnahme. Rotkohl ist für Meerschweinchen in kleinen Mengen als Leckerli geeignet aufgrund seines Vitamin-C-Gehalts. Aufgrund des Risikos von Blähungen sollte es nur gelegentlich gefüttert werden. Keine bekannten toxischen Verbindungen in den essbaren Teilen.

Quellen

Öffentliche Quellen

  1. Wikidata entity

    Wikidata · 2026-05-15

  2. GBIF species match

    GBIF · 2026-05-15

  3. Deutschsprachige Wikipedia: Rotkohl

    Wikipedia · 2026-05-15

  4. English Wikipedia: Red cabbage

    Wikipedia · 2026-05-15

Wild-Wuchs

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