Pflanzenprofil

RosenkohlBrassica oleracea var. gemmifera

Rosenkohl ist ein beliebtes Wintergemüse, das für seine kleinen, festen Röschen bekannt ist. Er gehört zur Familie der Kreuzblütler und entwickelt seinen besten Geschmack oft erst nach dem ersten Frost.

Rosenkohl (Brassica oleracea var. gemmifera): Pflanzenportrait - Kohlgemüse, Kreuzblütler, Sonnig bis halbschattig
Rosenkohl: Pflanzenportrait. Ernte: Januar - März, Oktober - Dezember.

Kurzprofil

Wichtigste Daten

Anbaukalender
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Voranzucht
Direktsaat Freiland
Pflanzung Freiland
Ernte
VoranzuchtDirektsaat FreilandPflanzung FreilandErnte

Gute Nachbarn

ErdbeereBohneErbseSalat

Meiden

KohlrabiRadieschenKresseSenf

Voranzucht & Direktsaat

Rosenkohl: Aussaat und Keimung

Voranzucht

Frühe Sorten können bereits im Februar/März im Haus vorgezogen werden, um eine frühere Ernte zu ermöglichen.

Direktsaat Freiland

Direktsaat ins Freiland ab April, wenn der Boden sich erwärmt hat. Aussaat in Reihen oder Horstsaat.

Saattiefe1 - 2 cm
Keimtemperatur15 - 25 °C
Keimdauer7 - 14 Tage
LichtkeimerNein
DunkelkeimerNein
KaltkeimerNein
Stratifikation nötigNein
Vorquellen empfohlenNein

Pflanzung & Standort

Rosenkohl: Pflanzung und Abstände

Pflanzung Freiland

Jungpflanzen ins Freiland setzen, wenn keine Frostgefahr mehr besteht und die Pflanzen abgehärtet sind. Abstand beachten.

LichtSonnig bis halbschattig
WindWindgeschützt
Pflanzabstand40 - 60 cm
Reihenabstand60 - 80 cm
Pflanzen pro m²2,5 - 4 pro m²
Beetbreiteab 80 cm

Temperatur & Frost

Rosenkohl: Temperatur und Standort

LichtSonnig bis halbschattig
Wachstumstemperaturab 10 °C
Optimale Temperatur15 - 20 °C
Max. Hitzebis 30 °C
Bodentemperatur10 - 20 °C
FrostempfindlichNein
Spätfrost empfindlichNein
Hitzetoleranzmittel
Kältetoleranzhoch

Wasser & Nährstoffe

Rosenkohl: Wasser, Nährstoffe und Pflege

Wasserhoch
Kritische WasserphasenWachstumsphase, Bildung der Röschen
BewässerungBodennah gießen
Trockenheitmittel
Staunässe empfindlichJa
Mulchen empfohlenJa
NährstoffbedarfStarkzehrer
Kompost empfohlenJa
Düngersensibilitätniedrig

Topf & Wuchs

Rosenkohl: Topf, Stütze und Wuchs

Topf geeignetJa
TopfgrößeVolumen: ab 10 l; Empfohlen: ab 20 l; Durchmesser: ab 30 cm; Tiefe: ab 30 cm
StützeNein
Höhe60 - 100 cm
Breite40 - 60 cm
Wurzeltiefe30 - 50 cm
Ertrag20 - 50 sprouts

Jahresplan

Rosenkohl Kalender

Pflanzen

Der erste Frost ist kein Feind, sondern ein Freund des Rosenkohls: Er macht die Röschen milder und süßer im Geschmack.

Jahresüberblick
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Voranzucht
Direktsaat Freiland
Pflanzung Freiland
Ernte

Wiederkehrende Aufgaben

ErntenJanuar - März, Oktober - Dezember
Sprouts firm and developed: Ernte die Röschen von unten nach oben, beginnend mit den...
DirektsaatApril - Mai
Soil temperature > 10°C: Direktsaat ins Freiland, sobald der Boden erwärmt ist.
BewässernMai - Juni
Dry spells: Halte den Boden gleichmäßig feucht, besonders während Trockenperioden.
SchädlingskontrolleJuni - Juli
Visible pests: Kontrolliere regelmäßig auf Schädlinge wie Kohlweißlinge, Erdflöhe und Schnecken und bekämpfe sie umgehend.
BewässernJuli - August
Dry spells: Halte den Boden gleichmäßig feucht, besonders während Trockenperioden. · Dry spells - Gleichmäßige Feuchtigkeit ist entscheidend für die Entwicklung der Röschen.
DüngungJuli - August
Growing season: Versorge die Pflanzen mit Nährstoffen, z.B. durch Kompost oder organischen Dünger. · Growing season - Eine zweite Düngung kann notwendig sein, um das Wachstum zu unterstützen.
SchädlingskontrolleAugust - September
Visible pests: Kontrolliere regelmäßig auf Schädlinge wie Kohlweißlinge, Erdflöhe und Schnecken und bekämpfe sie umgehend. · Visible pests - Besonders auf Kohlweißlinge und Schnecken achten.

Jetzt relevant

Juni

  • AuspflanzenAfter last frost, hardened off: Setze die Jungpflanzen ins Freiland. Achte auf ausreichenden Abstand.
  • DüngungGrowing season: Versorge die Pflanzen mit Nährstoffen, z.B. durch Kompost oder organischen Dünger.

Als Nächstes

Juli

  • Keine zusätzliche Einzelaufgabe

Monatsaufgaben

Einzelaufgaben aus Monatsdaten; wiederkehrende Saisonfenster stehen oben im Überblick.

DirektsaatPflanzenErntenAnbau

Januar

Ruhephase

Februar

Aussaat (Vorkultur)

Direktsaat

  • Aussaat (Vorkultur)Indoors: Für frühe Sorten im Haus aussäen.

März

Pikieren

Pflanzen

  • PikierenSeedlings in pots: Pikiere die Sämlinge in einzelne Töpfe, wenn sie die ersten echten Blätter entwickelt haben.

April

Auspflanzen

Pflanzen

  • AuspflanzenAfter last frost, hardened off: Pflanze vorgezogene Jungpflanzen ins Freiland, wenn keine Frostgefahr mehr besteht.

Mai

Auspflanzen

Pflanzen

  • AuspflanzenAfter last frost, hardened off: Pflanze vorgezogene Jungpflanzen ins Freiland, wenn keine Frostgefahr mehr besteht. · After last frost, hardened off - Setze die Jungpflanzen ins Freiland. Achte auf ausreichenden...

Juni

AuspflanzenDüngung

Pflanzen

  • AuspflanzenAfter last frost, hardened off: Setze die Jungpflanzen ins Freiland. Achte auf ausreichenden Abstand.

Anbau

  • DüngungGrowing season: Versorge die Pflanzen mit Nährstoffen, z.B. durch Kompost oder organischen Dünger.

Juli

Ruhephase

August

Ruhephase

September

Erntevorbereitung

Ernten

  • ErntevorbereitungApproaching maturity: Entferne untere, vergilbte Blätter, um die Luftzirkulation zu verbessern und die Ernte zu erleichtern.

Oktober

Ruhephase

November

Ruhephase

Dezember

Ruhephase

Blüte & Bestäubung

Rosenkohl Blüte & Bestäubung

Selbstfruchtbarkeit

selbstfruchtbar

Bestäuber nötig

nein

Überblick

Rosenkohl ist selbstbestäubend, aber Fremdbestäubung durch andere Brassica-Arten ist möglich und kann zu unerwünschten Kreuzungen führen.

Hinweise

Obwohl selbstbestäubend, können Insekten wie Bienen und Schmetterlinge zur Bestäubung beitragen. Für reines Saatgut ist Isolation von anderen Brassica-Arten wichtig.

Mischkultur

Rosenkohl Mischkultur

Mischkultur

Gute Nachbarn

ErdbeereBohneErbseSalatEchter KorianderRingelblume

Meiden

KohlrabiRadieschenKresseSenf

Nutzung & Lagerung

Rosenkohl Nutzung & Lagerung

Ernte

Die Ernte beginnt im Herbst und kann, je nach Sorte und Witterung, bis ins Frühjahr andauern. Frost verbessert oft den Geschmack.

Lagerung

Kühl und trocken

Haltbarkeit

Im Kühlschrank 1-2 Wochen; tiefgekühlt mehrere Monate.

Ernten

Die Ernte beginnt im Herbst und kann, je nach Sorte und Witterung, bis ins Frühjahr andauern. Frost verbessert oft den Geschmack.

Verarbeitung

Nach der Ernte

Die Röschen können direkt vom Stängel geerntet werden. Untere Röschen reifen zuerst. Bei Bedarf können ganze Stängel geerntet und die Röschen nach und nach abgelöst werden.

Essbarkeit & Sicherheit

Rosenkohl Essbarkeit & Sicherheit

Für Menschen

Kurz zusammengefasst: welche Teile essbar sind, welche Teile kritisch bleiben und ob Rohverzehr sinnvoll ist.

Essbare Teile:Knospen (Röschen), Junge Blätter
Rohverzehr:Junge Röschen und Blätter können roh verzehrt werden, sind aber oft etwas bitter. Fein geschnitten als Salat oder in Smoothies.

Sicherheitshinweise

Alle Teile der Pflanze sind essbar und ungiftig.

Tiersicherheit

Für viele Tiere ist diese Pflanze eher unproblematisch: 13 Tierarten sind als geeignet oder eher geeignet eingestuft. Trotzdem sollten Menge, Pflanzenteil und individuelle Verträglichkeit beachtet werden.

Tiersicherheit nach Pflanzenteilen

Jede Zeile zeigt direkt, welche Teile eher geeignet und welche kritisch sind.

Haustiere

Hund Icon für TiersicherheitsbewertungHund

Knospen (Röschen), Junge Blätter

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Übermäßiger Verzehr kann zu Blähungen und Magen-Darm-Beschwerden führen., Junge Blätter können bitter sein und die Akzeptanz reduzieren.

Symptome

Blähungen, Magen-Darm-Beschwerden

normalerweise keine Maßnahme

Rosenkohl ist für Hunde in normalen Mengen unbedenklich und kann als gelegentliche Ergänzung gefüttert werden. Alle Teile der Pflanze sind essbar und ungiftig. Bei übermäßigem Verzehr können Blähungen und Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Junge Blätter sind oft bitter und sollten fein gehackt oder gekocht verfüttert werden.

Tierseite öffnen
Katze Icon für TiersicherheitsbewertungKatze

Knospen (Röschen), Junge Blätter

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Übermäßiger Verzehr kann Blähungen oder Durchfall verursachen.

Symptome

Magen-Darm-Beschwerden bei Überverzehr

beobachten

Rosenkohl ist für Katzen in kleinen Mengen als Leckerli geeignet. Junge Röschen und Blätter sind essbar und nicht giftig, können aber bei zu großer Menge Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Stängel und harte Teile sollten vermieden werden, da sie schwer verdaulich sind.

Tierseite öffnen
Kaninchen Icon für TiersicherheitsbewertungKaninchen

Knospen (Röschen), Junge Blätter

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Überfütterung führt zu Blähungen und Durchfall.

Symptome

Magen-Darm-Beschwerden bei Überfütterung

beobachten

Rosenkohl ist für Kaninchen in kleinen Mengen als Leckerli geeignet. Junge Röschen und Blätter sind bevorzugt. Aufgrund des hohen Ballaststoff- und Schwefelgehalts kann Überfütterung zu Verdauungsproblemen führen. Nicht als Hauptfutter verwenden.

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Meerschweinchen Icon für TiersicherheitsbewertungMeerschweinchen

Knospen (Röschen), Junge Blätter

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Übermäßiger Verzehr kann Blähungen oder Magen-Darm-Beschwerden verursachen.

Symptome

Blähungen, Magen-Darm-Beschwerden

beobachten

Rosenkohl ist für Meerschweinchen essbar und nicht giftig, sollte jedoch nur als Leckerli in kleinen Mengen gefüttert werden aufgrund von Blähungsgefahr. Junge Röschen und Blätter sind bevorzugt.

Tierseite öffnen
Hamster Icon für TiersicherheitsbewertungHamster

Knospen (Röschen), Junge Blätter

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Überfütterung führt zu Blähungen und Durchfall.

Symptome

Magen-Darm-Beschwerden bei Überfütterung

beobachten

Keine direkte artspezifische Quelle fuer Hamster gefunden. Diese Einstufung ist eine vorsichtige Ableitung aus dem Profil fuer Kaninchen und den bekannten pflanzenteilbezogenen Risiken.

Tierseite öffnen
Wellensittich Icon für TiersicherheitsbewertungWellensittich

Knospen (Röschen), Junge Blätter

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Übermäßiger Verzehr kann zu Blähungen führen.

Symptome

Blähungen

normalerweise keine Maßnahme

Rosenkohl ist für Wellensittiche in kleinen Mengen als Leckerli geeignet. Junge Röschen und Blätter sind bevorzugt. Aufgrund des hohen Ballaststoff- und Schwefelgehalts sollte die Fütterung begrenzt werden, um Verdauungsbeschwerden zu vermeiden. Keine bekannten toxischen Verbindungen für Vögel nachgewiesen. Beobachtungen aus der Vogelhaltung zeigen keine Vergiftungserscheinungen bei maßvoller Fütterung.

Tierseite öffnen

Nutztiere

Pferd Icon für TiersicherheitsbewertungPferd

Keine geeigneten Teile genannt

Keine kritischen Teile genannt

unklar

Keine belastbare artspezifische Einstufung vorhanden.

Tierseite öffnen
Huhn Icon für TiersicherheitsbewertungHuhn

Knospen (Röschen), Junge Blätter

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Überfütterung kann zu Blähungen führen.

Symptome

Blähungen

normalerweise keine Maßnahme

Rosenkohl ist für Hühner in kleinen Mengen als Leckerli geeignet. Junge Röschen und Blätter sind bevorzugt. Aufgrund des hohen Ballaststoff- und Schwefelgehalts sollte die Fütterung begrenzt werden, um Verdauungsbeschwerden zu vermeiden. Alle Teile der Pflanze gelten als ungiftig.

Tierseite öffnen
Ente Icon für TiersicherheitsbewertungEnte

Knospen (Röschen), Junge Blätter

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Übermäßiger Verzehr kann Blähungen oder Verdauungsbeschwerden verursachen.

Symptome

Blähungen, Verdauungsbeschwerden

beobachten

Rosenkohl ist für Enten essbar und ungiftig, sollte jedoch nur als Leckerli in kleinen Mengen gefüttert werden aufgrund möglicher Blähbildung bei Überkonsum. Junge Röschen und Blätter sind bevorzugt.

Tierseite öffnen
Gans Icon für TiersicherheitsbewertungGans

Knospen (Röschen), Junge Blätter

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Übermäßiger Verzehr kann Blähungen oder Verdauungsbeschwerden verursachen.

Symptome

Blähungen, Verdauungsbeschwerden

beobachten

Keine direkte artspezifische Quelle fuer Gaense gefunden. Diese Einstufung ist eine vorsichtige Ableitung aus dem Profil fuer Enten und den bekannten pflanzenteilbezogenen Risiken.

Tierseite öffnen
Schaf Icon für TiersicherheitsbewertungSchaf

Knospen (Röschen), Junge Blätter

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Überfütterung kann zu Blähungen führen.

Symptome

Blähungen

beobachten

Rosenkohl ist für Schafe essbar und nicht giftig, sollte aber nur als ergänzendes Futter gegeben werden, da Überfütterung zu Verdauungsproblemen führen kann. Junge Röschen und Blätter sind bevorzugt.

Tierseite öffnen
Ziege Icon für TiersicherheitsbewertungZiege

Knospen (Röschen), Junge Blätter

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Blähungen bei übermäßigem Verzehr.

Symptome

Blähungen bei übermäßigem Verzehr

beobachten

Rosenkohl ist für Ziegen essbar und ungiftig. Junge Röschen und Blätter können als ergänzendes Futter gegeben werden, jedoch sollte die Menge begrenzt werden, um Blähungen zu vermeiden.

Tierseite öffnen
Rind Icon für TiersicherheitsbewertungRind

Knospen (Röschen), Junge Blätter

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Blähungen bei übermäßigem Verzehr.

Symptome

Blähungen

normalerweise keine Maßnahme

Rosenkohl ist für Rinder in Maßen sicher und wird als nahrhaftes Zusatzfutter geschätzt. Junge Röschen und Blätter sind bevorzugt; reife Stängel können schwer verdaulich sein. Bei plötzlicher Futterumstellung oder übermäßigem Verzehr besteht Blähungsgefahr.

Tierseite öffnen
Schwein Icon für TiersicherheitsbewertungSchwein

Knospen (Röschen), Junge Blätter

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Blähungen bei übermäßigem Verzehr.

Symptome

Blähungen, Magen-Darm-Beschwerden

normalerweise keine Maßnahme

Rosenkohl ist für Schweine essbar und nicht giftig, wobei die Röschen der bevorzugte Teil sind. Junge Blätter können ebenfalls gefüttert werden, sind aber weniger schmackhaft. Bei großen Mengen können Blähungen auftreten. Als Teil einer ausgewogenen Ernährung geeignet in Maßen.

Tierseite öffnen

Die Hinweise dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Diagnose. Bei Aufnahme kritischer Pflanzenteile, auffälligem Verhalten oder Symptomen sollte tierärztlicher Rat eingeholt werden.

Max. Risiko

unklar

Höchste Einstufung

nicht gesichert

Dringlichkeit

unklar

Saatgut gewinnen

Rosenkohl Saatgut gewinnen

Saatgut haltbar

3 - 5 Jahre

Praxis-Tipps

Rosenkohl Praxis-Tipps

Häufige Anfängerfehler

Erfolgsmuster

Frühe Vorkultur im Haus, Auspflanzen nach den Eisheiligen, regelmäßige Düngung und Bewässerung, Schutz vor Schädlingen, Ernte nach dem ersten Frost.

Schnelle Hebel

Praxisbeobachtungen

Pflanzenprofil

Weitere Pflanzenbilder

Rosenkohl (Brassica oleracea var. gemmifera): Ganze Pflanze für Pflanzenportrait - Kohlgemüse, Kreuzblütler, Sonnig bis
Rosenkohl: Pflanzenportrait. Ernte: Januar - März, Oktober - Dezember.
Rosenkohl (Brassica oleracea var. gemmifera): Ganze Pflanze für Pflanzenportrait - Kohlgemüse, Kreuzblütler, Sonnig bis
Rosenkohl: Pflanzenportrait. Ernte: Januar - März, Oktober - Dezember.

Gesundheit

Schädlinge, Krankheiten

Schädlinge

Kohlweißling (Raupen)

Die Raupen des Kohlweißlings fressen Löcher in die Blätter und Röschen.

Erdflöhe

Kleine Käfer, die charakteristische kleine Löcher in die Blätter fressen, besonders bei jungen Pflanzen.

Schnecken

Fressen Löcher in Blätter und junge Triebe, besonders bei feuchtem Wetter.

Kohlfliege

Die Larven der Kohlfliege minieren in den Wurzeln und im unteren Stängelbereich, was zu Welkeerscheinungen führt.

Blattläuse

Saugen Pflanzensaft aus jungen Trieben und Blättern, was zu Deformationen und Wachstumshemmung führt. Übertragen oft Viren.

Krankheiten

Klavierrost (Alternaria brassicae)

Pilzkrankheit, die runde, dunkle Flecken auf Blättern und Stängeln verursacht. Kann zu vorzeitigem Blattfall führen.

Falscher Mehltau (Peronospora parasitica)

Pilzkrankheit, die gelbliche Flecken auf der Blattoberseite und einen weißlich-grauen Belag auf der Blattunterseite verursacht.

Kohlhernie (Plasmodiophora brassicae)

Bodenbürtige Krankheit, die zu Wucherungen (Gallen) an den Wurzeln führt, was die Wasser- und Nährstoffaufnahme behindert.

Schwarze Blattfleckenkrankheit (Mycosphaerella brassicicola)

Pilzkrankheit, die kleine, schwarze Flecken auf den Blättern verursacht, die sich vergrößern und zu Blattfall führen können.

Mangelerscheinungen

Stickstoffmangel

Führt zu allgemeiner Wachstumshemmung und Vergilbung der älteren Blätter.

Kaliummangel

Kann zu schlechterer Frosthärte und geringerer Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten führen. Blattränder können welken.

Magnesiummangel

Führt zu Chlorose zwischen den Blattadern, besonders bei älteren Blättern.

Pflanzengesundheit

Diagnosehilfe

Rosenkohl Diagnosehilfe

Schädlingsgruppen

Krankheitsgruppen

Vorbeugung

Diagnose

Die Diagnose von Problemen bei Rosenkohl erfordert eine genaue Beobachtung der Symptome und der Umgebungsbedingungen. Oft sind die Ursachen eine Kombination aus Schädlingen, Krankheiten und Umweltfaktoren. Eine frühzeitige Erkennung ist entscheidend für eine erfolgreiche Bekämpfung.

Kulturführung

Monitoring

Erste Reaktion

Diagnoseregeln

Kleine, runde Löcher in den Blättern

Mögliche Ursachen: Erdflöhe

  • Sind kleine, springende Käfer auf den Pflanzen oder im Boden sichtbar?
  • Sind die Löcher frisch oder alt?

Vergilbung und Welken der Blätter, besonders bei feuchtem Wetter

Mögliche Ursachen: Falscher mehldau, Staunässe

  • Ist ein weißlich-grauer Belag auf der Blattunterseite sichtbar (Falscher Mehltau)?
  • Ist der Boden dauerhaft nass (Staunässe)?
  • Sind die Wurzeln gesund oder faul?

Runde, dunkle Flecken auf den Blättern mit konzentrischen Ringen

Mögliche Ursachen: Alternaria brassicae

  • Sind die Flecken typisch für Alternaria?
  • Sind die Blätter stark befallen und fallen ab?

Verdickte, gallenartige Wucherungen an den Wurzeln

Mögliche Ursachen: Plasmodiophora brassicae

  • Pflanze vorsichtig ausgraben und Wurzeln untersuchen.
  • Ist der Boden sauer oder feucht?

Häufige Fragen

Wann ist die beste Zeit, um Rosenkohl zu ernten?

Rosenkohl wird typischerweise von Oktober bis März geerntet. Viele Sorten entwickeln ihren besten Geschmack nach dem ersten Frost.

Warum werden meine Rosenkohlröschen nicht fest?

Oft liegt dies an unzureichender Wasser- oder Nährstoffversorgung, besonders während der Röschenbildung. Auch zu enger Stand oder zu viel Hitze kann die Entwicklung beeinträchtigen.

Welche Schädlinge befallen Rosenkohl am häufigsten?

Häufige Schädlinge sind Kohlweißlinge (Raupen), Erdflöhe, Schnecken, Kohlfliegen und Blattläuse. Kulturschutznetze und regelmäßige Kontrollen helfen bei der Vorbeugung und Bekämpfung.

Kann ich Rosenkohl im Topf anbauen?

Ja, Rosenkohl kann in großen Töpfen oder Kübeln angebaut werden. Achten Sie auf ein ausreichendes Volumen (mind. 10-20 Liter) und eine gute Nährstoffversorgung.

Ist Rosenkohl für Hund sicher?

Rosenkohl ist für Hund als nur in Maßen eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: normalerweise keine Maßnahme. Rosenkohl ist für Hunde in normalen Mengen unbedenklich und kann als gelegentliche Ergänzung gefüttert werden. Alle Teile der Pflanze sind essbar und ungiftig. Bei übermäßigem Verzehr können Blähungen und Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Junge Blätter sind oft bitter und sollten fein gehackt oder gekocht verfüttert werden.

Ist Rosenkohl für Katze sicher?

Rosenkohl ist für Katze als nur in Maßen eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: beobachten. Rosenkohl ist für Katzen in kleinen Mengen als Leckerli geeignet. Junge Röschen und Blätter sind essbar und nicht giftig, können aber bei zu großer Menge Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Stängel und harte Teile sollten vermieden werden, da sie schwer verdaulich sind.

Ist Rosenkohl für Kaninchen sicher?

Rosenkohl ist für Kaninchen als nur in Maßen eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: beobachten. Rosenkohl ist für Kaninchen in kleinen Mengen als Leckerli geeignet. Junge Röschen und Blätter sind bevorzugt. Aufgrund des hohen Ballaststoff- und Schwefelgehalts kann Überfütterung zu Verdauungsproblemen führen. Nicht als Hauptfutter verwenden.

Ist Rosenkohl für Meerschweinchen sicher?

Rosenkohl ist für Meerschweinchen als nur in Maßen eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: beobachten. Rosenkohl ist für Meerschweinchen essbar und nicht giftig, sollte jedoch nur als Leckerli in kleinen Mengen gefüttert werden aufgrund von Blähungsgefahr. Junge Röschen und Blätter sind bevorzugt.

Quellen

Öffentliche Quellen

  1. Wikidata entity

    Wikidata · 2026-05-15

  2. GBIF species match

    GBIF · 2026-05-15

  3. Deutschsprachige Wikipedia: Rosenkohl

    Wikipedia · 2026-05-15

  4. English Wikipedia: Brussels sprout

    Wikipedia · 2026-05-15

Wild-Wuchs

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