Profil

TomateSolanum lycopersicum

Das beliebteste Fruchtgemüse im Garten, vielseitig verwendbar und ertragreich.

Tomate (Solanum lycopersicum): Pflanzenportrait für Pflanzenportrait - Fruchtgemüse, Nachtschattengewächse, Ernten Jul, Aug
Tomate: Pflanzenportrait. Ernte: Jul, Aug, Sep, Okt.

Kurzprofil

Wichtigste Daten

Pflanzen

Mai, Jun

Ernten

Jul, Aug, Sep, Okt

Wasser

hoch

Gute Nachbarn

BasilikumRingelblumeKapuzinerkresseMöhre

Anbaudaten

Tomate Anbaudaten

Saattiefe

0,5 - 1 cm

Pflanzabstand

40 - 60 cm

Reihenabstand

60 - 80 cm

Keimtemperatur

18 - 25 °C

Aussaat und Keimung

Saattiefe0,5 - 1 cm
Keimtemperatur18 - 25 °C
Keimdauer5 - 14 Tage
Saatgut haltbar3 - 5 Jahre
LichtkeimerNein
DunkelkeimerJa
KaltkeimerNein
Stratifikation nötigNein
Vorquellen empfohlenNein
Direktsaat möglichJa
Vorkultur empfohlenJa

Pflanzung und Abstände

Pflanzabstand40 - 60 cm
Reihenabstand60 - 80 cm
Pflanzen pro m²2 - 4 pro m²
Beetbreiteab 100 cm
Pflanzabstand1 plant per square foot

Temperatur und Standort

Bodentemperatur12 - 18 °C
Wachstumstemperaturab 10 °C
Optimale Temperatur18 - 26 °C
FrostempfindlichJa
Spätfrost empfindlichJa
Hitzetoleranzhoch
Kältetoleranzvery_low

Wasser, Nährstoffe und Pflege

Wasserhoch
Kritische WasserphasenFruchtansatz, Fruchtwachstum
BewässerungBodenbewässerung
Trockenheithoch
Staunässe empfindlichJa
Mulchen empfohlenJa
NährstoffbedarfStarkzehrer
Kompost empfohlenJa
Düngersensibilitätniedrig

Topf, Stütze und Wuchs

Topf geeignetJa
TopfgrößeVolumen: ab 10 l; Empfohlen: ab 20 l; Durchmesser: ab 25 cm; Tiefe: ab 25 cm
StützeJa; 100 - 200 cm
Höhe50 - 200 cm
Breite40 - 80 cm
Wurzeltiefe30 - 60 cm
Wurzelausbreitung30 - 50 cm
Ertrag2 - 10 kg

Jahresplan

Tomate Kalender

Alle Pflanzen
VorkulturDirektsaatPflanzenErnten

Vorkultur

MärApr

Ab Mitte März säen in Anzuchtschalen oder Töpfen bei etwa 20–22 °C.

Direktsaat

MaiJun

Direktsaat ab Mai erst nach den Eisheiligen möglich, wenn der Boden warm ist.

Pflanzen

MaiJun

Jungpflanzen ab Mitte Mai nach den Eisheiligen ins Freiland oder Gewächshaus pflanzen.

Ernten

JulAugSepOkt

Ernte beginnt je nach Sorte ab Juli und reicht bis Oktober, vor dem ersten Frost.

Jahresplan
  1. Vorkultur planen
  2. Aussaat Vorkultur
  3. Pikieren
  4. Auspflanzen
  5. Wässern & Mulchen
  6. Ausgeizen
  7. Ernte
  8. Haupteernte
  9. Nachpflege und Grünernte
  10. Letzte Ernte und Pflanzen entfernen

Anbau

Tomate Standort, Boden und Pflege

Pflanzabstand

40 - 60 cm

Lagerung

Storage method: Frisch, verarbeitet, Notes: Reife Tomaten nicht im Kühlschrank lagern, da dies den Geschmack und die Textur beeinträchtigt. Unreife Früchte reifen bei Zimmertemperatur nach.

Anbau-Zeitplan für Tomate (Solanum lycopersicum) mit Monaten für Aussaat, Pflanzung, Pflege und Ernte
Tomate: Anbau-Zeitplan. Kalender: Mär, Apr, Mai, Jun, Jul, Aug, Sep, Okt.

Schnitt

Tomate Schnitt

maintenance_pruning

Ziel

maintenance_pruning

Schnittzeit

growing_season

JunJulAugSep

Förderung der Fruchtentwicklung, Belüftung, Krankheitsprävention Regelmäßig während des Wachstums durchführen, besonders bei Stabtomaten. Entspitzen erfolgt meist im Spätsommer, um die Reife der vorhandenen Früchte zu fördern.

Entfernen

  • Geiztriebe (Seitentriebe in Blattachseln)
  • Untere, gelbe oder kranke Blätter
  • Triebspitzen bei Stabtomaten (Entspitzen)

Erhalten

  • Haupttrieb (bei Stabtomaten)
  • Gesundes Laub
  • Blüten und Früchte

Vermeiden

  • Zu viele gesunde Blätter auf einmal entfernen (Sonnenbrandgefahr)
  • Schnitt bei feuchtem Wetter (Krankheitsrisiko)
  • Entfernen von Blüten oder Früchten, es sei denn, es ist Teil des Entspitzens

Werkzeug & Hygiene

Saubere, scharfe Schere oder Messer verwenden, um glatte Schnitte zu erzielen und Krankheiten zu vermeiden. Werkzeuge bei Bedarf desinfizieren.

Mischkultur

Tomate Mischkultur

Mischkultur

Gute Nachbarn

BasilikumRingelblumeKapuzinerkresseMöhreZwiebel

Tomate (Solanum lycopersicum): Vielfalt für Mischkultur - Fruchtgemüse, Nachtschattengewächse, Ernten Jul, Aug, Sep, Okt
Tomate: Vielfalt. Ernte: Jul, Aug, Sep, Okt.

Gesundheit

Schädlinge, Krankheiten

Schädlinge

Blattläuse

  • Nützlinge fördern (Marienkäfer)
  • mit Brennnesseljauche oder Schmierseifenlösung besprühen

Weiße Fliege

  • Gelbtafeln aufhängen
  • Nützlinge wie Schlupfwespen einsetzen

Spinnmilben

  • Luftfeuchtigkeit erhöhen
  • mit Neemöl oder Raubmilben behandeln

Minierfliegen

  • Befallene Blätter entfernen
  • Nützlingspopulation fördern

Krankheiten

Kraut- und Braunfäule

Braune Flecken auf Blättern und Früchten, weißer Pilzrasen auf Blattunterseiten

Echter Mehltau

Weißer, mehliger Belag auf Blättern

Grauschimmel (Botrytis)

Grauer Schimmelbelag an Stängeln und Früchten

Dürrfleckenkrankheit (Alternaria)

Konzentrische braune Ringe auf Blättern

Mangelerscheinungen

Stickstoffmangel

Hellgrüne bis gelbe Blätter, schwaches Wachstum

Kaliummangel

Braune Blattränder, geringer Fruchtansatz

Kalziummangel

Blütenendfäule: braune, eingesunkene Stellen an der Fruchtspitze

Magnesiummangel

Gelbfärbung zwischen den Blattadern, Blattrand nach oben gewölbt

Pflanzengesundheit

Häufige Fragen

Warum bekommen meine Tomaten braune Stellen am Blütenansatz?

Dies ist ein Symptom der Blütenendfäule, die meist durch Kalziummangel im Boden oder unregelmäßige Wasserversorgung verursacht wird. Sorgen Sie für gleichmäßige Feuchtigkeit und eine ausreichende Kalziumzufuhr.

Muss ich Tomaten ausgeizen?

Bei Stabtomaten (unbegrenzt wachsend) ist das Ausgeizen der Seitentriebe wichtig, um die Energie auf die Hauptfrüchte zu konzentrieren und die Belüftung zu verbessern. Buschtomaten (begrenzt wachsend) müssen in der Regel nicht ausgegeizt werden.

Wann ist der beste Zeitpunkt, Tomaten zu ernten?

Ernten Sie Tomaten, wenn sie vollständig ausgefärbt sind (sortentypisch), fest, aber auf leichten Druck nachgeben und sich leicht vom Stiel lösen lassen. Dies ist meist von Juli bis Oktober der Fall.

Verwandte Pflanzen

Kartoffel

Gleiche FamilieÄhnliche Krankheiten

Beide gehören zu den Nachtschattengewächsen (Solanaceae).

Teilen sich Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans).

Paprika

Gleiche FamilieÄhnliche Krankheiten

Beide gehören zu den Nachtschattengewächsen (Solanaceae).

Anfällig für Blattläuse und Weiße Fliege.

Aubergine

Gleiche FamilieÄhnliche Krankheiten

Beide gehören zu den Nachtschattengewächsen (Solanaceae).

Anfällig für Blattläuse und Weiße Fliege.

Physalis

Gleiche Familie

Beide gehören zu den Nachtschattengewächsen (Solanaceae).

Gurke

Gleiche KulturgruppeÄhnlicher NährstoffbedarfÄhnlicher Wasserbedarf

Beide sind Fruchtgemüse.

Beide sind Starkzehrer.

Zucchini

Gleiche KulturgruppeÄhnlicher NährstoffbedarfÄhnlicher Wasserbedarf

Beide sind Fruchtgemüse.

Beide sind Starkzehrer.

Kürbis

Gleiche KulturgruppeÄhnlicher Nährstoffbedarf

Beide sind Fruchtgemüse.

Beide sind Starkzehrer.

Quellen

Öffentliche Quellen

  1. Wikidata entity

    Wikidata · 2026-05-15

  2. GBIF species match

    GBIF · 2026-05-15

  3. Deutschsprachige Wikipedia: Tomate

    Wikipedia · 2026-05-15

  4. English Wikipedia: Tomato

    Wikipedia · 2026-05-15

  5. Trefle API species data

    Trefle · 2026-05-15

Details

Weitere öffentliche Pflanzendaten

Names
Common

Tomate

Plural

Tomaten

BotanicalSolanum lycopersicum
Botanical authorL.
Synonyms
  1. Lycopersicon esculentum
Common synonyms
  1. Paradeiser
  2. Goldapfel
  3. Liebesapfel
  4. Wolfspfirsich
Regional names
  1. Paradeiser
  2. Paradeis
Historical names
  1. Pomidore
  2. Goldapfel
  3. Liebesapfel
  4. Wolfspfirsich
Market names
Misspellings
Search terms
  1. Tomate
  2. Tomaten
  3. Paradeiser
Taxonomy
KingdomPlantae
OrderSolanales
Family botanicalSolanaceae
Family

Nachtschattengewächse

Family idsolanaceae
GenusSolanum
SpeciesSolanum lycopersicum
Classification
Main groupFruchtgemüse
Sub groupFruchtgemüse
Crop groupFruchtgemüse
Life cycleEinjährig
Perennialnein
Woodynein
Treenein
Shrubnein
Essbare Teile
  1. Frucht
Nutrient groupGemüse
Calendar
Sowing indoor
Months
  1. 3
  2. 4
Earliest month3
Latest month4
Notes

Ab Mitte März säen in Anzuchtschalen oder Töpfen bei etwa 20–22 °C.

Sowing outdoor
Months
  1. 5
  2. 6
Earliest month5
Latest month6
Notes

Direktsaat ab Mai erst nach den Eisheiligen möglich, wenn der Boden warm ist.

Planting out
Months
  1. 5
  2. 6
Earliest month5
Latest month6
Notes

Jungpflanzen ab Mitte Mai nach den Eisheiligen ins Freiland oder Gewächshaus pflanzen.

Harvest
Months
  1. 7
  2. 8
  3. 9
  4. 10
Earliest month7
Latest month10
Notes

Ernte beginnt je nach Sorte ab Juli und reicht bis Oktober, vor dem ersten Frost.

Month tasks
1
  1. Ruhephase – keine aktiven Arbeiten

2
  1. Vorkultur planen und Saatgut bestellen

3
  1. Aussaat in Anzuchtschalen, keimen bei 20–22 °C

4
  1. Pikieren und abhärten der Jungpflanzen

5
  1. Auspflanzen nach den Eisheiligen, an Stäben oder Spiralen aufbinden

6
  1. Regelmäßig gießen, mulchen, Seitentriebe ausgeizen

7
  1. Ernte beginnt, weiter ausgeizen und düngen

8
  1. Haupteerntezeit, regelmäßig ernten und bewässern

9
  1. Nachreife grüner Früchte vor dem Frost, Abdecken bei Kälte

10
  1. Letzte Ernte, Pflanzen rückschnitt oder Kompostierung

11
  1. Beet räumen und winterfest machen

12
  1. Winterruhe

Month tasks structured
2
  1. Taskplan_indoor_sowing
    Label

    Vorkultur planen

    Prioritymittel
    Months
    1. 2
    Conditionfrost
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Saatgut für die gewünschten Sorten bestellen.

3
  1. Tasksow_indoor
    Label

    Aussaat Vorkultur

    Priorityhoch
    Months
    1. 3
    Estimated effortmittel
    Notes

    In Anzuchterde bei 20–22 °C, hell aufstellen.

4
  1. Taskprick_out
    Label

    Pikieren

    Priorityhoch
    Months
    1. 4
    Conditionseedlings@1st_true_leaf
    Estimated effortmittel
    Notes

    In Einzeltöpfe pflanzen, ab Ende April abhärten.

5
  1. Taskplant_out
    Label

    Auspflanzen

    Priorityhoch
    Months
    1. 5
    Conditionafter_last_frost
    Estimated efforthoch
    Notes

    Pflanzabstand 60x80 cm, tief setzen, anbinden.

6
  1. Taskwater_mulch
    Label

    Wässern & Mulchen

    Priorityhoch
    Months
    1. 6
    Estimated effortmittel
    Notes

    Gleichmäßig feucht halten, Stroh mulchen.

  2. Taskprune_suckers
    Label

    Ausgeizen

    Prioritymittel
    Months
    1. 6
    Conditionplants_growing
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Seitentriebe in den Blattachseln entfernen.

7
  1. Taskharvest
    Label

    Ernte

    Priorityhoch
    Months
    1. 7
    Conditionfruits_ripe
    Estimated effortmittel
    Notes

    Regelmäßig ernten, um Nachreife zu fördern.

8
  1. Taskharvest_main
    Label

    Haupteernte

    Priorityhoch
    Months
    1. 8
    Estimated efforthoch
    Notes

    Täglich kontrollieren und reife Früchte pflücken.

9
  1. Tasklate_care
    Label

    Nachpflege und Grünernte

    Prioritymittel
    Months
    1. 9
    Conditioncold_nights
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Grüne Früchte nachreifen lassen oder vor Frost schützen.

10
  1. Taskfinal_harvest
    Label

    Letzte Ernte und Pflanzen entfernen

    Priorityhoch
    Months
    1. 10
    Conditionbefore_frost
    Estimated effortmittel
    Notes

    Alle Früchte ernten, Pflanzen auf den Kompost.

Monatsaufgaben
2
  1. Taskplan_indoor_sowing
    Label

    Vorkultur planen

    Prioritymittel
    Months
    1. 2
    Conditionfrost
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Saatgut für die gewünschten Sorten bestellen.

3
  1. Tasksow_indoor
    Label

    Aussaat Vorkultur

    Priorityhoch
    Months
    1. 3
    Estimated effortmittel
    Notes

    In Anzuchterde bei 20–22 °C, hell aufstellen.

4
  1. Taskprick_out
    Label

    Pikieren

    Priorityhoch
    Months
    1. 4
    Conditionseedlings@1st_true_leaf
    Estimated effortmittel
    Notes

    In Einzeltöpfe pflanzen, ab Ende April abhärten.

5
  1. Taskplant_out
    Label

    Auspflanzen

    Priorityhoch
    Months
    1. 5
    Conditionafter_last_frost
    Estimated efforthoch
    Notes

    Pflanzabstand 60x80 cm, tief setzen, anbinden.

6
  1. Taskwater_mulch
    Label

    Wässern & Mulchen

    Priorityhoch
    Months
    1. 6
    Estimated effortmittel
    Notes

    Gleichmäßig feucht halten, Stroh mulchen.

  2. Taskprune_suckers
    Label

    Ausgeizen

    Prioritymittel
    Months
    1. 6
    Conditionplants_growing
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Seitentriebe in den Blattachseln entfernen.

7
  1. Taskharvest
    Label

    Ernte

    Priorityhoch
    Months
    1. 7
    Conditionfruits_ripe
    Estimated effortmittel
    Notes

    Regelmäßig ernten, um Nachreife zu fördern.

8
  1. Taskharvest_main
    Label

    Haupteernte

    Priorityhoch
    Months
    1. 8
    Estimated efforthoch
    Notes

    Täglich kontrollieren und reife Früchte pflücken.

9
  1. Tasklate_care
    Label

    Nachpflege und Grünernte

    Prioritymittel
    Months
    1. 9
    Conditioncold_nights
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Grüne Früchte nachreifen lassen oder vor Frost schützen.

10
  1. Taskfinal_harvest
    Label

    Letzte Ernte und Pflanzen entfernen

    Priorityhoch
    Months
    1. 10
    Conditionbefore_frost
    Estimated effortmittel
    Notes

    Alle Früchte ernten, Pflanzen auf den Kompost.

Anbaudaten
Seed
Seed depth cm min.0,5
Seed depth cm max.1
Light germinatornein
Dark germinatorja
Cold germinatornein
Stratification needednein
Pre soaking recommendednein
Germination Temperatur c min.18
Germination Temperatur c max.25
Germination days min.5
Germination days max.14
Seed lifespan years min.3
Seed lifespan years max.5
Direct sowing possibleja
Pre culture recommendedja
Spacing
Plant spacing cm min.40
Plant spacing cm max.60
Row spacing cm min.60
Row spacing cm max.80
Recommended density per sqm min.2
Recommended density per sqm max.4
Min. bed width100 cm
Square foot gardening spacing1 plant per square foot
Abstandshinweise

Bei Stabtomaten mindestens 50 cm Abstand, bei Buschsorten 40 cm.

Growth dimensions
Height cm min.50
Height cm max.200
Width cm min.40
Width cm max.80
Root depth cm min.30
Root depth cm max.60
Root spread cm min.30
Root spread cm max.50
Growth speedfast
Hinweise zur Endgröße

Stabtomaten erreichen 1–2 m Höhe, Buschtomaten 50–80 cm.

Temperature
Min. growing Temperatur10 °C
Optimal Temperatur c min.18
Optimal Temperatur c max.26
Max. heat tolerance35 °C
Soil Temperatur for sowing c min.12
Soil Temperatur for sowing c optimal18
Frost sensitiveja
Late frost sensitiveja
Heat tolerancehoch
Cold tolerancevery_low
Temperaturhinweise

Tomaten sind sehr frostempfindlich und benötigen warme Temperaturen.

Water
Wasserbedarfhoch
Critical water phases
  1. Fruchtansatz
  2. Fruchtwachstum
Drought tolerantnein
Drought sensitivityhoch
Waterlogging sensitiveja
Mulching recommendedja
Wasserhinweise

Gleichmäßig gießen, Staunässe vermeiden. Mulch hilft, Feuchtigkeit zu halten.

Nutrition
Nutrient groupStarkzehrer
Heavy feederja
Medium feedernein
Light feedernein
Nitrogen needhoch
Phosphorus needmittel
Potassium needhoch
Calcium needmittel
Magnesium needmittel
Compost recommendedja
Mulching recommendedja
Fertilizer sensitivityniedrig
Nährstoffhinweise

Vor dem Pflanzen Kompost einarbeiten, während der Fruchtbildung kalibetonten Dünger geben.

Container
Container suitableja
Min. pot volume10 l
Recommended pot volume20 l
Min. pot depth25 cm
Min. pot diameter25 cm
Plants per container min.1
Plants per container max.1
Drainage requiredja
Repotting needednein
Topfhinweise

Große Kübel mit mindestens 20 l Volumen, durchlässiges Substrat.

Support
Needs supportja
Support recommendedja
Climbingnein
Viningnein
Trellis recommendednein
Support types
  1. stake
  2. cage
  3. string
Support height cm min.100
Support height cm max.200
Training requiredja
Stützhinweise

Stabtomaten an Stäben oder Schnüren hochbinden, Buschtomaten brauchen keine Stütze, können aber Spiralstäbe vertragen.

Cultivation modes
Outdoor bed suitableja
Raised bed suitableja
Container suitableja
Balcony suitableja
Greenhouse suitableja
Polytunnel suitableja
Indoor suitablenein
Windowsill suitablenein
Hydroponic possibleja
Permaculture suitableja
No dig suitableja
Yield density
Yield per plant min.2
Yield per plant max.10
Yield unitkg
Yield per sqm min.4
Yield per sqm max.16
Yield reliabilityhoch
Ertragshinweise

Ertrag stark sortenabhängig; Stabtomaten liefern mehr Freiland etwa 3–5 kg/Pflanze, im Gewächshaus bis 10 kg.

Site
Sun exposure

Vollsonne

Wind protection

Geschützt, windoffen

Site notes

Tomaten benötigen einen sonnigen, windgeschützten Standort, idealerweise mit einem Regenüberdach.

Soil
Soil type

humoser, lockerer Gartenboden

Boden-pH min.6
Boden-pH max.7
Soil drainage

gut durchlässig

Soil preparation notes

Vor der Pflanzung tief lockern und reifen Kompost einarbeiten.

Watering
Frequency notes

Gleichmäßig gießen, am besten morgens, Blätter trocken halten.

Critical phases
  1. Fruchtansatz
  2. Fruchtwachstum
Drip irrigation recommendedja
Nutrition
Base fertiliser

Kompost

Side dressing

Während der Fruchtbildung kalibetonten organischen Dünger oder Brennnesseljauche geben.

Nutrient notes

Tomaten sind Starkzehrer, Stickstoff vor der Blüte, dann auf Kalium umstellen.

Anbauplanung
Succession sowing
Possibleja
Interval days min.14
Interval days max.21
Bed planning notes

Beetplanung: Tomaten nicht nach anderen Nachtschattengewächsen anbauen (Fruchtfolge).

Rotation priorityhoch
Interplanting potentialmittel
Mechanization relevanceniedrig
Fruchtfolge
Recommended rotation

Tomaten sollten frühestens alle 3–4 Jahre auf derselben Fläche angebaut werden.

Good predecessors
  1. Bohnen
  2. Erbsen
  3. Kohl
  4. Salat
  5. Spinat
  6. Zwiebeln
Bad predecessors
  1. Kartoffeln
  2. Paprika
  3. Auberginen
  4. andere Nachtschattengewächse
Notes

Eine Gründüngung im Vorjahr verbessert die Bodenstruktur.

Deficiencies
  1. Slugstickstoffmangel
    Name

    Stickstoffmangel

    Symptoms

    Hellgrüne bis gelbe Blätter, schwaches Wachstum

    Remedy

    Brennnesseljauche oder Hornspäne ausbringen

  2. Slugkaliummangel
    Name

    Kaliummangel

    Symptoms

    Braune Blattränder, geringer Fruchtansatz

    Remedy

    Kalibetonten Dünger oder Beinwelljauche geben

  3. Slugcalciummangel
    Name

    Kalziummangel

    Symptoms

    Blütenendfäule: braune, eingesunkene Stellen an der Fruchtspitze

    Remedy

    Gleichmäßig wässern, kalkhaltigen Dünger oder Algenkalk ausbringen

  4. Slugmagnesiummangel
    Name

    Magnesiummangel

    Symptoms

    Gelbfärbung zwischen den Blattadern, Blattrand nach oben gewölbt

    Remedy

    Bittersalz (Magnesiumsulfat) im Gießwasser lösen

Problems
  1. Slugbluetenendfaeule
    Name

    Blütenendfäule

    Cause

    Kalziummangel, unregelmäßige Bewässerung

    Solution

    Gleichmäßig gießen, kalkhaltigen Dünger ausbringen

  2. Slugaufplatzende_fruechte
    Name

    Aufplatzende Früchte

    Cause

    Starke Wasserschwankungen nach Trockenheit

    Solution

    Gleichmäßig bewässern, Mulch verwenden

  3. Sluggruene_kragen
    Name

    Grüne Kragen

    Cause

    Zu viel Sonneneinstrahlung, unausgeglichene Nährstoffversorgung

    Solution

    Teilweise beschatten, ausgeglichen düngen

Problemmanagement
Common pest groups
  1. Saugende Insekten
  2. Milben
  3. Miniere
Common disease groups
  1. Pilzkrankheiten (Phytophthora, Botrytis, Mehltau)
  2. Bakteriose
Prevention principles
  1. Resistente Sorten wählen
  2. Fruchtfolge (mind. 3 Jahre)
  3. Regenschutz (Dach über Tomaten)
  4. Luftzirkulation fördern
  5. Nützlinge fördern
Diagnosis notes

Untersuchen Sie regelmäßig Blattunterseiten auf Schädlinge und achten Sie auf welke oder fleckige Blätter als erste Krankheitssymptome.

Krankheitsdaten
Scopetomato_disease_graph
Profiles
  1. Slugphytophthora_infestans
    Severityhoch
    Conditions
    1. Feuchtwarme Witterung
    2. Niederschlag
    3. Temperaturen 15–20°C
    Affected parts
    1. Blätter
    2. Stängel
    3. Früchte
    Prevention
    1. Resistente Sorten
    2. Regenschutz
    3. Pflanzabstand einhalten
    4. Kupferbehandlung vorbeugend
    Organic control
    1. Befallene Teile sofort entfernen
    2. Kupferfungizid als Spritzung
    3. Schachtelhalmbrühe vorbeugend
  2. Slugbotrytis_cinerea
    Severitymittel
    Conditions
    1. Kühle, feuchte Bedingungen
    2. Schlechte Luftzirkulation
    3. Verletzungen an Pflanzen
    Affected parts
    1. Stängel
    2. Früchte
    3. Blätter
    Prevention
    1. Luftzirkulation verbessern
    2. Überkopfbewässerung vermeiden
    3. Abgestorbene Pflanzenteile entfernen
    Organic control
    1. Befallene Stellen ausschneiden
    2. Kupfer oder Schwefelpräparate
    3. Nützlingspilz Trichoderma einsetzen
Diagnostic rules
  1. Symptom

    Braune Flecken auf Blättern mit weißem Pilzrasen

    Possible causes
    1. Phytophthora infestans
    First checks
    1. Luftfeuchtigkeit prüfen
    2. Wetter der letzten Tage
    3. Befallsstadium feststellen
  2. Symptom

    Grauer Schimmel an Stängeln/Früchten

    Possible causes
    1. Botrytis cinerea
    First checks
    1. Pflanzenabstand prüfen
    2. Bewässerungsmethode
    3. Verletzungen suchen
Prevention strategy
Cultural
  1. Standort mit Regenschutz
  2. Fruchtfolge (4 Jahre)
  3. Auf ausgeizen achten
Monitoring
  1. Wöchentliche Kontrolle der Blattunterseiten
  2. Gelbtafeln für Insekten
Organic first response
  1. Kupferbehandlung bei ersten Anzeichen
  2. Schachtelhalmbrühe
  3. Milch-Wasser-Gemisch bei Mehltau
Notes

Bei starkem Befall Pflanzen entfernen und nicht kompostieren.

Diagnosis
Blight diagnosis
Checklist
  1. Blätter: braune Flecken mit gelbem Hof?
  2. Frucht: braune, harte Stellen?
  3. Pilzrasen auf Blattunterseite?
Notes

Bei Verdacht auf Krautfäule sofort handeln, da sie sich rasch ausbreitet.

Phenology
Stages
  1. Keimung
  2. Keimlingsstadium
  3. Vegetatives Wachstum
  4. Blütenbildung
  5. Fruchtansatz
  6. Fruchtreife
Notes

Tomaten zeigen ein kontinuierliches Wachstum mit gleichzeitiger Blüten- und Fruchtentwicklung über eine lange Saison, insbesondere bei Stabtomaten.

Blüte und Bestäubung
Flower type

Zwitterblüte

Flower color

Gelb

Flowering period

Juni bis September

Notes

Die kleinen, gelben Blüten erscheinen in Trauben. Sie sind selbstfruchtbar, aber leichte Vibrationen (Wind, Insekten) fördern die Bestäubung.

Harvest
Harvest period

Juli bis Oktober

Notes

Die Erntezeit variiert je nach Sorte und Anbaubedingungen, beginnt aber typischerweise im Hochsommer und dauert bis zum ersten Frost.

Erntedetails
Harvest frequency

Regelmäßig, alle 1-3 Tage während der Hauptsaison

Harvest indicators
  1. Frucht ist vollständig ausgefärbt (sortentypisch)
  2. Frucht ist fest, aber gibt auf leichten Druck nach
  3. Frucht löst sich leicht vom Stiel
Post harvest handling

Tomaten vorsichtig pflücken, idealerweise mit dem Kelchblatt. Nicht stapeln, um Druckstellen zu vermeiden. Grüne Früchte können vor dem ersten Frost geerntet und nachgereift werden.

Storage
Storage method

Frisch, verarbeitet

Notes

Reife Tomaten nicht im Kühlschrank lagern, da dies den Geschmack und die Textur beeinträchtigt. Unreife Früchte reifen bei Zimmertemperatur nach.

Lagerdetails
General storage category

Frischware, Konserve

Storage life

Frisch: 1-2 Wochen bei Zimmertemperatur; Verarbeitet: mehrere Monate bis Jahre

Processing options
  1. Einkochen (ganz, gewürfelt, passiert)
  2. Trocknen (Sonnentrocknung, Dörrautomat)
  3. Einfrieren (ganz, püriert)
  4. Saucen und Suppen
  5. Saft
Verarbeitung und Nutzung
Primary use

Frischverzehr, Konservierung

Secondary use

Saucen, Suppen, Säfte

Notes

Tomaten sind äußerst vielseitig und eignen sich hervorragend für die Verarbeitung zu haltbaren Produkten.

Küchennutzung
Culinary uses
  1. Salate
  2. Sandwiches
  3. Saucen (z.B. Pasta, Pizza)
  4. Suppen
  5. Eintöpfe
  6. Gegrillt
  7. Gefüllt
  8. Säfte
  9. Ketchup
Flavor profile

Süß-säuerlich, umami, je nach Sorte variierend

Notes

Tomaten sind ein Grundnahrungsmittel in vielen Küchen weltweit und können roh oder gekocht genossen werden.

Essbarkeit und Sicherheit
Essbare Teile
  1. Frucht (reif)
Nicht essbare oder kritische Teile
  1. Blätter
  2. Stängel
  3. Unreife grüne Früchte (außer spezielle Sorten)
Sicherheitshinweise

Alle grünen Teile der Tomatenpflanze (Blätter, Stängel, unreife Früchte) enthalten Solanin, ein schwach giftiges Alkaloid. Der Verzehr großer Mengen kann zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Reife Früchte sind sicher und enthalten nur Spuren von Solanin.

Rohverzehr

Ja, reife Tomaten sind hervorragend für den Rohverzehr geeignet.

Saatgutgewinnung
Suitability

Sehr gut für samenfestes Saatgut

Method summary

Samen aus reifen Früchten entnehmen, fermentieren, waschen und trocknen.

Notes

Für sortenreines Saatgut von samenechten Sorten ist eine Fermentation der Samen empfehlenswert, um Keimhemmer zu entfernen und die Keimfähigkeit zu verbessern.

Saatgutgewinnung vertieft
Fermentation process

Samen mit Fruchtfleisch in einem Glas mit etwas Wasser 2-3 Tage bei Zimmertemperatur fermentieren lassen, bis sich eine Schimmelschicht bildet. Dann Samen abspülen und trocknen.

Isolation distance

Für samenfeste Sorten ist eine Isolation von 3-6 Metern ausreichend, da Tomaten hauptsächlich selbstbestäubend sind. Bei F1-Hybriden ist Samengewinnung nicht sinnvoll, da die Nachkommen nicht sortenecht sind.

Drying storage

Samen gründlich auf einem Teller oder Sieb an einem luftigen Ort trocknen. Trocken, kühl und dunkel lagern.

Gehölzdetails
Rootstock relevancenot_applicable
Renewal pruning relevancenot_applicable
Notes

Tomaten sind einjährige, krautige Pflanzen und fallen nicht unter die Kategorie der Gehölze. Daher sind die meisten Konzepte der Gehölzpflege hier nicht anwendbar.

Ecology
Pollinator valueniedrig
Wildlife valueniedrig
Biodiversity notes

Tomaten sind selbstbestäubend, aber Hummeln können den Fruchtansatz verbessern. Sie bieten wenig direkten Nutzen für die heimische Wildtierwelt, können aber durch Mischkultur mit blühenden Pflanzen indirekt Nützlinge anziehen.