Pflanzenprofil

GierschAegopodium podagraria

Der Giersch ist für viele Gärtner ein Albtraum, für Kenner jedoch eines der wertvollsten Wildgemüse. Seine Unverwüstlichkeit verdankt er einem dichten Netz aus unterirdischen Rhizomen. Wer ihn im Zaum hält, wird mit einer dauerhaften Ernte belohnt, die geschmacklich an eine Mischung aus Petersilie und Sellerie erinnert.

Giersch (Aegopodium podagraria): Pflanzenportrait - Wildkräuter, Doldenblütler, Ernten März - Oktober
Giersch: Pflanzenportrait. Ernte: März - Oktober.

Kurzprofil

Wichtigste Daten

Anbaukalender
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Direktsaat Freiland
Pflanzung Freiland
Ernte
Schnitt
Direktsaat FreilandPflanzung FreilandErnteSchnitt

Geeignete Anbauorte:

Gute Nachbarn

BeinwellRhabarber

Meiden

Erdbeere

Voranzucht & Direktsaat

Giersch: Aussaat und Keimung

Voranzucht

Vorkultur meist unnötig, da sich die Pflanze stark über Rhizome vermehrt.

Direktsaat Freiland

Aussaat im Freiland möglich, aber selten praktiziert; keimt oft unregelmäßig.

Saattiefe0,5 - 1 cm
Keimtemperatur5 - 15 °C
Keimdauer20 - 60 Tage
LichtkeimerNein
DunkelkeimerNein
KaltkeimerJa
Stratifikation nötigJa
Vorquellen empfohlenNein

Pflanzung & Standort

Giersch: Pflanzung und Abstände

Pflanzung Freiland

Auspflanzen von Rhizomstücken jederzeit während der frostfreien Zeit möglich.

Pflanzabstand30 - 40 cm
Reihenabstand30 - 40 cm
Pflanzen pro m²6 - 10 pro m²
Beetbreiteab 40 cm

Standort & Praxis

Niemals Rhizomstücke auf den Kompost werfen, außer es handelt sich um einen Heißkomposter.

Temperatur & Frost

Giersch: Temperatur und Standort

Wachstumstemperaturab 5 °C
Optimale Temperatur15 - 22 °C
Max. Hitzebis 30 °C
Bodentemperatur5 - 12 °C
FrostempfindlichNein
Spätfrost empfindlichNein
Hitzetoleranzmittel
Kältetoleranzsehr hoch

Wasser & Nährstoffe

Giersch: Wasser, Nährstoffe und Pflege

Wassermittel
Kritische WasserphasenAnwachsphase nach Rhizomteilung
BewässerungOberflächennah gießen
Trockenheitniedrig
Staunässe empfindlichNein
Mulchen empfohlenNein
NährstoffbedarfMittelzehrer
Kompost empfohlenNein
Düngersensibilitätniedrig

Topf & Wuchs

Giersch: Topf, Stütze und Wuchs

Topf geeignetJa
TopfgrößeVolumen: ab 5 l; Empfohlen: ab 15 l; Durchmesser: ab 30 cm; Tiefe: ab 20 cm
StützeNein
Höhe30 - 90 cm
Breite50 - 200 cm
Wurzeltiefe10 - 40 cm
Wurzelausbreitung50 - 500 cm
Ertrag0,1 - 0,5 kg

Jahresplan

Giersch Kalender

Pflanzen
Jahresüberblick
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Direktsaat Freiland
Pflanzung Freiland
Ernte
Schnitt

Wiederkehrende Aufgaben

ErntenMärz - Mai
Besonders zarte Blätter für Salate sammeln.
ErtragsschnittMärz - Mai
Regelmäßiger Schnitt fördert den zarten Wiederaustrieb.
EindämmungJuni - August
Regelmäßiges Mähen oder Jäten zur Ausbreitungskontrolle.
Verhinderung der AussaatJuni - Juli
Entfernen der Dolden vor der Braunfärbung.

Jetzt relevant

Juni

  • Keine zusätzliche Einzelaufgabe

Als Nächstes

Juli

  • Keine zusätzliche Einzelaufgabe

Monatsaufgaben

Einzelaufgaben aus Monatsdaten; wiederkehrende Saisonfenster stehen oben im Überblick.

Januar

Ruhephase

Februar

Ruhephase

März

Keine zusätzliche Einzelaufgabe

April

Keine zusätzliche Einzelaufgabe

Mai

Keine zusätzliche Einzelaufgabe

Juni

Keine zusätzliche Einzelaufgabe

Juli

Keine zusätzliche Einzelaufgabe

August

Keine zusätzliche Einzelaufgabe

September

Keine zusätzliche Einzelaufgabe

Oktober

Keine zusätzliche Einzelaufgabe

November

Keine zusätzliche Einzelaufgabe

Dezember

Ruhephase

Blüte & Bestäubung

Giersch Blüte & Bestäubung

Blütentyp

Doppeldolde

Blütenfarbe

Weiß

Selbstfruchtbarkeit

teilweise selbstfruchtbar

Bestäuber nötig

ja

Überblick

Die Bestäubung erfolgt unspezifisch durch diverse Insekten, insbesondere Schwebfliegen und Käfer.

Hinweise

Die Blüten bieten leicht zugänglichen Nektar für Insekten mit kurzen Rüsseln.

Schnitt & Pflege

Giersch Schnitt & Pflege

Schnittart

cut-and-come-again

Schnittzeit

Frühling

Ertragsschnitt Regelmäßiger Schnitt fördert den zarten Wiederaustrieb.

Sommer

Verhinderung der Aussaat Entfernen der Dolden vor der Braunfärbung.

Entfernen

Erhalten

Vermeiden

Werkzeug & Hygiene

Werkzeuge nach dem Graben gründlich reinigen, um Rhizomstücke nicht in andere Gartenbereiche zu verschleppen.

Mischkultur

Giersch Mischkultur

Mischkultur

Gute Nachbarn

BeinwellRhabarber

Meiden

Erdbeere

Nutzung & Lagerung

Giersch Nutzung & Lagerung

Ernte

Beste Qualität der jungen Blätter im Frühjahr (März bis Mai).

Lagerung

Kurzzeitlagerung (Frischverzehr)

Haltbarkeit

Frisch: 2-3 Tage; Getrocknet: 12 Monate; Tiefgekühlt: 6 Monate.

Geschmack

Mischung aus Petersilie, Karotte und einem Hauch Sellerie.

Ernten

Beste Qualität der jungen Blätter im Frühjahr (März bis Mai).

Verarbeitung

Nach der Ernte

Blätter direkt in ein feuchtes Tuch einschlagen oder in einem Wasserglas frisch halten.

Essbarkeit & Sicherheit

Giersch Essbarkeit & Sicherheit

Für Menschen

Kurz zusammengefasst: welche Teile essbar sind, welche Teile kritisch bleiben und ob Rohverzehr sinnvoll ist.

Essbare Teile:Blätter, Stiele, Blüten, Samen
Kritische Teile:Wurzeln (ungenießbar), Ältere, zähe Blätter (bitter)
Rohverzehr:Sehr gut geeignet, besonders die jungen, hellgrünen Triebe.

Sicherheitshinweise

Ungiftig, aber Verwechslungsgefahr mit giftigen Doldenblütlern wie dem Schierling besteht.

Tiersicherheit

Für viele Tiere ist diese Pflanze eher unproblematisch: 14 Tierarten sind als geeignet oder eher geeignet eingestuft. Trotzdem sollten Menge, Pflanzenteil und individuelle Verträglichkeit beachtet werden.

Tiersicherheit nach Pflanzenteilen

Jede Zeile zeigt direkt, welche Teile eher geeignet und welche kritisch sind.

Haustiere

Hund Icon für TiersicherheitsbewertungHund

Blätter, Stiele

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Verwechslungsgefahr mit giftigen Doldenblütlern wie Schierling

normalerweise keine Maßnahme

Giersch (Aegopodium podagraria) gilt als ungiftig für Hunde. Junge Triebe, Blätter, Stiele und Blüten können in Maßen gefüttert werden. Wurzeln sind ungenießbar und ältere Blätter können bitter sein. Verwechslung mit giftigen Doldenblütlern muss ausgeschlossen werden.

Tierseite öffnen
Katze Icon für TiersicherheitsbewertungKatze

Blätter, Stiele

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Verwechslungsgefahr mit giftigen Doldenblütlern wie Schierling

normalerweise keine Maßnahme

Giersch wird allgemein als ungiftig für Katzen angesehen und kann in Maßen gefüttert werden. Junge Triebe sind besonders schmackhaft und nährstoffreich. Aufgrund des Verwechslungsrisikos mit giftigen Doldenblütlern sollte sichergestellt sein, dass die Pflanze korrekt identifiziert wird. Bei Unsicherheit Fütterung vermeiden. Bei Verzehr großer Mengen können leichte Magen-Darm-Beschwerden auftreten.

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Kaninchen Icon für TiersicherheitsbewertungKaninchen

Blätter, Stiele

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Verwechslungsgefahr mit giftigen Doldenblütlern wie Schierling

normalerweise keine Maßnahme

Giersch ist für Kaninchen essbar und wird als Futterpflanze geschätzt. Junge Triebe sind besonders geeignet. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht, daher sichere Identifikation wichtig.

Tierseite öffnen
Meerschweinchen Icon für TiersicherheitsbewertungMeerschweinchen

Blätter, Stiele

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Verwechslungsgefahr mit giftigen Doldenblütlern wie Schierling

normalerweise keine Maßnahme

Keine direkte artspezifische Quelle für Meerschweinchen gefunden. Diese Einstufung ist eine vorsichtige Ableitung aus dem Profil für Kaninchen und den bekannten pflanzenteilbezogenen Risiken.

Tierseite öffnen
Hamster Icon für TiersicherheitsbewertungHamster

Blätter, Stiele

Wurzeln, Samen

Risikofaktoren

Verwechslungsgefahr mit giftigen Doldenblütlern wie Schierling

beobachten

Blätter, Stiele und Blüten sind für Hamster in kleinen Mengen als Leckerli geeignet. Wurzeln und Samen sollten vermieden werden aufgrund möglicher Unverträglichkeit und Verwechslungsrisiko mit giftigen Pflanzen. Nicht als Hauptfutter verwenden.

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Wellensittich Icon für TiersicherheitsbewertungWellensittich

Blätter, Stiele

Samen

Risikofaktoren

Übermäßiger Samenverzehr, Verwechslungsgefahr mit giftigen Doldenblütlern

Symptome

Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall

beobachten

Blätter, Stiele und Blüten sind für Wellensittiche in Maßen geeignet. Samen enthalten Furanocumarine und sollten vermieden werden. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen wie Schierling besteht. Nur sichere Teile füttern. Bei Unsicherheit nicht füttern.

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Nutztiere

Pferd Icon für TiersicherheitsbewertungPferd

Blätter, Stiele

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Verwechslungsgefahr mit giftigen Doldenblütlern wie Schierling

normalerweise keine Maßnahme

Giersch (Aegopodium podagraria) wird als unbedenkliches Futterpferd angesehen. Junge Triebe sind besonders schmackhaft und nährstoffreich. Verwechslung mit giftigen Doldenblütlern muss ausgeschlossen werden.

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Huhn Icon für TiersicherheitsbewertungHuhn

Blätter, Stiele

Samen

Risikofaktoren

Übermäßiger Samenverzehr, Verwechslung mit giftigen Doldenblütlern

Symptome

Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall

beobachten

Blätter, Stiele und Blüten sind für Hühner in Maßen geeignet und werden gern gefressen. Samen enthalten Furanocumarine und können bei übermäßigem Verzehr Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Verwechslungsgefahr mit Schierling besteht. Junge Triebe sind besonders schmackhaft und nahrhaft. Als ergänzendes Futter geeignet, nicht als Hauptfutter. Bei Symptomen Tier beobachten und bei anhaltenden Beschwerden Tierarzt…

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Ente Icon für TiersicherheitsbewertungEnte

Blätter, Stiele

Samen

Risikofaktoren

Übermäßiger Samenverzehr, Verwechslungsgefahr mit giftigen Doldenblütlern

Symptome

Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall

beobachten

Blätter, Stiele und Blüten sind für Enten essbar und werden gelegentlich als Leckerbissen gefressen. Samen enthalten Furanocumarine und können bei übermäßigem Verzehr Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Aufgrund des Verwechslungsrisikos mit giftigen Schierlingen sollte sichergestellt sein, dass die Pflanze korrekt identifiziert wird. Nicht als Hauptfutter geeignet, aber als gelegentliches Grünfutter akzeptabel.

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Gans Icon für TiersicherheitsbewertungGans

Blätter, Stiele

Wurzeln, Samen

Risikofaktoren

Verwechslungsgefahr mit giftigen Doldenblütlern wie Schierling

normalerweise keine Maßnahme

Blätter, Stiele und Blüten des Gierschs sind für Gänse essbar und werden als nahrhaftes Futter geschätzt. Wurzeln und Samen sollten vermieden werden aufgrund möglicher Unverträglichkeit. Gefahr der Verwechslung mit giftigen Ähnlingen besteht. Nur junge, zarte Teile füttern.

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Schaf Icon für TiersicherheitsbewertungSchaf

Blätter, Stiele

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Verwechslungsgefahr mit giftigen Doldenblütlern wie Schierling

normalerweise keine Maßnahme

Giersch wird von Schafen allgemein als sichere Futterpflanze akzeptiert. Junge Triebe sind besonders schmackhaft und nahrhaft. Verwechslungsgefahr mit giftigen Doldenblütlern besteht, daher sichere Identifikation vor der Fütterung sicherstellen.

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Ziege Icon für TiersicherheitsbewertungZiege

Blätter, Stiele

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Verwechslungsgefahr mit giftigen Doldenblütlern wie Schierling

normalerweise keine Maßnahme

Keine direkte artspezifische Quelle für Ziegen gefunden. Diese Einstufung ist eine vorsichtige Ableitung aus dem Profil für Schafe und den bekannten pflanzenteilbezogenen Risiken.

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Rind Icon für TiersicherheitsbewertungRind

Blätter, Stiele

Wurzeln, Samen

Risikofaktoren

Verwechslungsgefahr mit giftigen Doldenblütlern (z.B. Schierling), Übermäßiger Verzehr von Wurzeln oder Samen

Symptome

Leichte Magen-Darm-Beschwerden bei übermäßigem Verzehr von Wurzeln oder Samen, Photosensibilisierung bei Hautkontakt mit Wurzelsaft bei Sonnenlicht

beobachten

Junge Blätter, Stiele und Blüten sind für Rinder allgemein sicher als ergänzendes Futter in Maßen. Wurzeln und Samen enthalten Furanocumarine, die bei übermäßigem Verzehr Magen-Darm-Beschwerden und Photosensibilisierung verursachen können. Aufgrund des Verwechslungsrisikos mit giftigen Doldenblütlern sollte eine sichere Identifizierung vor der Fütterung erfolgen. Nicht als Hauptfutter geeignet.

Tierseite öffnen
Schwein Icon für TiersicherheitsbewertungSchwein

Blätter, Stiele

Wurzeln, Samen

Risikofaktoren

Verwechslungsgefahr mit giftigen Doldenblütlern wie Schierling

beobachten

Blätter, Stiele und Blüten des Giersch sind für Schweine essbar und werden teilweise als Futter verwendet. Wurzeln und Samen sollten vermieden werden aufgrund möglicher Unverträglichkeit. Bei Verwechslung mit giftigen Ähnlichen Pflanzen können Symptome auftreten. Bei Unsicherheit Tierarzt konsultieren.

Tierseite öffnen

Die Hinweise dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Diagnose. Bei Aufnahme kritischer Pflanzenteile, auffälligem Verhalten oder Symptomen sollte tierärztlicher Rat eingeholt werden.

Max. Risiko

unklar

Höchste Einstufung

nur in Maßen

Dringlichkeit

beobachten

Saatgut gewinnen

Giersch Saatgut gewinnen

Saatguttyp

schizocarp

Saatgut haltbar

1 - 3 Jahre

Praxis-Tipps

Giersch Praxis-Tipps

Häufige Anfängerfehler

Unterschätzung der Regenerationskraft kleiner Wurzelstücke.

Erfolgsmuster

Regelmäßige Ernte führt zu immer zarteren Blättern.

Schnelle Hebel

Giersch-Pesto ist der schnellste Weg, die Ernte zu verarbeiten.

Praxisbeobachtungen

Unter dichten Sträuchern ist er oft der einzige grüne Bodendecker, der besteht.

Gesundheit

Schädlinge, Krankheiten

Pflanzengesundheit

Diagnosehilfe

Giersch Diagnosehilfe

Schädlingsgruppen

Blattsaugende Insekten

Krankheitsgruppen

Rostpilze

Vorbeugung

Diagnose

Giersch ist extrem robust; Schäden sind meist rein optisch und gefährden die Pflanze selten.

Kulturführung

Regelmäßiges Mähen zur Schwächung der Rhizome.

Monitoring

Beetränder auf einwandernde Ausläufer kontrollieren.

Erste Reaktion

Manuelles Ausstechen mit der Grabegabel.

Diagnoseregeln

Weiße, mehlige Beläge auf der Blattoberseite

Mögliche Ursachen: Erysiphales

  • Blattoberseite auf Abwischbarkeit prüfen.

Häufige Fragen

Wie wird man Giersch dauerhaft los?

Durch konsequentes Aushungern: Wöchentliches Mähen über zwei Jahre oder das akribische Aussieben aller Rhizomstücke.

Ist Giersch für Hund sicher?

Giersch ist für Hund als geeignet eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: normalerweise keine Maßnahme. Giersch (Aegopodium podagraria) gilt als ungiftig für Hunde. Junge Triebe, Blätter, Stiele und Blüten können in Maßen gefüttert werden. Wurzeln sind ungenießbar und ältere Blätter können bitter sein. Verwechslung mit giftigen Doldenblütlern muss ausgeschlossen werden.

Ist Giersch für Katze sicher?

Giersch ist für Katze als nur in Maßen eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: normalerweise keine Maßnahme. Giersch wird allgemein als ungiftig für Katzen angesehen und kann in Maßen gefüttert werden. Junge Triebe sind besonders schmackhaft und nährstoffreich. Aufgrund des Verwechslungsrisikos mit giftigen Doldenblütlern sollte sichergestellt sein, dass die Pflanze korrekt identifiziert wird. Bei Unsicherheit Fütterung vermeiden. Bei Verzehr großer Mengen können leichte Magen-Darm-Beschwerden auftreten.

Ist Giersch für Kaninchen sicher?

Giersch ist für Kaninchen als geeignet eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: normalerweise keine Maßnahme. Giersch ist für Kaninchen essbar und wird als Futterpflanze geschätzt. Junge Triebe sind besonders geeignet. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht, daher sichere Identifikation wichtig.

Ist Giersch für Meerschweinchen sicher?

Giersch ist für Meerschweinchen als geeignet eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: normalerweise keine Maßnahme. Keine direkte artspezifische Quelle für Meerschweinchen gefunden. Diese Einstufung ist eine vorsichtige Ableitung aus dem Profil für Kaninchen und den bekannten pflanzenteilbezogenen Risiken.

Quellen

Öffentliche Quellen

  1. Wikidata entity

    Wikidata · 2026-05-13

  2. GBIF species match

    GBIF · 2026-05-13

  3. Deutschsprachige Wikipedia: Giersch

    Wikipedia · 2026-05-13

  4. English Wikipedia: Aegopodium podagraria

    Wikipedia · 2026-05-13

Wild-Wuchs

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