Pflanzenprofil

ZuckerwurzelSium sisarum

Die Zuckerwurzel (Sium sisarum) ist ein in Vergessenheit geratenes, mehrjähriges Winterwurzelgemüse aus der Familie der Doldenblütler. Schon im Mittelalter und der Renaissance hoch geschätzt, liefert sie fächerförmige Bündel aus bleistiftdicken Einzelwurzeln, die nach den ersten Frösten ein herrlich süßes, an Maronen und Pastinaken erinnerndes Aroma entfalten. Da sie völlig frosthart ist, bereichert sie den winterlichen Gemüsegarten frisch vom Beet.

Zuckerwurzel (Sium sisarum): Pflanzenportrait - Wurzelgemüse, Doldenblütler, Ernten Januar - Februar, Oktober - Dezember
Zuckerwurzel: Pflanzenportrait. Ernte: Januar - Februar, Oktober - Dezember.

Kurzprofil

Wichtigste Daten

Anbaukalender
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Voranzucht
Direktsaat Freiland
Pflanzung Freiland
Ernte
Schnitt
VoranzuchtDirektsaat FreilandPflanzung FreilandErnteSchnitt

Gute Nachbarn

PorreeSalat

Meiden

MöhrePastinake

Voranzucht & Direktsaat

Zuckerwurzel: Aussaat und Keimung

Voranzucht

Vorkultur in Töpfen schützt die langsam keimenden Samen vor Unkrautdruck.

Direktsaat Freiland

Direktsaat im Frühjahr oder als Kaltkeimer-Aussaat im Spätherbst möglich.

Saattiefe0,5 - 1 cm
Keimtemperatur5 - 20 °C
Keimdauer20 - 35 Tage
LichtkeimerNein
DunkelkeimerNein
KaltkeimerJa
Stratifikation nötigNein
Vorquellen empfohlenJa

Pflanzung & Standort

Zuckerwurzel: Pflanzung und Abstände

Pflanzung Freiland

Vorgezogene Jungpflanzen oder geteilte Wurzeln im Frühjahr ins Beet setzen.

Pflanzabstand25 - 30 cm
Reihenabstand35 - 45 cm
Pflanzen pro m²8 - 11 pro m²
Beetbreiteab 100 cm

Standort & Praxis

Cultivation tips: Geduld bei der Aussaat: Die Samen keimen oft unregelmäßig und benötigen bis zu 4 Wochen., Boden steinfrei halten: In steinigen Böden verzweigen sich die ohnehin dünnen Wurzeln unschön.

Temperatur & Frost

Zuckerwurzel: Temperatur und Standort

Wachstumstemperaturab 5 °C
Optimale Temperatur15 - 22 °C
Max. Hitzebis 30 °C
Bodentemperatur6 - 12 °C
FrostempfindlichNein
Spätfrost empfindlichNein
Hitzetoleranzmittel
Kältetoleranzsehr hoch

Wasser & Nährstoffe

Zuckerwurzel: Wasser, Nährstoffe und Pflege

Wasserhoch
Kritische WasserphasenHauptwurzelwachstum im Hochsommer
BewässerungTröpfchenbewässerung
Trockenheithoch
Staunässe empfindlichJa
Mulchen empfohlenJa
NährstoffbedarfMittelzehrer
Kompost empfohlenJa
Düngersensibilitätniedrig

Topf & Wuchs

Zuckerwurzel: Topf, Stütze und Wuchs

Topf geeignetJa
TopfgrößeVolumen: ab 15 l; Empfohlen: ab 30 l; Durchmesser: ab 30 cm; Tiefe: ab 35 cm
StützeNein
Höhe80 - 120 cm
Breite30 - 45 cm
Wurzeltiefe20 - 30 cm
Wurzelausbreitung15 - 25 cm
Ertrag150 - 300 g

Jahresplan

Zuckerwurzel Kalender

Pflanzen

Im Oktober zieht das Laub ein – genau jetzt beginnt durch den Kältereiz die Veredelung des Geschmacks im Boden.

Jahresüberblick
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Voranzucht
Direktsaat Freiland
Pflanzung Freiland
Ernte
Schnitt

Wiederkehrende Aufgaben

WurzelernteJanuar - Februar, Oktober - Dezember
Wurzelbündel vorsichtig mit der Grabegabel ausheben, um die brüchigen Finger nicht zu beschädigen.
Säuberung des Beetes vor dem NeuaustriebFebruar - März
Falls das Laub als natürlicher Winterschutz stehen gelassen wurde, wird es nun komplett entfernt, um Platz für die neuen Triebe zu machen.
Aussaat & VermehrungMärz - April
Direktsaat flach ausbringen und feucht halten; keimt unregelmäßig.
Bodennah herunterschneiden nach dem EinziehenOktober - November
Das Laub stirbt im Spätherbst ab; ein Rückschnitt erleichtert das spätere Freilegen und Ausgraben der Wurzelbündel im gefrorenen Boden.

Jetzt relevant

Juni

  • Keine zusätzliche Einzelaufgabe

Als Nächstes

Juli

  • Keine zusätzliche Einzelaufgabe

Monatsaufgaben

Einzelaufgaben aus Monatsdaten; wiederkehrende Saisonfenster stehen oben im Überblick.

Januar

Keine zusätzliche Einzelaufgabe

Februar

Keine zusätzliche Einzelaufgabe

März

Keine zusätzliche Einzelaufgabe

April

Keine zusätzliche Einzelaufgabe

Mai

Keine zusätzliche Einzelaufgabe

Juni

Ruhephase

Juli

Ruhephase

August

Ruhephase

September

Ruhephase

Oktober

Keine zusätzliche Einzelaufgabe

November

Keine zusätzliche Einzelaufgabe

Dezember

Keine zusätzliche Einzelaufgabe

Blüte & Bestäubung

Zuckerwurzel Blüte & Bestäubung

Blütentyp

Doppeldolde

Blütenfarbe

Weiß

Selbstfruchtbarkeit

selbstfruchtbar, Fremdbestäubung vorteilhaft

Bestäuber nötig

ja

Überblick

Die Blüten ziehen zahlreiche nützliche Insekten an, insbesondere Schwebfliegen, Wildbienen und Käfer, welche die Bestäubung übernehmen.

Hinweise

Die zwittrigen Blüten sind vormännlich (protandrisch), was Fremdbestäubung durch Insekten fördert, Selbstbestäubung innerhalb der Dolde kommt jedoch vor.

Schnitt & Pflege

Zuckerwurzel Schnitt & Pflege

Schnittart

cut_to_ground

Schnittzeit

Herbst

Bodennah herunterschneiden nach dem Einziehen Das Laub stirbt im Spätherbst ab; ein Rückschnitt erleichtert das spätere Freilegen und Ausgraben der Wurzelbündel im gefrorenen Boden.

Frühling

Säuberung des Beetes vor dem Neuaustrieb Falls das Laub als natürlicher Winterschutz stehen gelassen wurde, wird es nun komplett entfernt, um Platz für die neuen Triebe zu machen.

Entfernen

Erhalten

Vermeiden

Werkzeug & Hygiene

Scharfe Gartenschere verwenden; nach dem Schneiden infizierter Pflanzenteile (z. B. bei Echtem Mehltau) Werkzeug desinfizieren, um Übertragung zu vermeiden.

Mischkultur

Zuckerwurzel Mischkultur

Mischkultur

Gute Nachbarn

PorreeSalat

Meiden

MöhrePastinake

Nutzung & Lagerung

Zuckerwurzel Nutzung & Lagerung

Ernte

Ernte ab Oktober den ganzen Winter über möglich, da die Wurzeln völlig frosthart sind. Frost verbessert den Geschmack.

Lagerung

Am besten frisch aus dem Beet oder kühl eingeschlagen lagern.

Haltbarkeit

Im Boden den ganzen Winter über haltbar; nach der Ernte im Kühlschrank etwa 1 bis 2 Wochen.

Geschmack

Sehr süß, aromatisch, erinnert an eine Mischung aus Pastinake, Sellerie und Marone.

Ernten

Ernte ab Oktober den ganzen Winter über möglich, da die Wurzeln völlig frosthart sind. Frost verbessert den Geschmack.

Verarbeitung

Nach der Ernte

Die geernteten Wurzelbündel vorsichtig von Erde befreien und waschen. Die brüchigen Wurzeln nicht knicken. Der holzige Kernfaden in der Mitte älterer Wurzeln wird vor oder nach dem Kochen entfernt.

Essbarkeit & Sicherheit

Zuckerwurzel Essbarkeit & Sicherheit

Für Menschen

Kurz zusammengefasst: welche Teile essbar sind, welche Teile kritisch bleiben und ob Rohverzehr sinnvoll ist.

Essbare Teile:Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Kritische Teile:Ältere, verholzte Blütenstängel, Samenkörner (nicht giftig, aber ungenießbar)
Rohverzehr:Völlig unbedenklich; junge, zarte Wurzeln sind roh geraspelt ein süßer Genuss.

Sicherheitshinweise

Keine Toxizität bekannt. Verwechslungsgefahr bei Wildsammlung mit dem giftigen Merk (Sium latifolium) oder dem Merkblatt-Wasserschierling besteht im Gartenbeet durch kontrollierten Anbau in der Regel nicht.

Tiersicherheit

Für viele Tiere ist diese Pflanze eher unproblematisch: 14 Tierarten sind als geeignet oder eher geeignet eingestuft. Trotzdem sollten Menge, Pflanzenteil und individuelle Verträglichkeit beachtet werden.

Tiersicherheit nach Pflanzenteilen

Jede Zeile zeigt direkt, welche Teile eher geeignet und welche kritisch sind.

Haustiere

Hund Icon für TiersicherheitsbewertungHund

Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium bei Wildsammlung

normalerweise keine Maßnahme

Zuckerwurzel (Skirret) gilt als essbar und ungiftig für Hunde. Junge Wurzeln und Triebe können gelegentlich als Leckerbissen gefüttert werden. Bei Wildsammlung besteht Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten wie Sium latifolium (großer Wasserschierling).

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Katze Icon für TiersicherheitsbewertungKatze

Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium bei Wildsammlung

normalerweise keine Maßnahme

Zuckerwurzel (Skirret) gilt als essbar und ungiftig für Menschen. Für Katzen sind die Wurzeln und jungen Triebe in kleinen Mengen als Leckerli unbedenklich. Bei übermäßigem Verzehr können leichte Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten wie Sium latifolium besteht nur bei Wildsammlung, nicht bei kultivierten Pflanzen.

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Kaninchen Icon für TiersicherheitsbewertungKaninchen

Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Verwechslungsgefahr mit giftigem Merk (Sium latifolium) bei Wildsammlung

normalerweise keine Maßnahme

Zuckerwurzel (Skirret) ist für Kaninchen unbedenklich. Wurzeln und junge Triebe können regelmäßig gefüttert werden. Bei Wildsammlung auf Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten achten.

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Meerschweinchen Icon für TiersicherheitsbewertungMeerschweinchen

Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Überfütterung kann zu Verdauungsbeschwerden führen aufgrund des hohen Ballaststoff- und Zuckergehalts

normalerweise keine Maßnahme

Die Zuckerwurzel (Sium sisarum) ist für Meerschweinchen essbar, wobei nur die Wurzeln und jungen Triebe geeignet sind. Ältere, verholzte Teile und Samen sollten vermieden werden, da sie zwar nicht giftig, aber schwer verdaulich sind. Keine bekannten toxischen Verbindungen. Bei kontrolliertem Anbau besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium. Als Leckerli in kleinen Mengen geeignet…

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Hamster Icon für TiersicherheitsbewertungHamster

Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Überfütterung kann zu Verdauungsbeschwerden führen aufgrund des hohen Ballaststoff- und Zuckergehalts

normalerweise keine Maßnahme

Keine direkte artspezifische Quelle für Hamster gefunden. Diese Einstufung ist eine vorsichtige Ableitung aus dem Profil für Meerschweinchen und den bekannten pflanzenteilbezogenen Risiken.

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Wellensittich Icon für TiersicherheitsbewertungWellensittich

Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Übermäßiger Verzehr kann zu Verdauungsbeschwerden führen

beobachten

Die essbaren Teile der Zuckerwurzel (Wurzeln und junge Triebe) sind für Wellensittiche in geringen Mengen unbedenklich. Andere Pflanzenteile wie Blütenstängel oder Samen sind zwar nicht giftig, aber schwer verdaulich und sollten vermieden werden. Bei Wildsammlung besteht Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium.

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Nutztiere

Pferd Icon für TiersicherheitsbewertungPferd

Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium bei Wildsammlung

normalerweise keine Maßnahme

Die Zuckerwurzel (Skirret) gilt als essbar und ungiftig für Pferde. Junge Wurzeln und Triebe können gelegentlich als Leckerli gefüttert werden. Ältere, holzige Teile und Samen sind weniger schmackhaft, aber nicht giftig. Bei Wildsammlung besteht Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten wie dem Großen Wasserschierling (Sium latifolium).

Tierseite öffnen
Huhn Icon für TiersicherheitsbewertungHuhn

Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium bei Wildsammlung

normalerweise keine Maßnahme

Die Wurzeln und jungen Triebe von Zuckerwurzel sind für Hühner essbar und werden als Leckerbissen geschätzt. Bei kontrolliertem Anbau besteht keine Toxizitätsgefahr. Bei Wildsammlung besteht Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten wie Sium latifolium (großer Wasserschierling).

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Ente Icon für TiersicherheitsbewertungEnte

Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium bei Wildsammlung

normalerweise keine Maßnahme

Keine direkte artspezifische Quelle für Enten gefunden. Diese Einstufung ist eine vorsichtige Ableitung aus dem Profil für Gänse und den bekannten pflanzenteilbezogenen Risiken.

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Gans Icon für TiersicherheitsbewertungGans

Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium bei Wildsammlung

normalerweise keine Maßnahme

Keine direkte artspezifische Quelle für Gänse gefunden. Diese Einstufung ist eine vorsichtige Ableitung aus dem Profil für Hühner und den bekannten pflanzenteilbezogenen Risiken.

Tierseite öffnen
Schaf Icon für TiersicherheitsbewertungSchaf

Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium bei Wildsammlung

normalerweise keine Maßnahme

Zuckerwurzel (Skirret) ist für Schafe unbedenklich und kann als Teil ihrer Ernährung gefüttert werden. Junge Wurzeln und Triebe sind besonders schmackhaft und nahrhaft. Bei Wildsammlung besteht Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten wie Sium latifolium (großer Wasserschierling), daher sollte nur kultivierte Zuckerwurzel verwendet werden. Keine bekannten toxischen Verbindungen oder schädlichen Auswirkungen bei…

Tierseite öffnen
Ziege Icon für TiersicherheitsbewertungZiege

Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium bei Wildsammlung

normalerweise keine Maßnahme

Zuckerwurzel (Skirret) ist für Ziegen essbar und nicht giftig. Junge Wurzeln und Triebe werden gerne gefressen. Bei Wildsammlung besteht Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Merk (Sium latifolium), daher nur kultivierte Pflanzen verwenden.

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Rind Icon für TiersicherheitsbewertungRind

Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr

Keine kritischen Teile genannt

normalerweise keine Maßnahme

Zuckerwurzel (Sium sisarum) ist für Rinder als Futterpflanze geeignet. Die Wurzeln und jungen Triebe sind essbar und werden aufgrund ihres süßen Geschmacks gut angenommen. Keine bekannten toxischen Verbindungen oder schädlichen Auswirkungen bei normaler Fütterung.

Tierseite öffnen
Schwein Icon für TiersicherheitsbewertungSchwein

Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr

Keine kritischen Teile genannt

Risikofaktoren

Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium bei Wildsammlung

normalerweise keine Maßnahme

Die Wurzeln und jungen Triebe von Zuckerwurzel sind für Schweine essbar und werden als nahrhaftes Wurzelgemüse geschätzt. Bei kontrolliertem Anbau besteht keine bekannte Toxizität. Bei Wildsammlung besteht jedoch Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten wie dem Merk (Sium latifolium), daher sollte nur eindeutig identifiziertes Material verfüttert werden. Übermäßiger Verzehr kann aufgrund des hohen Ballaststoffgehalts…

Tierseite öffnen

Die Hinweise dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Diagnose. Bei Aufnahme kritischer Pflanzenteile, auffälligem Verhalten oder Symptomen sollte tierärztlicher Rat eingeholt werden.

Max. Risiko

unklar

Höchste Einstufung

nur in Maßen

Dringlichkeit

beobachten

Saatgut gewinnen

Zuckerwurzel Saatgut gewinnen

Saatguttyp

orthodox

Saatgut haltbar

1 - 2 Jahre

Praxis-Tipps

Zuckerwurzel Praxis-Tipps

Häufige Anfängerfehler

Zu frühes Aufgeben bei der Keimung. Die Samen benötigen konstante Feuchtigkeit und oft mehrere Wochen Geduld.

Erfolgsmuster

Vorkultur in Töpfen ab Februar, Auspflanzen im April in tief gelockertes Mulchbeet führt zu reicher Winterernte.

Schnelle Hebel

Lassen Sie zwei oder drei Pflanzen im Folgejahr blühen. Die weißen Dolden sind ein Nützlingsmagnet und säen sich willig selbst aus.

Praxisbeobachtungen

Pflanzen, die im Halbschatten auf feuchtem Humus stehen, entwickeln deutlich zartere Einzelwurzeln als solche in voller, trockener Mittagssonne.

Pflanzenprofil

Weitere Pflanzenbilder

Zuckerwurzel (Sium sisarum): Ganze Pflanze für Pflanzenportrait - Wurzelgemüse, Doldenblütler, Ernten Januar - Februar
Zuckerwurzel: Pflanzenportrait. Ernte: Januar - Februar, Oktober - Dezember.
Zuckerwurzel (Sium sisarum): Ganze Pflanze für Pflanzenportrait - Wurzelgemüse, Doldenblütler, Ernten Januar - Februar
Zuckerwurzel: Pflanzenportrait. Ernte: Januar - Februar, Oktober - Dezember.

Gesundheit

Schädlinge, Krankheiten

Diagnosehilfe

Zuckerwurzel Diagnosehilfe

Schädlingsgruppen

Krankheitsgruppen

Vorbeugung

Diagnose

Kümmerndes Laub deutet meist entweder auf Schäden im Wurzelbereich durch Trockenheit oder Madenfraß hin.

Kulturführung

Monitoring

Gelbtafeln ab Mai zur Flugüberwachung der Möhrenfliege aufstellen

Erste Reaktion

Diagnoseregeln

Laub färbt sich rötlich-gelb und welkt ohne ersichtlichen Wassermangel.

Mögliche Ursachen: Chamaepsila rosae, Drought woody roots

  • Wurzelhals auf Fraßgänge prüfen
  • Bodenfeuchtigkeit in 15 cm Tiefe kontrollieren

Häufige Fragen

Warum sind meine Zuckerwurzeln holzig und bitter?

Das liegt meist an Trockenstress im Hochsommer. Bei Wassermangel bilden die Wurzeln zähe Fasern aus. Ein konsequentes Mulchen und tiefgründiges Gießen verhindern dies.

Muss man den harten Kernfaden in der Mitte immer mitessen?

Ältere Wurzeln entwickeln einen holzigen Mittelfaden. Dieser lässt sich nach dem Kochen ganz leicht im Ganzen aus der weichen Wurzel herausziehen.

Ist Zuckerwurzel für Hund sicher?

Zuckerwurzel ist für Hund als geeignet eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: normalerweise keine Maßnahme. Zuckerwurzel (Skirret) gilt als essbar und ungiftig für Hunde. Junge Wurzeln und Triebe können gelegentlich als Leckerbissen gefüttert werden. Bei Wildsammlung besteht Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten wie Sium latifolium (großer Wasserschierling).

Ist Zuckerwurzel für Katze sicher?

Zuckerwurzel ist für Katze als nur in Maßen eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: normalerweise keine Maßnahme. Zuckerwurzel (Skirret) gilt als essbar und ungiftig für Menschen. Für Katzen sind die Wurzeln und jungen Triebe in kleinen Mengen als Leckerli unbedenklich. Bei übermäßigem Verzehr können leichte Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten wie Sium latifolium besteht nur bei Wildsammlung, nicht bei kultivierten Pflanzen.

Ist Zuckerwurzel für Kaninchen sicher?

Zuckerwurzel ist für Kaninchen als nur in Maßen eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: normalerweise keine Maßnahme. Zuckerwurzel (Skirret) ist für Kaninchen unbedenklich. Wurzeln und junge Triebe können regelmäßig gefüttert werden. Bei Wildsammlung auf Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten achten.

Ist Zuckerwurzel für Meerschweinchen sicher?

Zuckerwurzel ist für Meerschweinchen als nur in Maßen eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: normalerweise keine Maßnahme. Die Zuckerwurzel (Sium sisarum) ist für Meerschweinchen essbar, wobei nur die Wurzeln und jungen Triebe geeignet sind. Ältere, verholzte Teile und Samen sollten vermieden werden, da sie zwar nicht giftig, aber schwer verdaulich sind. Keine bekannten toxischen Verbindungen. Bei kontrolliertem Anbau besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium. Als Leckerli in kleinen Mengen geeignet…

Quellen

Öffentliche Quellen

  1. Wikidata entity

    Wikidata · 2026-05-16

  2. GBIF species match

    GBIF · 2026-05-16

  3. Deutschsprachige Wikipedia: Zuckerwurzel

    Wikipedia · 2026-05-16

  4. English Wikipedia: Sium sisarum

    Wikipedia · 2026-05-16

Wild-Wuchs

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