Pflanzenprofil
ZuckerwurzelSium sisarum
Die Zuckerwurzel (Sium sisarum) ist ein in Vergessenheit geratenes, mehrjähriges Winterwurzelgemüse aus der Familie der Doldenblütler. Schon im Mittelalter und der Renaissance hoch geschätzt, liefert sie fächerförmige Bündel aus bleistiftdicken Einzelwurzeln, die nach den ersten Frösten ein herrlich süßes, an Maronen und Pastinaken erinnerndes Aroma entfalten. Da sie völlig frosthart ist, bereichert sie den winterlichen Gemüsegarten frisch vom Beet.

Kurzprofil
Wichtigste Daten
Geeignete Anbauorte:
Gute Nachbarn
PorreeSalat
Meiden
MöhrePastinake
Voranzucht & Direktsaat
Zuckerwurzel: Aussaat und Keimung
Vorkultur in Töpfen schützt die langsam keimenden Samen vor Unkrautdruck.
Direktsaat im Frühjahr oder als Kaltkeimer-Aussaat im Spätherbst möglich.
Pflanzung & Standort
Zuckerwurzel: Pflanzung und Abstände
Vorgezogene Jungpflanzen oder geteilte Wurzeln im Frühjahr ins Beet setzen.
Standort & Praxis
Cultivation tips: Geduld bei der Aussaat: Die Samen keimen oft unregelmäßig und benötigen bis zu 4 Wochen., Boden steinfrei halten: In steinigen Böden verzweigen sich die ohnehin dünnen Wurzeln unschön.
Temperatur & Frost
Zuckerwurzel: Temperatur und Standort
Wasser & Nährstoffe
Zuckerwurzel: Wasser, Nährstoffe und Pflege
Topf & Wuchs
Zuckerwurzel: Topf, Stütze und Wuchs
Jahresplan
Zuckerwurzel Kalender
Im Oktober zieht das Laub ein – genau jetzt beginnt durch den Kältereiz die Veredelung des Geschmacks im Boden.
Wiederkehrende Aufgaben
Jetzt relevant
Juni
- Keine zusätzliche Einzelaufgabe
Als Nächstes
Juli
- Keine zusätzliche Einzelaufgabe
Monatsaufgaben
Einzelaufgaben aus Monatsdaten; wiederkehrende Saisonfenster stehen oben im Überblick.
Januar
Keine zusätzliche Einzelaufgabe
Februar
Keine zusätzliche Einzelaufgabe
März
Keine zusätzliche Einzelaufgabe
April
Keine zusätzliche Einzelaufgabe
Mai
Keine zusätzliche Einzelaufgabe
Juni
Ruhephase
August
Ruhephase
September
Ruhephase
Oktober
Keine zusätzliche Einzelaufgabe
November
Keine zusätzliche Einzelaufgabe
Dezember
Keine zusätzliche Einzelaufgabe
Blüte & Bestäubung
Zuckerwurzel Blüte & Bestäubung
Blütentyp
Doppeldolde
Blütenfarbe
Weiß
Selbstfruchtbarkeit
selbstfruchtbar, Fremdbestäubung vorteilhaft
Bestäuber nötig
ja
Überblick
Die Blüten ziehen zahlreiche nützliche Insekten an, insbesondere Schwebfliegen, Wildbienen und Käfer, welche die Bestäubung übernehmen.
Hinweise
Die zwittrigen Blüten sind vormännlich (protandrisch), was Fremdbestäubung durch Insekten fördert, Selbstbestäubung innerhalb der Dolde kommt jedoch vor.
Schnitt & Pflege
Zuckerwurzel Schnitt & Pflege
Schnittart
cut_to_ground
Schnittzeit
Bodennah herunterschneiden nach dem Einziehen Das Laub stirbt im Spätherbst ab; ein Rückschnitt erleichtert das spätere Freilegen und Ausgraben der Wurzelbündel im gefrorenen Boden.
Säuberung des Beetes vor dem Neuaustrieb Falls das Laub als natürlicher Winterschutz stehen gelassen wurde, wird es nun komplett entfernt, um Platz für die neuen Triebe zu machen.
Entfernen
Erhalten
Vermeiden
Werkzeug & Hygiene
Scharfe Gartenschere verwenden; nach dem Schneiden infizierter Pflanzenteile (z. B. bei Echtem Mehltau) Werkzeug desinfizieren, um Übertragung zu vermeiden.
Mischkultur
Zuckerwurzel Mischkultur
Gute Nachbarn
PorreeSalat
Meiden
MöhrePastinake
Nutzung & Lagerung
Zuckerwurzel Nutzung & Lagerung
Ernte ab Oktober den ganzen Winter über möglich, da die Wurzeln völlig frosthart sind. Frost verbessert den Geschmack.
Lagerung
Am besten frisch aus dem Beet oder kühl eingeschlagen lagern.
Haltbarkeit
Im Boden den ganzen Winter über haltbar; nach der Ernte im Kühlschrank etwa 1 bis 2 Wochen.
Geschmack
Sehr süß, aromatisch, erinnert an eine Mischung aus Pastinake, Sellerie und Marone.
Ernten
Ernte ab Oktober den ganzen Winter über möglich, da die Wurzeln völlig frosthart sind. Frost verbessert den Geschmack.
Verarbeitung
Nach der Ernte
Die geernteten Wurzelbündel vorsichtig von Erde befreien und waschen. Die brüchigen Wurzeln nicht knicken. Der holzige Kernfaden in der Mitte älterer Wurzeln wird vor oder nach dem Kochen entfernt.
Essbarkeit & Sicherheit
Zuckerwurzel Essbarkeit & Sicherheit
Für Menschen
Kurz zusammengefasst: welche Teile essbar sind, welche Teile kritisch bleiben und ob Rohverzehr sinnvoll ist.
Sicherheitshinweise
Keine Toxizität bekannt. Verwechslungsgefahr bei Wildsammlung mit dem giftigen Merk (Sium latifolium) oder dem Merkblatt-Wasserschierling besteht im Gartenbeet durch kontrollierten Anbau in der Regel nicht.
Tiersicherheit
Für viele Tiere ist diese Pflanze eher unproblematisch: 14 Tierarten sind als geeignet oder eher geeignet eingestuft. Trotzdem sollten Menge, Pflanzenteil und individuelle Verträglichkeit beachtet werden.
Jede Zeile zeigt direkt, welche Teile eher geeignet und welche kritisch sind.
Haustiere
HundWurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium bei Wildsammlung
normalerweise keine Maßnahme
Zuckerwurzel (Skirret) gilt als essbar und ungiftig für Hunde. Junge Wurzeln und Triebe können gelegentlich als Leckerbissen gefüttert werden. Bei Wildsammlung besteht Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten wie Sium latifolium (großer Wasserschierling).
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KatzeWurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium bei Wildsammlung
normalerweise keine Maßnahme
Zuckerwurzel (Skirret) gilt als essbar und ungiftig für Menschen. Für Katzen sind die Wurzeln und jungen Triebe in kleinen Mengen als Leckerli unbedenklich. Bei übermäßigem Verzehr können leichte Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten wie Sium latifolium besteht nur bei Wildsammlung, nicht bei kultivierten Pflanzen.
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KaninchenWurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Verwechslungsgefahr mit giftigem Merk (Sium latifolium) bei Wildsammlung
normalerweise keine Maßnahme
Zuckerwurzel (Skirret) ist für Kaninchen unbedenklich. Wurzeln und junge Triebe können regelmäßig gefüttert werden. Bei Wildsammlung auf Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten achten.
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MeerschweinchenWurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Überfütterung kann zu Verdauungsbeschwerden führen aufgrund des hohen Ballaststoff- und Zuckergehalts
normalerweise keine Maßnahme
Die Zuckerwurzel (Sium sisarum) ist für Meerschweinchen essbar, wobei nur die Wurzeln und jungen Triebe geeignet sind. Ältere, verholzte Teile und Samen sollten vermieden werden, da sie zwar nicht giftig, aber schwer verdaulich sind. Keine bekannten toxischen Verbindungen. Bei kontrolliertem Anbau besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium. Als Leckerli in kleinen Mengen geeignet…
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HamsterWurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Überfütterung kann zu Verdauungsbeschwerden führen aufgrund des hohen Ballaststoff- und Zuckergehalts
normalerweise keine Maßnahme
Keine direkte artspezifische Quelle für Hamster gefunden. Diese Einstufung ist eine vorsichtige Ableitung aus dem Profil für Meerschweinchen und den bekannten pflanzenteilbezogenen Risiken.
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WellensittichWurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Übermäßiger Verzehr kann zu Verdauungsbeschwerden führen
beobachten
Die essbaren Teile der Zuckerwurzel (Wurzeln und junge Triebe) sind für Wellensittiche in geringen Mengen unbedenklich. Andere Pflanzenteile wie Blütenstängel oder Samen sind zwar nicht giftig, aber schwer verdaulich und sollten vermieden werden. Bei Wildsammlung besteht Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium.
Tierseite öffnenNutztiere
PferdWurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium bei Wildsammlung
normalerweise keine Maßnahme
Die Zuckerwurzel (Skirret) gilt als essbar und ungiftig für Pferde. Junge Wurzeln und Triebe können gelegentlich als Leckerli gefüttert werden. Ältere, holzige Teile und Samen sind weniger schmackhaft, aber nicht giftig. Bei Wildsammlung besteht Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten wie dem Großen Wasserschierling (Sium latifolium).
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HuhnWurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium bei Wildsammlung
normalerweise keine Maßnahme
Die Wurzeln und jungen Triebe von Zuckerwurzel sind für Hühner essbar und werden als Leckerbissen geschätzt. Bei kontrolliertem Anbau besteht keine Toxizitätsgefahr. Bei Wildsammlung besteht Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten wie Sium latifolium (großer Wasserschierling).
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EnteWurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium bei Wildsammlung
normalerweise keine Maßnahme
Keine direkte artspezifische Quelle für Enten gefunden. Diese Einstufung ist eine vorsichtige Ableitung aus dem Profil für Gänse und den bekannten pflanzenteilbezogenen Risiken.
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GansWurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium bei Wildsammlung
normalerweise keine Maßnahme
Keine direkte artspezifische Quelle für Gänse gefunden. Diese Einstufung ist eine vorsichtige Ableitung aus dem Profil für Hühner und den bekannten pflanzenteilbezogenen Risiken.
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SchafWurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium bei Wildsammlung
normalerweise keine Maßnahme
Zuckerwurzel (Skirret) ist für Schafe unbedenklich und kann als Teil ihrer Ernährung gefüttert werden. Junge Wurzeln und Triebe sind besonders schmackhaft und nahrhaft. Bei Wildsammlung besteht Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten wie Sium latifolium (großer Wasserschierling), daher sollte nur kultivierte Zuckerwurzel verwendet werden. Keine bekannten toxischen Verbindungen oder schädlichen Auswirkungen bei…
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ZiegeWurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium bei Wildsammlung
normalerweise keine Maßnahme
Zuckerwurzel (Skirret) ist für Ziegen essbar und nicht giftig. Junge Wurzeln und Triebe werden gerne gefressen. Bei Wildsammlung besteht Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Merk (Sium latifolium), daher nur kultivierte Pflanzen verwenden.
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RindWurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
normalerweise keine Maßnahme
Zuckerwurzel (Sium sisarum) ist für Rinder als Futterpflanze geeignet. Die Wurzeln und jungen Triebe sind essbar und werden aufgrund ihres süßen Geschmacks gut angenommen. Keine bekannten toxischen Verbindungen oder schädlichen Auswirkungen bei normaler Fütterung.
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SchweinWurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Wurzeln, Junge Triebe im Frühjahr
Keine kritischen Teile genannt
Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium bei Wildsammlung
normalerweise keine Maßnahme
Die Wurzeln und jungen Triebe von Zuckerwurzel sind für Schweine essbar und werden als nahrhaftes Wurzelgemüse geschätzt. Bei kontrolliertem Anbau besteht keine bekannte Toxizität. Bei Wildsammlung besteht jedoch Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten wie dem Merk (Sium latifolium), daher sollte nur eindeutig identifiziertes Material verfüttert werden. Übermäßiger Verzehr kann aufgrund des hohen Ballaststoffgehalts…
Tierseite öffnenDie Hinweise dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Diagnose. Bei Aufnahme kritischer Pflanzenteile, auffälligem Verhalten oder Symptomen sollte tierärztlicher Rat eingeholt werden.
Max. Risiko
unklar
Höchste Einstufung
nur in Maßen
Dringlichkeit
beobachten
Saatgut gewinnen
Zuckerwurzel Saatgut gewinnen
Saatguttyp
orthodox
Saatgut haltbar
1 - 2 Jahre
Praxis-Tipps
Zuckerwurzel Praxis-Tipps
Häufige Anfängerfehler
Zu frühes Aufgeben bei der Keimung. Die Samen benötigen konstante Feuchtigkeit und oft mehrere Wochen Geduld.
Erfolgsmuster
Vorkultur in Töpfen ab Februar, Auspflanzen im April in tief gelockertes Mulchbeet führt zu reicher Winterernte.
Schnelle Hebel
Lassen Sie zwei oder drei Pflanzen im Folgejahr blühen. Die weißen Dolden sind ein Nützlingsmagnet und säen sich willig selbst aus.
Praxisbeobachtungen
Pflanzen, die im Halbschatten auf feuchtem Humus stehen, entwickeln deutlich zartere Einzelwurzeln als solche in voller, trockener Mittagssonne.
Pflanzenprofil
Weitere Pflanzenbilder


Gesundheit
Schädlinge, Krankheiten
Pflanzengesundheit
Diagnosehilfe
Zuckerwurzel Diagnosehilfe
Schädlingsgruppen
Krankheitsgruppen
Vorbeugung
Diagnose
Kümmerndes Laub deutet meist entweder auf Schäden im Wurzelbereich durch Trockenheit oder Madenfraß hin.
Kulturführung
Monitoring
Gelbtafeln ab Mai zur Flugüberwachung der Möhrenfliege aufstellen
Erste Reaktion
Diagnoseregeln
Laub färbt sich rötlich-gelb und welkt ohne ersichtlichen Wassermangel.
Mögliche Ursachen: Chamaepsila rosae, Drought woody roots
- Wurzelhals auf Fraßgänge prüfen
- Bodenfeuchtigkeit in 15 cm Tiefe kontrollieren
Häufige Fragen
Warum sind meine Zuckerwurzeln holzig und bitter?
Das liegt meist an Trockenstress im Hochsommer. Bei Wassermangel bilden die Wurzeln zähe Fasern aus. Ein konsequentes Mulchen und tiefgründiges Gießen verhindern dies.
Muss man den harten Kernfaden in der Mitte immer mitessen?
Ältere Wurzeln entwickeln einen holzigen Mittelfaden. Dieser lässt sich nach dem Kochen ganz leicht im Ganzen aus der weichen Wurzel herausziehen.
Ist Zuckerwurzel für Hund sicher?
Zuckerwurzel ist für Hund als geeignet eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: normalerweise keine Maßnahme. Zuckerwurzel (Skirret) gilt als essbar und ungiftig für Hunde. Junge Wurzeln und Triebe können gelegentlich als Leckerbissen gefüttert werden. Bei Wildsammlung besteht Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten wie Sium latifolium (großer Wasserschierling).
Ist Zuckerwurzel für Katze sicher?
Zuckerwurzel ist für Katze als nur in Maßen eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: normalerweise keine Maßnahme. Zuckerwurzel (Skirret) gilt als essbar und ungiftig für Menschen. Für Katzen sind die Wurzeln und jungen Triebe in kleinen Mengen als Leckerli unbedenklich. Bei übermäßigem Verzehr können leichte Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten wie Sium latifolium besteht nur bei Wildsammlung, nicht bei kultivierten Pflanzen.
Ist Zuckerwurzel für Kaninchen sicher?
Zuckerwurzel ist für Kaninchen als nur in Maßen eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: normalerweise keine Maßnahme. Zuckerwurzel (Skirret) ist für Kaninchen unbedenklich. Wurzeln und junge Triebe können regelmäßig gefüttert werden. Bei Wildsammlung auf Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten achten.
Ist Zuckerwurzel für Meerschweinchen sicher?
Zuckerwurzel ist für Meerschweinchen als nur in Maßen eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: normalerweise keine Maßnahme. Die Zuckerwurzel (Sium sisarum) ist für Meerschweinchen essbar, wobei nur die Wurzeln und jungen Triebe geeignet sind. Ältere, verholzte Teile und Samen sollten vermieden werden, da sie zwar nicht giftig, aber schwer verdaulich sind. Keine bekannten toxischen Verbindungen. Bei kontrolliertem Anbau besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Verwandten wie Sium latifolium. Als Leckerli in kleinen Mengen geeignet…
Interne Links
Verwandte Pflanzen
Möhre
Beide gehören zu den Apiaceae; erhöhte Vorsicht bei gemeinsamen Schädlingen.
Teilt als Doldenblütler dieselben Standortrisiken bezüglich der Möhrenfliege.
Pastinake
Teilen ähnliche Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit und tiefgründige Lockerung.
Ähnliche kulinarische Verwendung und aromatisches Geschmacksprofil, gehört ebenfalls zu den Apiaceae.
Möhrenfliege
Hauptschädling für beide Kulturpflanzen, befällt die zarten Wurzeln.
Zwiebel
Beide zählen zu den Mittelzehrern und vertragen keinen frischen, stickstoffreichen Mist.
Porree
Benötigen im Hochsommer konstante Feuchtigkeit für zartes Gewebe.
Schwarzwurzel
Wird ebenfalls als winterharte, feine Wurzel über die kalten Monate hinweg geerntet.
Breitblättriger Merk (Großer Merk)
Gehört zur selben Gattung und wächst wild an feuchten Orten; ist jedoch für den Verzehr giftig.
Quellen
Öffentliche Quellen
- Wikidata entity
Wikidata · 2026-05-16
- GBIF species match
GBIF · 2026-05-16
- Deutschsprachige Wikipedia: Zuckerwurzel
Wikipedia · 2026-05-16
- English Wikipedia: Sium sisarum
Wikipedia · 2026-05-16



