Pflanzenprofil
WaldmeisterGalium odoratum
Waldmeister (Galium odoratum) ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die vor allem für ihr süßliches, vanilleartiges Aroma bekannt ist, das sich beim Welken oder Trocknen der Blätter entfaltet. Ursprünglich in europäischen Laubwäldern beheimatet, ist sie ein beliebter Bodendecker für schattige Gartenbereiche. Traditionell wird sie zur Aromatisierung von Getränken wie der Maibowle verwendet, aber auch für Desserts und Tees.

Kurzprofil
Wichtigste Daten
Geeignete Anbauorte:
Gute Nachbarn
FunkieFarne
Meiden
Keine Angaben
Voranzucht & Direktsaat
Waldmeister: Aussaat und Keimung
Waldmeister wird in der Regel nicht im Haus vorgezogen, sondern direkt ausgesät oder durch Teilung vermehrt.
Aussaat im Frühjahr oder Herbst. Waldmeister ist ein Kaltkeimer und benötigt eine Kälteperiode zur Keimung.
Pflanzung & Standort
Waldmeister: Pflanzung und Abstände
Pflanzung von Jungpflanzen oder Teilung bestehender Horste im Frühjahr oder Herbst.
Standort & Praxis
Waldmeister ist eine pflegeleichte Pflanze, die sich gut als Bodendecker eignet. Achten Sie auf einen schattigen bis halbschattigen Standort mit feuchtem, humusreichem Boden. Die Vermehrung erfolgt am einfachsten durch Teilung der Rhizome im Frühjahr oder Herbst. Ernten Sie die Blätter vor der Blüte für das beste Aroma. Vorsicht bei der Verwendung in großen Mengen wegen des Cumarins.
Temperatur & Frost
Waldmeister: Temperatur und Standort
Wasser & Nährstoffe
Waldmeister: Wasser, Nährstoffe und Pflege
Topf & Wuchs
Waldmeister: Topf, Stütze und Wuchs
Jahresplan
Waldmeister Kalender
Die Ernte der aromatischen Blätter erfolgt idealerweise vor der Blüte im späten Frühling.
Wiederkehrende Aufgaben
Jetzt relevant
Juni
- Keine zusätzliche Einzelaufgabe
Als Nächstes
Juli
- Keine zusätzliche Einzelaufgabe
Monatsaufgaben
Einzelaufgaben aus Monatsdaten; wiederkehrende Saisonfenster stehen oben im Überblick.
Januar
Ruhephase
Februar
Ruhephase
März
Keine zusätzliche Einzelaufgabe
April
Keine zusätzliche Einzelaufgabe
Mai
Keine zusätzliche Einzelaufgabe
Juni
Ruhephase
August
Ruhephase
September
Keine zusätzliche Einzelaufgabe
Oktober
Keine zusätzliche Einzelaufgabe
November
Ruhephase
Dezember
Ruhephase
Blüte & Bestäubung
Waldmeister Blüte & Bestäubung
Blütezeit
Mai bis Juni
Blütentyp
Kleine, sternförmige Blüten in lockeren Trugdolden
Blütenfarbe
Weiß
Selbstfruchtbarkeit
teilweise selbstfruchtbar
Bestäuber nötig
ja
Überblick
Die Blüten des Waldmeisters werden von verschiedenen Insekten bestäubt, hauptsächlich von kleinen Bienen und Fliegen.
Hinweise
Die kleinen weißen Blüten erscheinen in Büscheln über dem Laub und sind eher unscheinbar.
Mischkultur
Waldmeister Mischkultur
Gute Nachbarn
FunkieFarne
Meiden
Keine Angaben
Nutzung & Lagerung
Waldmeister Nutzung & Lagerung
Die Blätter werden vor der Blüte geerntet, wenn der Cumaringehalt am höchsten ist.
Lagerung
Getrocknete Kräuter
Haltbarkeit
Getrockneter Waldmeister behält sein Aroma in einem luftdichten Behälter an einem dunklen, kühlen Ort für 6 bis 12 Monate.
Geschmack
Süßlich, vanilleartig, heuartig, leicht bitter
Ernten
Die Blätter werden vor der Blüte geerntet, wenn der Cumaringehalt am höchsten ist.
Küchennutzung
Verarbeitung
Nach der Ernte
Die geernteten Stängel zu kleinen Bündeln zusammenbinden und kopfüber an einem luftigen, schattigen Ort trocknen. Alternativ auf einem Gitter ausbreiten. Nach dem Trocknen die Blätter von den Stielen streifen.
Hinweise
Waldmeister sollte sparsam verwendet werden, insbesondere in größeren Mengen, da er Cumarin enthält. Für die Maibowle werden die leicht angewelkten Stängel kurz in Wein gehängt.
Essbarkeit & Sicherheit
Waldmeister Essbarkeit & Sicherheit
Für Menschen
Kurz zusammengefasst: welche Teile essbar sind, welche Teile kritisch bleiben und ob Rohverzehr sinnvoll ist.
Sicherheitshinweise
Waldmeister enthält Cumarin, das in hohen Dosen leberschädigend wirken kann. Der Cumaringehalt ist vor der Blüte am höchsten. Ein moderater Verzehr ist unbedenklich, aber übermäßiger Konsum sollte vermieden werden. Besonders Schwangere und Personen mit Lebererkrankungen sollten vorsichtig sein.
Tiersicherheit
Für diese Pflanze ist die Datenlage bei Tieren noch nicht eindeutig. Vor freiem Zugang oder gezielter Fütterung sollten die Detailzeilen geprüft werden.
Jede Zeile zeigt direkt, welche Teile eher geeignet und welche kritisch sind.
Haustiere
HundKeine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
Keine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
KatzeKeine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
Keine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
KaninchenKeine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
Keine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
MeerschweinchenKeine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
Keine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
HamsterKeine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
Keine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
WellensittichKeine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
Keine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
Nutztiere
PferdKeine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
Keine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
HuhnKeine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
Keine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
EnteKeine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
Keine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
GansKeine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
Keine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
SchafKeine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
Keine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
ZiegeKeine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
Keine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
RindKeine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
Keine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
SchweinKeine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
Keine geeigneten Teile genannt
Keine kritischen Teile genannt
Die Hinweise dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Diagnose. Bei Aufnahme kritischer Pflanzenteile, auffälligem Verhalten oder Symptomen sollte tierärztlicher Rat eingeholt werden.
Max. Risiko
unklar
Höchste Einstufung
nicht gesichert
Dringlichkeit
unklar
Saatgut gewinnen
Waldmeister Saatgut gewinnen
Saatgut haltbar
2 - 3 Jahre
Hinweise
Waldmeister sät sich oft selbst aus, wenn die Bedingungen stimmen. Die Samen benötigen eine Kälteperiode (Kaltkeimer) zur Keimung.
Praxis-Tipps
Waldmeister Praxis-Tipps
Häufige Anfängerfehler
Erfolgsmuster
Schnelle Hebel
Praxisbeobachtungen
Pflanzenprofil
Weitere Pflanzenbilder

Gesundheit
Schädlinge, Krankheiten
Pflanzengesundheit
Diagnosehilfe
Waldmeister Diagnosehilfe
Vorbeugung
Diagnose
Die meisten Probleme bei Waldmeister sind auf ungünstige Standortbedingungen oder Pflegefehler zurückzuführen, nicht auf spezifische Schädlinge oder Krankheiten. Achten Sie auf die Bedürfnisse der Pflanze bezüglich Licht, Wasser und Boden.
Kulturführung
Monitoring
Erste Reaktion
Diagnoseregeln
Blätter werden gelb oder braun
Mögliche Ursachen: Too much direct sun, Insufficient water, Nutrient deficiency (less likely)
- Sonnenexposition prüfen
- Bodenfeuchtigkeit kontrollieren
- Bodenqualität überprüfen
Pflanze welkt trotz feuchtem Boden
Mögliche Ursachen: Wurzelfäule
- Auf Staunässe prüfen
- Wurzeln auf Fäulnis untersuchen
Schlechter Wuchs / Verkümmerte Pflanzen
Mögliche Ursachen: Too much sun, Too dry soil, Poor soil quality, Competition from other plants
- Standortbedingungen prüfen (Schatten, Feuchtigkeit)
- Boden auf Humusgehalt prüfen
- Konkurrenz durch andere Pflanzen bewerten
Häufige Fragen
Wo wächst Waldmeister am besten?
Waldmeister bevorzugt einen schattigen bis halbschattigen Standort mit feuchtem, humusreichem und gut durchlässigem Boden. Ideal sind Standorte unter Bäumen oder Sträuchern.
Wann und wie erntet man Waldmeister?
Die Blätter sollten vor der Blüte geerntet werden, idealerweise im April oder Anfang Mai. Schneiden Sie die Stängel knapp über dem Boden ab. Das Aroma entwickelt sich am besten, wenn die geernteten Stängel leicht angewelkt werden.
Ist Waldmeister giftig?
Waldmeister enthält Cumarin, das in hohen Dosen leberschädigend wirken kann. In den üblichen Mengen für kulinarische Zwecke (z.B. Maibowle) ist er jedoch unbedenklich. Übermäßiger Konsum sollte vermieden werden, besonders von Schwangeren oder Personen mit Leberproblemen.
Wie vermehrt man Waldmeister?
Die einfachste Methode ist die Teilung der Rhizome im Frühjahr oder Herbst. Waldmeister kann auch durch Aussaat im Herbst erfolgen, da er ein Kaltkeimer ist.
Ist Waldmeister für Hund sicher?
Waldmeister ist für Hund als nicht gesichert eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: unklar. Keine belastbare artspezifische Einstufung vorhanden.
Ist Waldmeister für Katze sicher?
Waldmeister ist für Katze als nicht gesichert eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: unklar. Keine belastbare artspezifische Einstufung vorhanden.
Ist Waldmeister für Kaninchen sicher?
Waldmeister ist für Kaninchen als nicht gesichert eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: unklar. Keine belastbare artspezifische Einstufung vorhanden.
Ist Waldmeister für Meerschweinchen sicher?
Waldmeister ist für Meerschweinchen als nicht gesichert eingestuft. Risiko: unklar. Dringlichkeit: unklar. Keine belastbare artspezifische Einstufung vorhanden.
Interne Links
Verwandte Pflanzen
Krappgewächse
Gehört zur Familie der Rubiaceae.
Gehört zur selben Pflanzenfamilie (Rubiaceae).
Zitronenmelisse
Beide werden zur Aromatisierung von Getränken und Desserts verwendet und haben beruhigende Eigenschaften.
Grüne Minze
Beide sind aromatische Kräuter, die in Getränken und Desserts verwendet werden.
Quellen
Öffentliche Quellen
- Wikidata entity
Wikidata · 2026-05-15
- GBIF species match
GBIF · 2026-05-15
- Deutschsprachige Wikipedia: Waldmeister
Wikipedia · 2026-05-15
- English Wikipedia: Galium odoratum
Wikipedia · 2026-05-15



