Profil

TafeltraubeVitis vinifera

Tafeltrauben sind Weintrauben zum direkten Verzehr. Sie sind mehrjährige, verholzende Kletterpflanzen, die an Spalieren oder Pergolen gezogen werden. Die Erntezeit liegt zwischen August und Oktober.

Tafeltraube (Vitis vinifera): Pflanzenportrait für Pflanzenportrait - Obst, Weinrebengewächse, Ernten Aug, Sep, Okt
Tafeltraube: Pflanzenportrait. Ernte: Aug, Sep, Okt.

Kurzprofil

Wichtigste Daten

Pflanzen

Apr, Mai, Jun

Ernten

Aug, Sep, Okt

Wasser

mittel

Gute Nachbarn

KräuterBohnenKräuterBohnen

Meiden

KohlartenKartoffelKohlartenKartoffeln

Anbaudaten

Tafeltraube Anbaudaten

Pflanzabstand

100 - 200 cm

Reihenabstand

150 - 250 cm

Aussaat und Keimung

LichtkeimerNein
DunkelkeimerNein
KaltkeimerNein
Stratifikation nötigNein
Vorquellen empfohlenNein
Direktsaat möglichNein
Vorkultur empfohlenNein

Pflanzung und Abstände

Pflanzabstand100 - 200 cm
Reihenabstand150 - 250 cm
Pflanzen pro m²0,5 - 1 pro m²
Pflanzabstand1 plant per 2-3 sq ft

Temperatur und Standort

Wachstumstemperaturab 10 °C
Optimale Temperatur20 - 28 °C
FrostempfindlichJa
Spätfrost empfindlichJa
Hitzetoleranzmittel
Kältetoleranzniedrig

Wasser, Nährstoffe und Pflege

Wassermittel
Kritische WasserphasenBlüte, Fruchtansatz, Fruchtentwicklung
BewässerungTiefgründig, nicht über die Blätter
Trockenheitmittel
Staunässe empfindlichJa
Mulchen empfohlenJa
NährstoffbedarfMittelzehrer
Kompost empfohlenJa
Düngersensibilitätniedrig

Topf, Stütze und Wuchs

Topf geeignetJa
TopfgrößeVolumen: ab 50 l; Empfohlen: ab 70 l; Durchmesser: ab 40 cm; Tiefe: ab 40 cm
StützeJa; 180 - 300 cm
Höhe200 - 500 cm
Breite100 - 200 cm
Wurzeltiefe100 - 200 cm
Ertrag2 - 10 kg

Jahresplan

Tafeltraube Kalender

Alle Pflanzen
VorkulturDirektsaatPflanzenErnten

Vorkultur

Keine Angaben

Keine Vorkultur nötig.

Direktsaat

Keine Angaben

Direktsaat ist nicht üblich, da die Vermehrung meist durch Stecklinge erfolgt.

Pflanzen

AprMaiJun

Nach den letzten Frösten, wenn der Boden sich erwärmt hat. Jungpflanzen abhärten.

Ernten

AugSepOkt

Je nach Sorte und Reifezeitpunkt. Trauben sind reif, wenn sie leicht von der Rispe zu lösen sind und ihr typisches Aroma entwickeln.

Jahresplan
  1. Jungpflanzen abhärten und ins Freie pflanzen, sobald keine Frostgefahr mehr besteht.
  2. Erste Düngergabe, falls nötig.
  3. Regelmäßig gießen, besonders bei Trockenheit.
  4. Bei Bedarf düngen.
  5. Grün-Schnitt zur besseren Belüftung und Fruchtentwicklung.
  6. Schädlinge und Krankheiten kontrollieren.
  7. Fruchtbehang auslichten, um die Qualität der verbleibenden Trauben zu verbessern.
  8. Schutz vor Vögeln und Wespen mit Netzen oder anderen Mitteln.
  9. Ernte beginnen, sobald die ersten Trauben reif sind.
  10. Gießen kurz vor der Ernte reduzieren, um den Zuckergehalt zu fördern.
  11. Nach der Ernte bei Bedarf nochmals düngen, um die Pflanze für das nächste Jahr zu stärken.
  12. Geerntete Trauben kühl und trocken lagern.
  13. Beginn des Winterschnitts bei Bedarf, um die Struktur der Pflanze zu erhalten.
  14. Bodenpflege, Entfernen von Falllaub.
  15. Winterschnitt durchführen, um die Pflanze in Form zu bringen und die Fruchtbildung für das nächste Jahr zu fördern.
  16. Schutz empfindlicher Sorten vor starkem Frost.
  17. Ruhephase der Pflanze. Weiterer Winterschnitt bei Bedarf.
  18. Kontrolle auf Frostschäden.

Anbau

Tafeltraube Standort, Boden und Pflege

Pflanzabstand

100 - 200 cm

Lagerung

Tafeltrauben sind nicht lange lagerfähig und sollten möglichst frisch verzehrt werden., Kühle Lagerung verlängert die Haltbarkeit geringfügig., Geeignete Lagerbedingungen sind kühl (ca. 0-4°C), dunkel und mit hoher Luftfeuchtigkeit.

  • Tafeltrauben sind nicht klimakterisch und reifen nach der Ernte nicht nach. Daher immer erst ernten, wenn sie voll ausgereift sind und ihr sortentypisches Aroma entwickelt haben.
  • Bei der Pflanzung unbedingt auf eine ausreichende Tiefe und gute Drainage achten. Staunässe wird nicht vertragen.
  • Der jährliche Winterschnitt (Dezember bis Februar) ist der wichtigste Pflegeeingriff. Ohne regelmäßigen Schnitt vergreist die Pflanze und trägt weniger.
  • Viele moderne Tafeltraubensorten sind pilzwiderstandsfähig (PiWi) und benötigen weniger Pflanzenschutz. Ideal für den Hausgarten.
  • Weintrauben sind für Hunde und Katzen giftig. Bei Haustieren Vorsicht walten lassen.

Schnitt

Tafeltraube Schnitt

Die Erziehungsform bestimmt den Schnitt und das Platzangebot. Für Tafeltrauben im Hausgarten ist die Spalier-Erziehung üblich.

Ziel

de: Guyot-Schnitt oder Kordon-Erziehung mit Zapfenschnitt | en: Guyot pruning or cordon training with spur pruning

Hinweise

Die Erziehungsform bestimmt den Schnitt und das Platzangebot. Für Tafeltrauben im Hausgarten ist die Spalier-Erziehung üblich.

Schnittzeit

Winter

NovDezJanFeb

Hauptschnitt zur Formgebung und Ertragsregulierung. Entfernen von altem Holz und zurückschneiden der Fruchtruten. Idealerweise im späten Winter (Januar-Februar), wenn die stärkste Frostgefahr vorüber ist. Nicht bei starkem Frost.

Sommer

JunJul

Grün-Schnitt: Entfernen von überflüssigen Trieben und Blättern zur Verbesserung von Belüftung und Lichteinfall. Nur die überzähligen, nicht verholzten Triebe entfernen. Nicht zu viele Blätter entfernen, um die Trauben vor Sonnenbrand zu schützen.

Erntezeit

AugSep

Entfernen von Blättern, die die Trauben beschatten, um die Reife zu fördern. Nur sparsam Blätter entfernen. Der Sonnenschutz für die Trauben ist wichtig.

Entfernen

  • Alte, dicke, verholzte Triebe ab 3 Jahren
  • Überzählige Jungtriebe, die auch bei Grün-Schnitt entfernt werden
  • Triebe, die sich kreuzen oder drücken an der Unterkonstruktion
  • Ruten, die im Vorjahr Früchte getragen haben (werden nach der Ernte entfernt)
  • Tote oder kranke Triebe

Erhalten

  • Einen bis zwei kräftige, einjährige Jungtriebe pro Hauptachse als neue Fruchtrute (später zurückgeschnitten auf 2-6 Augen)
  • Den Hauptstamm (Dauerholz)
  • Zusätzlich einen Ersatztrieb (Zapfen) pro Hauptachse als Reserve fürs nächste Jahr

Vermeiden

  • Zu vielen, gleichzeitigen, dicken Schnittansätzen (vermeidet starken Saftverlust)
  • Nicht zu nah am Hauptstamm schneiden (Förderung von Stockausschlag)
  • Schneiden bei Minusgraden (Rissgefahr im Holz)
  • Zu viel Grün-Masse im Hochsommer zu entfernen (Sonnenbrand an den Trauben)

Werkzeug & Hygiene

Schere und Messer vor und nach jedem Schnitt mit 70% Alkohol oder heißem Wasser desinfizieren, um die Übertragung von Pilzkrankheiten (z.B. Esca) zu vermeiden.

Mischkultur

Tafeltraube Mischkultur

Mischkultur

Gute Nachbarn

KräuterBohnenKräuterBohnen

Meiden

KohlartenKartoffelKohlartenKartoffeln

Gesundheit

Schädlinge, Krankheiten

Schädlinge

Blattläuse

Kleine, saugende Insekten, die sich auf jungen Trieben und Blättern ansiedeln und Pflanzensaft saugen. Sie können Viren übertragen und zu Deformationen führen.

Spinnmilben

Winzige Spinnentiere, die sich auf der Blattunterseite ansiedeln und Pflanzensaft saugen. Sie bevorzugen trockene, warme Bedingungen und bilden feine Gespinste.

Rebstock-Wickler

Die Raupen des Rebstock-Wicklers fressen an jungen Trieben, Blättern und Blütenknospen, was zu erheblichen Ertragsverlusten führen kann.

Reblaus

Ein winziges Insekt, das sowohl an den Wurzeln als auch an den Blättern saugt. Wurzelschäden führen zu Wachstumsstörungen und zum Absterben der Pflanze. Blattgallen sind ein Zeichen für die Blattlausform.

Krankheiten

Echter Mehltau

Ein Pilz, der sich als weißer, mehlartiger Belag auf Blättern, Trieben und Trauben zeigt. Er schwächt die Pflanze und beeinträchtigt die Fruchtqualität.

Falscher Mehltau

Ein Pilz, der sich durch gelbliche Flecken auf der Blattoberseite und einen weißlichen Belag auf der Blattunterseite auszeichnet. Er befällt Blätter, Triebe und Trauben und kann zu erheblichen Ernteverlusten führen.

Grauschimmel (Botrytis)

Ein Pilz, der vor allem bei feuchtem Wetter Trauben befällt und zu Fäulnis führt. Er kann auch an Trieben und Blättern auftreten.

Esca-Krankheit

Eine komplexe Pilzkrankheit, die sich durch verschiedene Symptome äußert, darunter Blattflecken, Rindennekrosen und das plötzliche Absterben von Trieben oder der gesamten Pflanze (Plötzlicher Traubensterben).

Mangelerscheinungen

Magnesiummangel

Magnesium ist ein zentraler Bestandteil des Chlorophylls. Ein Mangel führt zu einer eingeschränkten Photosynthese.

Kaliummangel

Kalium ist wichtig für den Wasserhaushalt, die Enzymaktivität und die Zuckerbildung. Ein Mangel beeinträchtigt die Fruchtqualität und die Frosthärte.

Eisenmangel

Eisen ist essentiell für die Chlorophyllsynthese. Ein Mangel tritt oft auf kalkhaltigen Böden auf.

Pflanzengesundheit

Häufige Fragen

Wann ist die beste Pflanzzeit für Tafeltrauben?

Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr, nach den letzten Frösten, etwa von April bis Juni, wenn der Boden sich erwärmt hat. Containerware kann auch im Herbst gepflanzt werden.

Wie schneide ich eine Tafeltraube richtig?

Der wichtigste Schnitt ist der Winterschnitt (Dezember-Februar). Dabei werden alte, verholzte Triebe entfernt und ein- bis zweijährige Fruchtruten auf 2–6 Augen zurückgeschnitten. Ein Ersatztrieb (Zapfen) wird pro Hauptachse belassen. Im Sommer kann ein Grün-Schnitt zur Belüftung erfolgen.

Welcher Standort ist für Tafeltrauben ideal?

Tafeltrauben benötigen einen sonnigen, warmen und windgeschützten Standort. Ideal ist eine Süd- oder Südwestlage, z.B. an einer Hauswand. Der Boden sollte tiefgründig, locker und gut durchlässig sein.

Brauchen Tafeltrauben eine Rankhilfe?

Ja, Tafeltrauben sind Kletterpflanzen und benötigen eine stabile Rankhilfe, wie ein Spalier, eine Pergola oder eine Rankwand. Die Triebe werden regelmäßig angebunden und erzogen.

Sind Tafeltrauben anfällig für Krankheiten?

Ja, Weinreben können von verschiedenen Pilzkrankheiten wie Echtem und Falschem Mehltau, Grauschimmel und der Esca-Krankheit befallen werden. Die Wahl resistenter Sorten (PiWi), guter Standort und regelmäßige Pflege beugen vor.

Kann ich Tafeltrauben im Topf anbauen?

Ja, der Anbau im Topf ist möglich, erfordert aber einen sehr großen Topf (mindestens 50 Liter), gute Drainage und regelmäßige Bewässerung und Düngung. Der Topf sollte tief und frostsicher sein.

Quellen

Öffentliche Quellen

  1. Wikidata entity

    Wikidata · 2026-05-15

  2. GBIF species match

    GBIF · 2026-05-15

  3. Deutschsprachige Wikipedia: Tafeltraube

    Wikipedia · 2026-05-15

  4. English Wikipedia: Table grape

    Wikipedia · 2026-05-15

Details

Weitere öffentliche Pflanzendaten

Names
Common

Tafeltraube

Plural

Tafeltraube

BotanicalVitis vinifera
Synonyms
  1. Tafeltrauben
Common synonyms
  1. Tafeltrauben
Regional names
Historical names
Market names
Misspellings
Search terms
  1. Tafeltraube
Taxonomy
KingdomPlantae
Clades
  1. Tracheophyta
  2. Angiosperms
  3. Eudicots
  4. Rosids
OrderVitales
Family botanicalVitaceae
Family

Weinrebengewächse

Family idvitaceae
GenusVitis
SpeciesVitis vinifera
Cultivar groupTable grapes
Classification
Main groupObst
Sub groupBerries
Crop groupGrape
Life cycleMehrjährig
Perennialja
Woodyja
Treenein
Shrubja
Essbare Teile
  1. Frucht
Nutrient groupObst
Calendar
Sowing indoor
Notes

Keine Vorkultur nötig.

Sowing outdoor
Notes

Direktsaat ist nicht üblich, da die Vermehrung meist durch Stecklinge erfolgt.

Planting out
Months
  1. 4
  2. 5
  3. 6
Earliest month4
Latest month6
Notes

Nach den letzten Frösten, wenn der Boden sich erwärmt hat. Jungpflanzen abhärten.

Harvest
Months
  1. 8
  2. 9
  3. 10
Earliest month8
Latest month10
Notes

Je nach Sorte und Reifezeitpunkt. Trauben sind reif, wenn sie leicht von der Rispe zu lösen sind und ihr typisches Aroma entwickeln.

Month tasks
4
  1. Jungpflanzen abhärten und ins Freie pflanzen, sobald keine Frostgefahr mehr besteht.

  2. Erste Düngergabe, falls nötig.

  3. Schnittmaßnahmen bei älteren Pflanzen, falls noch nicht geschehen.

5
  1. Regelmäßig gießen, besonders bei Trockenheit.

  2. Bei Bedarf düngen.

  3. Austriebe auslichten, um die Fruchtbildung zu fördern.

  4. Rankhilfen überprüfen und anpassen.

6
  1. Grün-Schnitt zur besseren Belüftung und Fruchtentwicklung.

  2. Schädlinge und Krankheiten kontrollieren.

7
  1. Fruchtbehang auslichten, um die Qualität der verbleibenden Trauben zu verbessern.

  2. Schutz vor Vögeln und Wespen mit Netzen oder anderen Mitteln.

8
  1. Ernte beginnen, sobald die ersten Trauben reif sind.

  2. Gießen kurz vor der Ernte reduzieren, um den Zuckergehalt zu fördern.

9
  1. Nach der Ernte bei Bedarf nochmals düngen, um die Pflanze für das nächste Jahr zu stärken.

  2. Geerntete Trauben kühl und trocken lagern.

10
  1. Beginn des Winterschnitts bei Bedarf, um die Struktur der Pflanze zu erhalten.

  2. Bodenpflege, Entfernen von Falllaub.

11
  1. Winterschnitt durchführen, um die Pflanze in Form zu bringen und die Fruchtbildung für das nächste Jahr zu fördern.

  2. Schutz empfindlicher Sorten vor starkem Frost.

12
  1. Ruhephase der Pflanze. Weiterer Winterschnitt bei Bedarf.

  2. Kontrolle auf Frostschäden.

Month tasks structured
4
  1. TaskPflanzung ins Freie
    Label

    Jungpflanzen abhärten und ins Freie pflanzen, sobald keine Frostgefahr mehr besteht.

    Priorityhoch
    Months
    1. 4
    2. 5
    ConditionNach den letzten Frösten, Bodentemperatur über 10°C.
    Estimated effortmittel
    Notes

    Jungpflanzen langsam an Außentemperaturen gewöhnen.

  2. TaskDüngung
    Label

    Erste Düngergabe, falls nötig.

    Prioritymittel
    Months
    1. 4
    ConditionBeginn der Wachstumsperiode.
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Langsam wirkenden Langzeitdünger verwenden.

  3. TaskSchnittmaßnahmen
    Label

    Schnittmaßnahmen bei älteren Pflanzen, falls noch nicht geschehen.

    Prioritymittel
    Months
    1. 4
    ConditionVegetationsruhe endet.
    Estimated efforthoch
    Notes

    Entfernen von abgestorbenen oder beschädigten Trieben.

5
  1. TaskBewässerung
    Label

    Regelmäßig gießen, besonders bei Trockenheit.

    Priorityhoch
    Months
    1. 5
    2. 6
    3. 7
    4. 8
    ConditionTrockenes Wetter, Boden trocknet aus.
    Estimated effortmittel
    Notes

    Tiefgründig gießen, um die Wurzelbildung anzuregen.

  2. TaskDüngung
    Label

    Bei Bedarf düngen.

    Prioritymittel
    Months
    1. 5
    2. 6
    ConditionWährend der Wachstumsphase.
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Flüssigdünger oder Kompost verwenden.

  3. TaskAuslichten
    Label

    Austriebe auslichten, um die Fruchtbildung zu fördern.

    Prioritymittel
    Months
    1. 5
    2. 6
    ConditionBei starkem Austrieb.
    Estimated effortmittel
    Notes

    Überflüssige Triebe entfernen, um die Energie auf die Fruchtbildung zu konzentrieren.

  4. TaskRankhilfen
    Label

    Rankhilfen überprüfen und anpassen.

    Priorityniedrig
    Months
    1. 5
    ConditionBei wachsenden Trieben.
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Sicherstellen, dass die Triebe gut Halt finden.

6
  1. TaskGrün-Schnitt
    Label

    Grün-Schnitt zur besseren Belüftung und Fruchtentwicklung.

    Prioritymittel
    Months
    1. 6
    2. 7
    ConditionWährend des Wachstums.
    Estimated effortmittel
    Notes

    Überflüssige Blätter und Triebe entfernen.

  2. TaskSchädlingskontrolle
    Label

    Schädlinge und Krankheiten kontrollieren.

    Priorityhoch
    Months
    1. 6
    2. 7
    3. 8
    ConditionWährend der Wachstums- und Fruchtentwicklungsphase.
    Estimated effortmittel
    Notes

    Bei Befall geeignete Maßnahmen ergreifen.

7
  1. TaskFruchtbehang auslichten
    Label

    Fruchtbehang auslichten, um die Qualität der verbleibenden Trauben zu verbessern.

    Prioritymittel
    Months
    1. 7
    ConditionBei zu dichtem Fruchtbehang.
    Estimated effortmittel
    Notes

    Entfernen Sie einige kleine Trauben, damit die größeren besser reifen können.

  2. TaskSchutz vor Vögeln und Wespen
    Label

    Schutz vor Vögeln und Wespen mit Netzen oder anderen Mitteln.

    Priorityhoch
    Months
    1. 7
    2. 8
    3. 9
    ConditionBeginn der Fruchtreife.
    Estimated effortmittel
    Notes

    Netze rechtzeitig anbringen.

8
  1. TaskErnte
    Label

    Ernte beginnen, sobald die ersten Trauben reif sind.

    Priorityhoch
    Months
    1. 8
    2. 9
    3. 10
    ConditionFruchtreife.
    Estimated effortmittel
    Notes

    Trauben mit einer scharfen Schere abschneiden.

  2. TaskBewässerung vor Ernte
    Label

    Gießen kurz vor der Ernte reduzieren, um den Zuckergehalt zu fördern.

    Prioritymittel
    Months
    1. 8
    2. 9
    ConditionKurz vor der Ernte.
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Vermeiden Sie Staunässe.

9
  1. TaskNachernte-Düngung
    Label

    Nach der Ernte bei Bedarf nochmals düngen, um die Pflanze für das nächste Jahr zu stärken.

    Prioritymittel
    Months
    1. 9
    ConditionNach der Haupternte.
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Kaliumbetonter Dünger kann die Winterhärte fördern.

  2. TaskLagerung
    Label

    Geerntete Trauben kühl und trocken lagern.

    Prioritymittel
    Months
    1. 9
    2. 10
    ConditionNach der Ernte.
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Trauben möglichst am Stiel belassen.

10
  1. TaskWinterschnitt
    Label

    Beginn des Winterschnitts bei Bedarf, um die Struktur der Pflanze zu erhalten.

    Prioritymittel
    Months
    1. 10
    2. 11
    3. 12
    4. 1
    5. 2
    ConditionNach Laubfall, vor dem Austrieb.
    Estimated efforthoch
    Notes

    Entfernen Sie alte, tote oder überkreuzende Triebe.

  2. TaskBodenpflege
    Label

    Bodenpflege, Entfernen von Falllaub.

    Priorityniedrig
    Months
    1. 10
    ConditionNach der Ernte.
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Verhindert Pilzkrankheiten.

11
  1. TaskWinterschnitt
    Label

    Winterschnitt durchführen, um die Pflanze in Form zu bringen und die Fruchtbildung für das nächste Jahr zu fördern.

    Priorityhoch
    Months
    1. 11
    2. 12
    3. 1
    4. 2
    ConditionVegetationsruhe.
    Estimated efforthoch
    Notes

    Grundlegender Schnitt zur Erziehung und Ertragsregulierung.

  2. TaskFrostschutz
    Label

    Schutz empfindlicher Sorten vor starkem Frost.

    Prioritymittel
    Months
    1. 11
    2. 12
    3. 1
    4. 2
    ConditionBei erwarteten starken Frösten.
    Estimated effortmittel
    Notes

    Junge Pflanzen oder empfindliche Sorten mit Vlies oder Reisig abdecken.

12
  1. TaskRuhephase
    Label

    Ruhephase der Pflanze. Weiterer Winterschnitt bei Bedarf.

    Priorityniedrig
    Months
    1. 12
    2. 1
    ConditionWinter.
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Keine aktiven Pflegemaßnahmen erforderlich, außer bei Bedarf.

  2. TaskFrostschäden kontrollieren
    Label

    Kontrolle auf Frostschäden.

    Priorityniedrig
    Months
    1. 12
    2. 1
    3. 2
    ConditionNach Kälteperioden.
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Beschädigte Triebe im Frühjahr entfernen.

Monatsaufgaben
4
  1. TaskPflanzung ins Freie
    Label

    Jungpflanzen abhärten und ins Freie pflanzen, sobald keine Frostgefahr mehr besteht.

    Priorityhoch
    Months
    1. 4
    2. 5
    ConditionNach den letzten Frösten, Bodentemperatur über 10°C.
    Estimated effortmittel
    Notes

    Jungpflanzen langsam an Außentemperaturen gewöhnen.

  2. TaskDüngung
    Label

    Erste Düngergabe, falls nötig.

    Prioritymittel
    Months
    1. 4
    ConditionBeginn der Wachstumsperiode.
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Langsam wirkenden Langzeitdünger verwenden.

  3. TaskSchnittmaßnahmen
    Label

    Schnittmaßnahmen bei älteren Pflanzen, falls noch nicht geschehen.

    Prioritymittel
    Months
    1. 4
    ConditionVegetationsruhe endet.
    Estimated efforthoch
    Notes

    Entfernen von abgestorbenen oder beschädigten Trieben.

5
  1. TaskBewässerung
    Label

    Regelmäßig gießen, besonders bei Trockenheit.

    Priorityhoch
    Months
    1. 5
    2. 6
    3. 7
    4. 8
    ConditionTrockenes Wetter, Boden trocknet aus.
    Estimated effortmittel
    Notes

    Tiefgründig gießen, um die Wurzelbildung anzuregen.

  2. TaskDüngung
    Label

    Bei Bedarf düngen.

    Prioritymittel
    Months
    1. 5
    2. 6
    ConditionWährend der Wachstumsphase.
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Flüssigdünger oder Kompost verwenden.

  3. TaskAuslichten
    Label

    Austriebe auslichten, um die Fruchtbildung zu fördern.

    Prioritymittel
    Months
    1. 5
    2. 6
    ConditionBei starkem Austrieb.
    Estimated effortmittel
    Notes

    Überflüssige Triebe entfernen, um die Energie auf die Fruchtbildung zu konzentrieren.

  4. TaskRankhilfen
    Label

    Rankhilfen überprüfen und anpassen.

    Priorityniedrig
    Months
    1. 5
    ConditionBei wachsenden Trieben.
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Sicherstellen, dass die Triebe gut Halt finden.

6
  1. TaskGrün-Schnitt
    Label

    Grün-Schnitt zur besseren Belüftung und Fruchtentwicklung.

    Prioritymittel
    Months
    1. 6
    2. 7
    ConditionWährend des Wachstums.
    Estimated effortmittel
    Notes

    Überflüssige Blätter und Triebe entfernen.

  2. TaskSchädlingskontrolle
    Label

    Schädlinge und Krankheiten kontrollieren.

    Priorityhoch
    Months
    1. 6
    2. 7
    3. 8
    ConditionWährend der Wachstums- und Fruchtentwicklungsphase.
    Estimated effortmittel
    Notes

    Bei Befall geeignete Maßnahmen ergreifen.

7
  1. TaskFruchtbehang auslichten
    Label

    Fruchtbehang auslichten, um die Qualität der verbleibenden Trauben zu verbessern.

    Prioritymittel
    Months
    1. 7
    ConditionBei zu dichtem Fruchtbehang.
    Estimated effortmittel
    Notes

    Entfernen Sie einige kleine Trauben, damit die größeren besser reifen können.

  2. TaskSchutz vor Vögeln und Wespen
    Label

    Schutz vor Vögeln und Wespen mit Netzen oder anderen Mitteln.

    Priorityhoch
    Months
    1. 7
    2. 8
    3. 9
    ConditionBeginn der Fruchtreife.
    Estimated effortmittel
    Notes

    Netze rechtzeitig anbringen.

8
  1. TaskErnte
    Label

    Ernte beginnen, sobald die ersten Trauben reif sind.

    Priorityhoch
    Months
    1. 8
    2. 9
    3. 10
    ConditionFruchtreife.
    Estimated effortmittel
    Notes

    Trauben mit einer scharfen Schere abschneiden.

  2. TaskBewässerung vor Ernte
    Label

    Gießen kurz vor der Ernte reduzieren, um den Zuckergehalt zu fördern.

    Prioritymittel
    Months
    1. 8
    2. 9
    ConditionKurz vor der Ernte.
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Vermeiden Sie Staunässe.

9
  1. TaskNachernte-Düngung
    Label

    Nach der Ernte bei Bedarf nochmals düngen, um die Pflanze für das nächste Jahr zu stärken.

    Prioritymittel
    Months
    1. 9
    ConditionNach der Haupternte.
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Kaliumbetonter Dünger kann die Winterhärte fördern.

  2. TaskLagerung
    Label

    Geerntete Trauben kühl und trocken lagern.

    Prioritymittel
    Months
    1. 9
    2. 10
    ConditionNach der Ernte.
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Trauben möglichst am Stiel belassen.

10
  1. TaskWinterschnitt
    Label

    Beginn des Winterschnitts bei Bedarf, um die Struktur der Pflanze zu erhalten.

    Prioritymittel
    Months
    1. 10
    2. 11
    3. 12
    4. 1
    5. 2
    ConditionNach Laubfall, vor dem Austrieb.
    Estimated efforthoch
    Notes

    Entfernen Sie alte, tote oder überkreuzende Triebe.

  2. TaskBodenpflege
    Label

    Bodenpflege, Entfernen von Falllaub.

    Priorityniedrig
    Months
    1. 10
    ConditionNach der Ernte.
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Verhindert Pilzkrankheiten.

11
  1. TaskWinterschnitt
    Label

    Winterschnitt durchführen, um die Pflanze in Form zu bringen und die Fruchtbildung für das nächste Jahr zu fördern.

    Priorityhoch
    Months
    1. 11
    2. 12
    3. 1
    4. 2
    ConditionVegetationsruhe.
    Estimated efforthoch
    Notes

    Grundlegender Schnitt zur Erziehung und Ertragsregulierung.

  2. TaskFrostschutz
    Label

    Schutz empfindlicher Sorten vor starkem Frost.

    Prioritymittel
    Months
    1. 11
    2. 12
    3. 1
    4. 2
    ConditionBei erwarteten starken Frösten.
    Estimated effortmittel
    Notes

    Junge Pflanzen oder empfindliche Sorten mit Vlies oder Reisig abdecken.

12
  1. TaskRuhephase
    Label

    Ruhephase der Pflanze. Weiterer Winterschnitt bei Bedarf.

    Priorityniedrig
    Months
    1. 12
    2. 1
    ConditionWinter.
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Keine aktiven Pflegemaßnahmen erforderlich, außer bei Bedarf.

  2. TaskFrostschäden kontrollieren
    Label

    Kontrolle auf Frostschäden.

    Priorityniedrig
    Months
    1. 12
    2. 1
    3. 2
    ConditionNach Kälteperioden.
    Estimated effortniedrig
    Notes

    Beschädigte Triebe im Frühjahr entfernen.

Anbaudaten
Seed
Light germinatornein
Dark germinatornein
Cold germinatornein
Stratification needednein
Pre soaking recommendednein
Direct sowing possiblenein
Pre culture recommendednein
Spacing
Plant spacing cm min.100
Plant spacing cm max.200
Row spacing cm min.150
Row spacing cm max.250
Recommended density per sqm min.0,5
Recommended density per sqm max.1
Square foot gardening spacing1 plant per 2-3 sq ft
Abstandshinweise

Abstand hängt von der Sorte und der Erziehungsform ab. Ausreichend Platz für Luftzirkulation einplanen.

Growth dimensions
Height cm min.200
Height cm max.500
Width cm min.100
Width cm max.200
Root depth cm min.100
Root depth cm max.200
Growth speedmittel
Hinweise zur Endgröße

Wuchsform ist stark sortenabhängig und wird durch Schnitt und Erziehung beeinflusst.

Temperature
Min. growing Temperatur10 °C
Optimal Temperatur c min.20
Optimal Temperatur c max.28
Max. heat tolerance35 °C
Frost sensitiveja
Late frost sensitiveja
Heat tolerancemittel
Cold toleranceniedrig
Temperaturhinweise

Junge Pflanzen sind frostempfindlicher als etablierte.

Water
Wasserbedarfmittel
Critical water phases
  1. Blüte
  2. Fruchtansatz
  3. Fruchtentwicklung
Drought tolerantnein
Drought sensitivitymittel
Waterlogging sensitiveja
Mulching recommendedja
Wasserhinweise

Gleichmäßige Feuchtigkeit ist wichtig, Staunässe vermeiden.

Nutrition
Nutrient groupMittelzehrer
Heavy feedernein
Medium feederja
Light feedernein
Nitrogen needmittel
Phosphorus needmittel
Potassium needhoch
Calcium needniedrig
Magnesium needniedrig
Compost recommendedja
Mulching recommendedja
Fertilizer sensitivityniedrig
Nährstoffhinweise

Ausgewogene Düngung, besonders Kalium für Fruchtqualität und Winterhärte.

Container
Container suitableja
Min. pot volume50 l
Recommended pot volume70 l
Min. pot depth40 cm
Min. pot diameter40 cm
Plants per container min.1
Plants per container max.1
Drainage requiredja
Repotting needednein
Topfhinweise

Benötigt einen großen, tiefen Topf mit guter Drainage. Regelmäßige Nährstoffversorgung sicherstellen.

Support
Needs supportja
Support recommendedja
Climbingja
Viningja
Trellis recommendedja
Support types
  1. trellis
  2. arch
  3. espalier
  4. post_and_wire
Support height cm min.180
Support height cm max.300
Training requiredja
Stützhinweise

Rankgitter, Pergola oder Spalier sind ideal. Regelmäßiges Anbinden und Erziehen der Triebe.

Cultivation modes
Outdoor bed suitableja
Raised bed suitableja
Container suitableja
Balcony suitableja
Greenhouse suitableja
Polytunnel suitableja
Indoor suitablenein
Windowsill suitablenein
Hydroponic possiblenein
Permaculture suitableja
No dig suitableja
Yield density
Yield per plant min.2
Yield per plant max.10
Yield unitkg
Yield reliabilitymittel
Ertragshinweise

Erträge variieren stark je nach Sorte, Alter der Pflanze, Standort und Pflege.

Site

Sonnig, warm, windgeschützt. Idealerweise an einer nach Süden oder Westen ausgerichteten Hauswand.

Soil

Tiefgründig, locker, durchlässig, nährstoffreich und humos. Lehmiger Boden mit guter Drainage ist vorteilhaft.

Watering

Gleichmäßig feucht halten, besonders während der Blüte und Fruchtentwicklung. Staunässe unbedingt vermeiden. Tiefgründig gießen.

Nutrition

Regelmäßige Düngung während der Wachstumsperiode. Kompost und organische Dünger sind gut verträglich. Kaliumbetonte Düngung fördert Fruchtqualität und Winterhärte.

Anbauplanung
Succession sowing
Possiblenein
Bed planning notes

Benötigt viel Platz und eine stabile Rankhilfe. Nicht zu dicht pflanzen.

Rotation priorityniedrig
Interplanting potentialniedrig
Mechanization relevanceniedrig
Fruchtfolge
Notes

Weinreben sind Dauerkulturen und werden in der Regel nicht im Rahmen einer Fruchtfolge angebaut. Bei Neubepflanzung sollte der Boden jedoch auf Krankheitserreger wie z.B. Verticillium-Welke geprüft werden. Eine Anbaupause von mindestens 5-10 Jahren ist empfehlenswert, wenn an gleicher Stelle zuvor schon Wein angebaut wurde.

Deficiencies
Magnesium deficiency
Slugmagnesium_deficiency
Name

Magnesiummangel

Description

Magnesium ist ein zentraler Bestandteil des Chlorophylls. Ein Mangel führt zu einer eingeschränkten Photosynthese.

Symptoms
  1. Gelbfärbung zwischen den Blattadern (interkostale Chlorose), beginnend an älteren Blättern
  2. Die Blattadern bleiben grün
  3. Bei starkem Mangel: Nekrosen in den chlorotischen Bereichen
Management
  1. Blattspritzung mit Bittersalz (Magnesiumsulfat)
  2. Bodenanwendung von Magnesiumsulfat oder Dolomitkalk
Potassium deficiency
Slugpotassium_deficiency
Name

Kaliummangel

Description

Kalium ist wichtig für den Wasserhaushalt, die Enzymaktivität und die Zuckerbildung. Ein Mangel beeinträchtigt die Fruchtqualität und die Frosthärte.

Symptoms
  1. Randnekrosen und -rollen der Blätter, beginnend an älteren Blättern
  2. Gelbfärbung der Blattränder
  3. Verringerte Fruchtgröße und -qualität
  4. Schlechtere Winterhärte
Management
  1. Bodenanwendung von Kaliumsulfat oder Patentkali
  2. Verwendung kaliumreicher organischer Dünger
Iron deficiency
Slugiron_deficiency
Name

Eisenmangel

Description

Eisen ist essentiell für die Chlorophyllsynthese. Ein Mangel tritt oft auf kalkhaltigen Böden auf.

Symptoms
  1. Deutliche Gelbfärbung der jungen Blätter (interkostale Chlorose), während die Blattadern grün bleiben
  2. Bei starkem Mangel: Blätter werden weißlich und können absterben
Management
  1. Blattspritzung mit Eisenchelaten
  2. Verbesserung der Bodenstruktur und des pH-Wertes (falls zu alkalisch)
  3. Vermeidung von Staunässe
Problems
Frost damage
Slugfrost_damage
Name

Frostschäden

Description

Spätfröste im Frühjahr können junge Triebe und Blütenknospen schädigen. Starke Winterfröste können auch ältere Triebe und die Wurzeln beeinträchtigen.

Symptoms
  1. Abgestorbene, schwarze oder braune junge Triebe
  2. Kein Austrieb nach dem Winter
  3. Beschädigte Blütenknospen
  4. Risse in der Rinde
Management
  1. Auswahl frostharter Sorten
  2. Standortwahl (windgeschützt, wärmebegünstigt)
  3. Schutz junger Pflanzen mit Vlies oder Reisig
  4. Vermeidung von zu frühem Austrieb durch späten Schnitt
Sunburn
Slugsunburn
Name

Sonnenbrand an Trauben

Description

Direkte, intensive Sonneneinstrahlung, besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit und Hitze, kann zu Verbrennungen an den Traubenbeeren führen.

Symptoms
  1. Helle, verfärbte oder weiße Flecken auf den Beeren
  2. Rissbildung und Einsinken der betroffenen Stellen
  3. Verlust der Fruchtqualität
Management
  1. Ausreichende Belaubung zum Schutz der Trauben
  2. Vermeidung von zu starkem Auslichten des Laubes im Hochsommer
  3. Beschattung bei extremer Hitze (z.B. mit Schattiernetzen)
Cracking
Slugcracking
Name

Platzende Traubenbeeren

Description

Schnelle Wasseraufnahme, oft nach Trockenperioden, kann dazu führen, dass die Beeren platzen. Dies begünstigt Pilzbefall.

Symptoms
  1. Risse in der Beerenschale
  2. Austritt von Saft
  3. Erhöhtes Risiko für Grauschimmel
Management
  1. Gleichmäßige Wasserversorgung sicherstellen
  2. Sortenwahl (platzfeste Sorten)
  3. Auslichten des Fruchtbehangs zur besseren Belüftung
  4. Vermeidung von Staunässe
Problemmanagement
Common pest groups
  1. Saugende Insekten (Blattläuse, Spinnmilben)
  2. Fraßschädlinge (Raupen)
  3. Wurzelschädlinge (Reblaus)
Common disease groups
  1. Pilzkrankheiten (Mehltau, Grauschimmel, Esca)
  2. Bakterielle Krankheiten (selten)
Prevention principles
  1. Standortwahl: Sonnig, warm, windgeschützt.
  2. Bodenvorbereitung: Tiefgründig, locker, durchlässig.
  3. Sortenwahl: Resistentere Sorten bevorzugen.
  4. Pflanzabstand: Ausreichend Platz für Luftzirkulation.
  5. Schnittmaßnahmen: Regelmäßiger und fachgerechter Schnitt zur Belüftung und Fruchtbildung.
  6. Bewässerung: Gleichmäßig, Staunässe vermeiden.
  7. Düngung: Ausgewogen, bedarfsgerecht.
  8. Hygiene: Entfernen von Falllaub und befallenen Pflanzenteilen.
  9. Nützlingsförderung: Lebensräume für natürliche Feinde schaffen.
Diagnosis notes

Eine genaue Diagnose erfordert oft die Betrachtung der Symptome an verschiedenen Pflanzenteilen (Blätter, Triebe, Früchte, Wurzeln) und die Berücksichtigung der Umgebungsbedingungen. Bei Unsicherheit oder Verdacht auf Quarantäneschädlinge/-krankheiten ist die Konsultation eines Fachmanns ratsam.

Krankheitsdaten
Scopegrapevine
Profiles
  1. Slugpowdery_mildew
    Severitymittel
    Conditions
    1. Hohe Luftfeuchtigkeit
    2. Mäßige Temperaturen (15-25°C)
    3. Schlechte Belüftung
    Affected parts
    1. Blätter
    2. Triebe
    3. Trauben
    Prevention
    1. Resistente Sorten wählen
    2. Schnitt zur Belüftung
    3. Bodenhygiene
    Organic control
    1. Schwefelbehandlung
    2. Pflanzenjauchen (z.B. Schachtelhalm)
  2. Slugdowny_mildew
    Severityhoch
    Conditions
    1. Hohe Luftfeuchtigkeit
    2. Niedrige Temperaturen (10-20°C)
    3. Nasse Blätter
    Affected parts
    1. Blätter
    2. Triebe
    3. Trauben
    Prevention
    1. Resistente Sorten wählen
    2. Schnitt zur Belüftung
    3. Bewässerung am Boden
    Organic control
    1. Kupferpräparate
    2. Pflanzenjauchen (z.B. Brennnessel)
  3. Sluggrey_mold
    Severitymittel
    Conditions
    1. Hohe Luftfeuchtigkeit
    2. Mäßige Temperaturen (15-25°C)
    3. Kompakter Fruchtbehang
    Affected parts
    1. Trauben
    2. Blätter
    3. Triebe
    Prevention
    1. Auslichten des Fruchtbehangs
    2. Gute Belüftung
    3. Vermeidung von Verletzungen
    Organic control
    1. Entfernen befallener Trauben
    2. Pflanzenextrakte (z.B. Knoblauch)
  4. Slugesca
    Severityhoch
    Conditions
    1. Stressfaktoren (Trockenheit, Nährstoffmangel)
    2. Hohe Temperaturen
    3. Alter der Pflanze
    Affected parts
    1. Blätter
    2. Triebe
    3. Rinde
    4. Gesamte Pflanze
    Prevention
    1. Gesunde Pflanzung
    2. Gute Pflege
    3. Vermeidung von Schnittwunden
    4. Desinfektion von Werkzeugen
    Organic control
    1. Entfernen und Vernichten befallener Teile
    2. Förderung der Vitalität
Diagnostic rules
  1. Symptom

    Weißer, mehlartiger Belag auf Blättern und Trieben.

    Possible causes
    1. powdery_mildew
    First checks
    1. Ist die Luftzirkulation gut?
    2. Sind die Temperaturen moderat?
    3. Sind die Trauben betroffen?
  2. Symptom

    Gelbliche Flecken auf Blatt-Oberseiten, weißlicher Belag auf Blatt-Unterseiten.

    Possible causes
    1. downy_mildew
    First checks
    1. Sind die Blätter oft nass?
    2. Sind die Temperaturen eher kühl?
    3. Sind die Trauben betroffen?
  3. Symptom

    Grauer, pelziger Belag auf den Trauben, Beeren faulen.

    Possible causes
    1. grey_mold
    First checks
    1. Ist die Luftfeuchtigkeit hoch?
    2. Sind die Trauben dicht gepackt?
    3. Gibt es Verletzungen an den Beeren?
  4. Symptom

    Blätter zeigen vergilbte Bereiche zwischen den Adern, die Adern bleiben grün.

    Possible causes
    1. magnesium_deficiency
    2. iron_deficiency
    First checks
    1. Sind die Symptome auf jungen oder alten Blättern zuerst sichtbar?
    2. Ist der Boden kalkhaltig?
  5. Symptom

    Blattränder werden braun und rollen sich ein.

    Possible causes
    1. potassium_deficiency
    First checks
    1. Sind die Symptome auf älteren Blättern?
    2. Gibt es Anzeichen für Trockenstress?
Prevention strategy
Cultural
  1. Wählen Sie resistente oder tolerante Sorten.
  2. Sorgen Sie für einen sonnigen, warmen und gut belüfteten Standort.
  3. Verbessern Sie die Bodendrainage und -struktur.
  4. Halten Sie den empfohlenen Pflanzabstand ein.
  5. Führen Sie regelmäßige und fachgerechte Schnittmaßnahmen durch.
  6. Vermeiden Sie Staunässe und halten Sie die Bewässerung gleichmäßig.
  7. Sorgen Sie für eine ausgewogene Nährstoffversorgung.
  8. Entfernen Sie Falllaub und befallene Pflanzenteile sorgfältig.
  9. Desinfizieren Sie Schnittwerkzeuge zwischen den Pflanzen.
Monitoring
  1. Kontrollieren Sie die Pflanzen regelmäßig auf erste Anzeichen von Schädlingen und Krankheiten.
  2. Achten Sie besonders auf die Blattunterseiten und junge Triebe.
  3. Überwachen Sie Wetterbedingungen (Feuchtigkeit, Temperatur) und passen Sie die Pflege an.
  4. Nutzen Sie Pheromonfallen zur Überwachung von Schädlingen wie dem Rebstock-Wickler.
Organic first response
  1. Bei Schädlingsbefall: Abspritzen mit Wasser, Einsatz von Nützlingen (Marienkäfer, Raubmilben), Seifenlauge oder Rapsöl-Präparaten.
  2. Bei Pilzbefall: Schwefel- oder Kupferpräparate (gemäß Zulassung und Anwendungsvorschriften), Pflanzenjauchen (z.B. Schachtelhalm, Brennnessel).
  3. Bei Nährstoffmangel: Blattspritzungen mit entsprechenden Chelat-Düngern (z.B. Bittersalz bei Magnesiummangel).
Notes

Prävention ist der Schlüssel zur Gesunderhaltung von Weinreben. Eine Kombination aus guter Standortwahl, resistenten Sorten und sorgfältiger Pflege minimiert das Risiko von Problemen.

Diagnosis
Approachsymptom_based
Notes

Die Diagnose von Problemen bei Weinreben erfordert oft eine genaue Beobachtung der Symptome und die Berücksichtigung von Standort, Wetter und Pflege. Bei Unsicherheit ist die Konsultation eines Fachmanns oder einer Pflanzenschutzberatung empfehlenswert.

Phenology
Stages
  1. Austrieb: März-April
  2. Blüte: Juni
  3. Fruchtreife: August-Oktober
Notes

Die genauen Zeitpunkte hängen stark von der Sorte, dem Klima und dem Standort ab. Frostempfindliche Sorten können einen späteren Austrieb haben.

Harvest
  1. Die Erntezeit für Tafeltrauben liegt je nach Sorte und Reife zwischen August und Oktober.
  2. Trauben sind reif, wenn sie sich leicht vom Stiel lösen lassen, eine volle Farbe und ihr typisches Aroma entwickelt haben.
  3. Die Ernte sollte an einem trockenen Tag erfolgen, um Fäulnis nach der Lagerung zu vermeiden.
Erntedetails
Harvest frequency

Einmal jährlich, je nach Sorte und Reife.

Harvest indicators
  1. Leichtes Lösen der Beeren vom Stiel
  2. Vollständige Ausfärbung der Beeren
  3. Entwicklung des sortentypischen Aromas
  4. Zuckergehalt (oft über 18° Brix)
Post harvest handling

Trauben vorsichtig abschneiden, möglichst am Stiel belassen. Beschädigte Beeren und Blätter entfernen. Kühl und trocken lagern.

Storage
  1. Tafeltrauben sind nicht lange lagerfähig und sollten möglichst frisch verzehrt werden.
  2. Kühle Lagerung verlängert die Haltbarkeit geringfügig.
  3. Geeignete Lagerbedingungen sind kühl (ca. 0-4°C), dunkel und mit hoher Luftfeuchtigkeit.
Lagerdetails
General storage category

Frischverzehr, kurze Lagerung

Storage life

Wenige Tage bis maximal 2-3 Wochen unter optimalen Bedingungen.

Processing options
  1. Saft
  2. Gelee
  3. Marmelade
  4. Trocknung zu Rosinen (bei geeigneten Sorten)
Verarbeitung und Nutzung
  1. Tafeltrauben können zu Saft, Gelee, Marmelade oder, bei geeigneten Sorten, zu Rosinen verarbeitet werden.
  2. Für Wein sind sie weniger geeignet, da sie oft weniger Säure und Gerbstoffe als Keltertrauben haben.
Küchennutzung

Frischverzehr, Obstsalate, Desserts, Kuchenbelag, Dekoration.

Essbarkeit und Sicherheit
Essbare Teile
  1. Frucht (Beeren)
Nicht essbare oder kritische Teile
  1. Stiele (unangenehmer Geschmack)
  2. Kerne (bei kernlosen Sorten nicht vorhanden, bei kernhaltigen Sorten hart und geschmacklos)
Sicherheitshinweise

Tafeltrauben sind für Menschen und die meisten Haustiere ungiftig. Achtung: Weintrauben sind für Hunde und Katzen giftig und können Nierenversagen verursachen.

Rohverzehr

Ja, die Beeren werden roh verzehrt.

Saatgutgewinnung
  1. Die Samen von Tafeltrauben sind in der Regel nicht für die Weitervermehrung geeignet, da die meisten Sorten hybrid sind und die Nachkommen nicht die Eigenschaften der Elternpflanze aufweisen.
  2. Die Vermehrung erfolgt üblicherweise durch Stecklinge oder Veredelung.
Saatgutgewinnung vertieft

Für Züchtungszwecke können Samen gewonnen werden, erfordern jedoch spezielle Kenntnisse in der Pflanzenzüchtung und Kreuzungstechnik. Die Keimung von Weinreben-Samen ist oft schwierig und langwierig.

Varieties
Selected varieties
  1. NameMüller-Thurgau
    Slugmueller-thurgau
    Typewhite
    Description

    Frühe Reife, geeignet für kühle Lagen. Beeren sind süß mit einer leichten Muskatnote.

  2. NameSüßschwarz
    Slugsuessschwarz
    Typered
    Description

    Tiefrote, sehr süße Beeren. Kräftige Wuchs. Benötigt viel Wärme.

  3. NameVenus
    Slugvenus
    Typered seedless
    Description

    Kernlose Tafeltraube. Dunkelblaue, saftig-süße Beeren.

  4. NameEsther
    Slugesther
    Typewhite seedless
    Description

    Frühe, kernlose Sorte. Goldgelbe, aromatische Beeren.

  5. NameBianca
    Slugbianca
    Typewhite
    Description

    Resistente pilzwiderstandsfähige Sorte (PiWi). Sehr süß. Geeignet für den Hausgarten.

Notes

Bei Tafeltrauben werden meist spezielle Sorten mit großen, saftigen und süßen Beeren bevorzugt. Die Auswahl hängt von Klima und gewünschter Süße ab.

Rootstocks
Selected rootstocks
  1. NameSO4
    Slugso4
    Description

    Robust gegen Reblaus und für viele Böden geeignet. Mittlere Wuchsstärke.

  2. Name5BB
    Slug5bb
    Description

    Wüchsige Unterlage, für tiefgründige Böden. Fördert hohe Erträge.

  3. Name3309 Couderc
    Slug3309-couderc
    Description

    Weniger wüchsig, geeignet für arme oder trockene Böden.

Relevance notes

Unterlagen sind besonders wichtig wegen der Reblausanfälligkeit der Weinrebe. Sie beeinflussen Wuchsstärke, Ertrag und Nährstoffaufnahme.

Gehölzdetails
Training systems to research
  1. Spalier (Cordon-Erziehung)
  2. Doppelbogenerziehung (Guyot)
  3. Weinberg-Erziehung
Rootstock relevancede: Hohe Relevanz. In fast allen Fällen wird die Edelsorte auf eine resistente Unterlage veredelt. | en: High relevance. In almost all cases, the scion variety is grafted onto a resistant rootstock.
Renewal pruning relevancede: Mittel bis hoch. Zur Sicherung der Fruchtbarkeit werden ältere Triebe regelmäßig durch Jungtriebe ersetzt. | en: Medium to high. To secure fertility, older shoots are regularly replaced by young shoots.
Notes

Tafeltrauben sind mehrjährige, verholzende Kletterpflanzen. Der Ertragszweig (Fruchtrute) wird jährlich erneuert.

Ecology
Pollinator valueniedrig
Wildlife valuehoch
Biodiversity notes

Weinreben bieten Nist- und Unterschlupfmöglichkeiten für Vögel und Insekten. Die Blüten werden von Wildbienen und anderen Insekten besucht, auch wenn die Selbstbestäubung überwiegt.

Praxisnotizen
  1. Tafeltrauben sind nicht klimakterisch und reifen nach der Ernte nicht nach. Daher immer erst ernten, wenn sie voll ausgereift sind und ihr sortentypisches Aroma entwickelt haben.

  2. Bei der Pflanzung unbedingt auf eine ausreichende Tiefe und gute Drainage achten. Staunässe wird nicht vertragen.

  3. Der jährliche Winterschnitt (Dezember bis Februar) ist der wichtigste Pflegeeingriff. Ohne regelmäßigen Schnitt vergreist die Pflanze und trägt weniger.

  4. Viele moderne Tafeltraubensorten sind pilzwiderstandsfähig (PiWi) und benötigen weniger Pflanzenschutz. Ideal für den Hausgarten.

  5. Weintrauben sind für Hunde und Katzen giftig. Bei Haustieren Vorsicht walten lassen.